Home
Aktuell
Petition deutsch
Petition english
Vision
Schweiz: Nein zu neuen AKWs!
Stop Kriegstreiberei
Brauchen wir eine Änderung
Wie es sein sollte
Religion und Ethik
Die bedingungslose Liebe
Das Verzeihen
Polarität auflösen
Familie und Gemeinschaft
Natur
Projekte
Schulsystem
Wissenschaft
Gesundheit
Politik
Die Waben-Wirtschaft
Gelt-System
Grundeinkommen
13-Monde Kalender
Das Rinri-Projekt
Mitteilungen, Medien
Geben Sie uns Ihre Stimme
Ihre Stimme, hier
Leserbriefe
Forum
Gästebuch
Voting
Newsletter bestellen
Newsletter 2011
Wir über uns
Kontakt
Links
Jobs
Impressum
Wovon leben
   
 



Gemeinschaft beginnt und wächst aus der Familie

Ist diese durch welche Umstände auch immer, zerrüttet, wird die Gemeinschaft zum Spiegel dieser Zerrüttung. Versuchen wir diese durch Materie (Massen von Waren und Geschenken) zu reparieren, beginnen wir einen Prozess des "Haben wollens" und mit ihm eine auf Ego gebaute Gesellschaft.

Die Familie ist die Stütze der Gesellschaft, bricht sie auseinander, werden wir die Mitte nicht finden, denn die Familie ist die äussere Form der inneren Vereinigung, die alles Leben erzeugt.

Die Familie soll unseren Kindern eine Zuflucht sein, ein sich treffen in der Einheit.         Fehlt eine Hälfte, kann die Einheit nicht existieren. Ohne Einheit, kein Leben.

Wir meinen nun nicht dass es falsch ist, wenn Frau arbeitet. (Karierre machen erwähnen wir nicht, weil es dass nicht braucht, wenn wir begreiffen um was es geht im Leben. Gilt für beide Geschlechter) Was jedoch sicher falsch ist wenn beide zu 100% arbeiten und die Kinder ihrem Schicksal überlassen werden. Damit meine ich auch Tagesstätten die nicht fähig sein können, die Liebe des Vater und der Mutter zu ersetzen. Hier verkümmert bereits die kindliche Seele.

Darum sollten wir uns, falls wir uns entschliessen eine Gemeinschaft einzugehen und Kinder ins Erdenleben zu begleiten, bemühen, die eigenen Bedürfnisse zurück zu schrauben, um dieser wunderbaren Aufgabe gerecht zu werden.

Eine materielle Sicherheit in Form eines Grundeinkommens, erscheint uns bei diesen Punkten, unerlässlich. Mit der Vorgabe, sich deshalb um eine liebevolle Erziehung und Wegbegleitung unserer Kinder zu kümmern, werden wir von der nächsten Generation, 100fach belohnt.

Darum:  Mann und Frau = Yin und Yang. Keines kann ohne das andere Existieren!Finden wir auch hier die Mitte, entsteht lebendiges Leben. Also braucht es weder Männer- noch Frauendominanz.

Mit dieser Einsicht mögen wir uns wieder verstehen und den Krieg der Geschlechter beenden. Jetzt!

Hier legen wir den Grundstein für das Miteinander das wir benötigen für eine Weltgemeinschaft.

Humans Hope






Ich nehme mir heute vor... ·    

So stark zu sein, dass nichts meinen Seelenfrieden stören kann...

Mit jedem, den ich treffe, über Gesundheit, Glück und Wohlstand zu sprechen...

Die positive Seite aller Dinge zu sehen und optimistisch zu sein. Nur an das Beste zu denken, nur für das Beste zu arbeiten und nur das Beste zu erwarten.

Sich genauso über die Erfolge anderer zu freuen, wie ich mich über meine eigenen freue...

Fehler der Vergangenheit zu vergessen und den höheren Zielen der Zukunft zuzustreben...

Immer guter Laune zu sein und jeder lebenden Kreatur, der ich begegne, ein Lächeln zu schenken...

So viel Zeit darauf zu verwenden, mich selbst zu verbessern, dass ich keine Zeit dazu habe, andere zu kritisieren...

Zu groß für Sorge, zu edel für Ärger, zu stark für Furcht zu sein und zu glücklich, um Schwierigkeiten in meiner Gegenwart zu dulden...

Ich nehme mir das täglich vor...!   und Sie...? ? ?

www.lauener-beratungspraxis.ch






AUFBAU FUTUROLOGISCHER ZENTREN

Eine Mitteilung des Friedensforschungszentrums Tamera in Portugal.

Die Globalisierung des Friedens geschieht nicht durch technische Megasysteme, sondern durch neue Lebensmodelle.

Die Menschheit befindet sich in einem Inferno von Angst und Gewalt. Wir erleben die Zuspitzung einer historischen Sackgasse mit katastrophalen Folgen für immer weitere Populationen der Menschen- und Tierwelt. Folgen eines historischen „Sündenfalls“: der Trennung des Menschen von dem Einen, welches alles verbindet und in allem dasselbe ist. Dadurch ein kollektiver Verlust von Vertrauen und Heimat. Angesichts des unzähligen Leidens bei Mensch und Tier, bei Liebenden, Kindern und Völkern erkennen wir: Die Evolution braucht eine neue Richtung.
Der Schaden ist durch Krisenmanagement, Reformen oder neue Technologien nicht mehr zu beheben. Er steckt im Inneren der Menschen und bedarf deshalb einer grundlegend anderen Lebensorientierung, um geheilt zu werden. Es geht um die Auflösung eines kollektiven Schmerzkörpers und nicht zuletzt um die Beendigung des historischen (latenten) Geschlechterkriegs.
Wir kennen die Probleme von Hunger und Krieg, Kriminalität und Gewalt, Umweltzerstörung und drohender Klimakatastrophe. Aber das zentrale Krisengebiet unserer Zeit ist die Beziehung unter Menschen. Ein futurologisches Projekt muß dafür sorgen, daß hier eine tiefe Wandlung in Richtung Heilung und Vertrauen geschehen kann. Wir brauchen ein neues soziales und geistiges Konzept für das Zusammenleben der Menschen untereinander und mit allen Mitgeschöpfen, und wir brauchen ein neues technologisches Konzept für eine gewaltfreie Kooperation mit den Naturkräften. Wir brauchen schlicht ein neues Modell für die Besiedelung unseres Planeten. Durch die Erfolge einer dreißigjährigen Forschungsarbeit mit sozialen Experimenten sind wir von der Realisierbarkeit dieser Ziele überzeugt.
Die in den derzeitigen Zukunftsentwürfen geplanten Megastädte und Cyberwelten können keinen Frieden bringen. Die Menschheit wird nicht satt und nicht heil durch technologische Wunderwerke (so wichtig sie manchmal sind), auch nicht durch die bestgemeinten Projekte für Ökologie, gesunde Ernährung und autarke Energieversorgung. So faszinierend und unverzichtbar die neuen technologischen Möglichkeiten sind, so sehr bedürfen sie einer neuen menschlichen und sozialen Struktur, damit Humanität entstehen kann.
Zu entwickeln ist die futurologische Einheit von gewaltfreier Technologie (Resonanztechnologie) und humaner Sozietät. Die neuen Technologien, die von genialen Zeitgenossen für ein gewaltfreies Lebensmodell entwickelt worden sind, müssen sich verbinden mit Modellen einer neuen Lebenskultur, um überleben zu können. Andernfalls enden sie in den Mafiakämpfen der derzeit noch herrschenden Machtgruppen.

Der Schlüssel für eine heile Welt liegt in der Auflösung des kollektiven Schmerzkörpers und des traumatischen Knotens, der infolge einer viertausendjährigen Epoche der Gewalt im Kollektivgedächtnis und in den Zellen der Menschheit sitzt, in den Zellen von uns allen. Hier, in dieser individuellen und globalen Heilungsarbeit, liegt der Kern einer realen Futurologie des Friedens. Damit das kollektive Trauma tatsächlich gelöst werden kann, brauchen wir neue kommunitäre Lebensformen mit einer neuen Ordnung für Produktion und Konsum, für die Kooperation mit der Gaia-Erde, für das Zusammenleben der Geschlechter und für ein liebevolles Zusammenleben mit aller Kreatur. Der Aufbau derartiger Zukunftsgemeinschaften ist die tiefste und umfassendste Aufgabe unserer Zeit.
Wir brauchen vor allem einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Kernbereich (Alphabereich) des menschlichen Lebens, also im Bereich von Sex, Liebe, Partnerschaft, Gemeinschaft und Religion. Die Veränderungen in diesen zentralen Lebensbereichen sind verbunden mit Veränderungen im genetischen System (DNA). Durch diese Veränderungen ändert sich das genetische Biofeld, in dem alle Lebewesen der Erde miteinander verbunden sind. Es entsteht ein „morphogenetisches Feld“ für neue Denk- und Verhaltensweisen. Der globale Machtwechsel von den Kriegskräften zu neuen Friedenskräften (von der alten Matrix zur neuen Matrix) geschieht nicht durch Gewalt, sondern durch genetisch wirksame Informationen und neue Erfahrungen.

Aus diesen Gründen entwickeln wir seit einigen Jahren das Projekt “Zukunft ohne Krieg” und den „Globalen Campus“. Ziel des Projekts ist die Errichtung von futurologischer Zentren, Heilungsbiotopen und Weltfriedensdörfern an verschiedenen Orten der Erde. Es steht für einen neuen Anfang, aber nicht auf der Ebene von Höhlenmenschen, sondern auf der Ebene unserer höchsten Kenntnisse und Möglichkeiten zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Die anfängliche Verwirklichung geschieht in kleinen, aber hochkomplexen Pilotmodellen, in denen die neuen Entwicklungen im technischen und im menschlichen Bereich sinnvoll zusammengeführt werden.
Diese Zentren sind die Kristallisationskerne der neuen Welt. Von ihnen aus entwickeln sich die Vernetzungen, die Energielinien und Perspektiven für die kommende Epoche. Wenn hier die Weichen richtig gestellt werden, blicken wir in eine reale Zukunft ohne Krieg.
Aus der Verbindung von hoch entwickelter Technologie und hochentwickelter menschlicher Kultur ergibt sich die globale Feldwirkung der neuen Zentren.
Wie früher die globale Feldwirkung von Dampfmaschine, Elektromotor oder Computertechnik. Ihre feldhafte Verbreitung wird sehr schnell stattfinden, sobald die ersten funktionierenden Modelle stehen.
Es ist selbstverständlich, daß es sich um „nachhaltige“ Modelle handelt, wichtiger und neuer ist das Kriterium ihrer planetarischen Verallgemeinerbarkeit: die geistige Matrix, die ihnen zugrundeliegt, gilt für alle Regionen der Erde.
Auf diesem Wege gelingt der weltweite Aufbau einer neuen Noosphäre mit den verstärkten Informationen für Kooperation, Resonanz, Frieden und Heilung unter allen Teilnehmern der Biosphäre. Das ist nicht nur ein Wunschtraum, es sind Tiefenstrukturen unserer holografischen Wirklichkeit.
Die Suche nach dem heiligen Gral fand bisher auf okkulten Wegen statt. Jetzt kommt es darauf an, diesen Gral als realen Kulturkristall auf der Erde zu errichten.

TAMERA

Die genannten Gedanken und Ziele bilden die Grundlage des Friedensforschungszentrums Tamera in Portugal. Das Projekt ist 1995 gegründet worden. Heute umfaßt es eine Gemeinschaft von 160 Bewohnern, eine Friedensschule, Spezialanlagen für Permakultur und Solarenergie, ein entstehendes „Solarvillage“ mit technischer Universität, ein globales Netzwerk mit den ersten Stützpunkten des „Globalen Campus“ in verschiedenen Krisengebieten der Erde. Außerdem hoffen wir auf die Entstehung einer „planetarischen Gruppe“, welche dafür sorgt, daß die Grundgedanken weltweit wirksam werden. Möge diese Mitteilung dazu beitragen. Mögen sich weltweit die Menschen finden, die an diesem Konzept mitarbeiten wollen. In Vorfreude auf neue Kooperationspartner.

Im Namen der Liebe, im Namen aller Kinder, im Namen aller Kreatur.

Dieter Duhm
Tamera, Dezember 2007


© Copyright www.zukunft-ohne-krieg.de 2008

Dieser Text darf unbegrenzt reproduziert werden, solange die Quelle mit angegeben wird.

Danke für die Verbreitung der Gedanken!        
http://www.tamera.org/index.php?id=229




Das Dharma der Frau

Die Reise zu ihr Selbst  

Die Menschen sprechen von verschiedenen Pflichten, Rechten und Verpflichtungen. Diese sind jedoch nicht das grundlegende Wesen der Wahrheit (satyadharma); sie sind lediglich Mittel und Wege, um die Schwierigkeiten des Lebens zu regeln. Sie sind nicht fundamental. All diese Moralcodes und akzeptierten Verhaltensregeln sind aufgrund der Notwendigkeit entstanden, für die zwei Arten von Geschöpfen und die beiden Arten der Natur - männlich und weiblich - zu sorgen.

Sie heißen Prakriti und Paramâtman, grob- und feinstofflich, unbewußt und bewußt; das alles-durchdringende Duett. Diese ganze Schöpfung entstand durch die wechselseitige Beziehung des Unbewußten und des Bewußten, nicht wahr?

So hat sich alles Weitere aufgrund dieser Zweiteilung der Natur entwickelt. Die gesamte Verzweigung und Detaillierung von Dharma beruht auf folgendem: Dem männlichen und dem weiblichen Prinzip.

Deshalb ist das ausschlaggebende Dharma für den praktischen Fortschritt der Welt die tugendhafte Lebensführung und das moralische Verhalten dieser beiden Prinzipien; was immer irgendein großer Lehrer auch lehren mag, es kann nicht über diese beiden verschiedenen Naturen hinausgehen.

Das Dharma des Männlichen und das Dharma des Weiblichen sind bedeutende Anteile des oben erwähnten Dharma der Wahrheit. Andere Regeln und Disziplinen sind lediglich Beigaben - Nebenflüsse wie die Flüsse, die in die Godavarî fließen. Sie beziehen sich auf die verschiedenen vergänglichen Umstände, Situationen und Zustände. Ihr müßt euer Augenmerk auf den Hauptfluß richten und nicht auf seine Nebenflüsse. Nehmt entsprechend das männliche Dharma und das weibliche Dharma als Hauptleitlinien für euer Leben und gebt den kleineren zusätzlichen Dharmas keinen überdimensional großen Platz in eurem Lebensschema.

Stridharma: Das weibliche Prinzip wird als die Illusion die der Herr sich auferlegt hat, beschrieben. Als die Energie, mit der er sich aufgrund seines eigenen Willens ausgestattet hat. Dies ist die weibliche Form (mâyâ).

Aus diesem Grund wird die Frau als Verkörperung der höchsten Schöpferkraft angesehen.

Sie ist die treue Begleiterin des Mannes, sein Schicksal.

Da sie die Konkretisierung des Willen des Herrn ist, ist sie Geheimnis, Wunder, Fülle, Repräsentantin des beschützenden Prinzips, die Königin des Heims, seine Wohltäterin, das Licht des Hauses. Frauen, die das Gefäß der Schöpferkraft sind, sind keineswegs minderwertig. Wie erfüllt von Stärke, Geduld und Liebe ist ihre Natur! Ihre Fähigkeit zur Selbstkontrolle wird selten vom Mann erreicht. Sie sind Beispiel und Führer für Männer auf dem spirituellen Pfad.

Reine selbstlose Liebe ist Frauen angeboren.

Mehr darüber:                                                              http://www.nirakara.de/frau.htm




Nehmen Sie sich Zeit...Es ist genügend davon vorhanden !

Kurorte der Zeit

Der Kapitalismus-Kritiker Fritz Reheis entwickelt Vorschläge zur Entschleunigung des Lebens

VON JOACHIM WILLE

"Die Kirche rät: Mehr Zeit für Sex." Ziemlich guter erster Satz. Auf so etwas hatte er gewartet. Denn, sagt Fritz Reheis, diesmal sollte es kein theoretisches, sondern ein praktisches Buch werden über den Kapitalismus und das, was er mit den Menschen macht. Er sitzt am Esstisch seiner Wohnung im fränkischen Neustadt und schenkt Kaffee nach. Der halbstündige Mittagsschlaf ist vorbei, der Spaziergang durch die strahlende Wintersonne hinunter in den englischen Park zum Schloss Rosenau, dem Sommersitz von Queen Victoria und Herzog Albert, liegt hinter uns. "Entschleunigung" heißt Reheis' Thema, "Abschied vom Turbokapitalismus".

Es muss was dran sein an seinen Thesen, wenn sogar das Erzbischöfliche Ordinariat in München an Ehepartner appelliert, sich vom grassierenden Termindruck zu befreien, um auch mehr Zeit auch für Intimität und Sexualität zu haben. Als Zeitexperte Reheis die Pressemitteilung zu Gesicht kam, wusste er: Damit fange ich an. In einer Gesellschaft, in der oft schon Kinder Terminkalender führen, müssten die Menschen ein "neues Zeitgefühl" entwickeln, ließ Münchens höchster Kirchenmann verkünden. Mehr Gelegenheit haben "für Kommunikation und Streitkultur, für Religion und Spiritualität" - und eben für Sex.

Groteske Geschichten

"Ich habe keine Zeit" lautet das Mantra des modernen Menschen. Rennen, treiben, placken. Das soll Wohlstand bringen. Fritz Reheis, Lehrer im Coburger Land und Doktor der Soziologie, versucht zu ergründen, warum das so ist. Und dabei hat er schon vor Jahren in seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen die totgesagte Kapitalismuskritik entstaubt, reanimiert, modernisiert. Dass die Globalisierungskritiker von Attac heute die Analyse teilen; dass ein altersweiser Norbert Blüm ihm beispringt; dass die Rezepte der Wirtschaftsbeschleuniger nicht mehr greifen, all das macht Reheis interessant.

Reheis, der bedächtige hagere Mann, liefert zehn, hundert, tausend Beispiele, wie die "Beschleunigung" des Lebens uns allen zusetzt. Er kann mit kuriosen Geschichten beginnen und mit grotesken enden, und zwischendrin fühlt man sich selbst ertappt, als Zeitsparer. Die unheimlichen Optimierer, scheint es, lassen nichts aus, weder am Lebensanfang noch am -ende.

Das japanische Erziehungsministerium, erzählt Reheis, hat Computerprogramme für Kindergärten entwickeln lassen, die sich bereits für die Kleinen ab dem 30. Lebensmonat eignen sollen. Oder er berichtet von dem findigen deutschen Unternehmer mit seinem modernen "Beton-Grabkammersystem". Diese Innovation beschleunigt den Verwesungsprozess des Leichnams, die "Ruhezeit" sinkt von derzeit 15 bis zwanzig auf nur noch zehn Jahre. Optimale Flächennutzung pro Zeit.

Wir benutzen Schnellkochtöpfe, den ICE mit Tempo 300, schreiben zehn E-Mails statt einen Brief, kaufen schnell nach Feierabend ein, telefonieren beim Autofahren, essen beim Fernsehen und suchen die neue Partnerin im "speed dating" mit sieben Minuten pro Kennenlern-Kontakt. Aber, fragt Reheis, "wo bleibt eigentlich die eingesparte Zeit"? Von einer Entspannung des Lebens durch die effiziente Nutzung der Ressourcen namens Minute, Stunde und Tag sowie das grassierende "Multi-tasking" ist nichts bekannt, sagt er. "Zwischen Einstieg und Ausstieg liegt ein Leben, das weitgehend vom Diktat der Uhr bestimmt ist", und: "Dieses Diktat macht den meisten Menschen zu schaffen."

Aus dem Rhythmus gekommen

Doch Reheis meint nicht nur die allgemeine "private" Hetze, die Leute morgens aufs Frühstück verzichten lässt und abends matt vor den Fernseher darniedersinken. Die "Zeitnot" gehe einher mit der "scheinbar unaufhaltsamen Abkoppelung des Lebens von natürlichen und traditionellen Rythmen". Nachtruhe, Wochenenden und Feiertage fielen nach und nach dem Beschleunigungszwang zum Opfer. "Ernährung und Urlaubsgestaltung haben sich längst vom Wechsel der Jahreszeiten gelöst", schreibt Reheis. Tempoerhöhung und Entrhythmisierung gehörten offenbar zu den "hoch entwickelten" Gesellschaften. Doch "bis zu welcher Grenze können Mensch, Natur und Gesellschaft die künstlichen Rhythmen und Geschwindigkeiten verkraften? Wann sind die Kräfte erschöpft?"

So unterschiedliche Geschehnisse wie den Erfurter Amoklauf des Gymnasiasten Robert Steinhäuser, die Jahrhundertflut an der Elbe oder das ICE-Unglück in Eschede interpretiert Reheis als Folge der deformierten Zeitverhältnisse. "Man kann versuchen, die Ursachen anders zu erklären", sagt der Experte, "aber es ist verblüffend: Das Beschleunigungsmuster passt auf alle." Der Fall Steinhäuser: Ein Schüler, der nicht mehr mithalten konnte, sich in Parallelwelten - Computerspiele, Schützenverein - flüchtete, wo man Zeit für ihn hatte, dessen Psyche kollabierte. Der Fall Elbe: Ein Flusssystem, das mit Begradigungen und Bebauung zur Wasser- "Straße" und damit schneller gemacht wurde, als es seiner Natur entspricht und mit einer Sintflut reagiert. Der Fall Eschede: Ein neuer Zug wurde unter Termindruck entwickelt und übereilt in Dienst gestellt, obwohl das Fahrwerk bei dem hohen Tempo Probleme machte. Die "Beschleunigungsfallen" schnappen plötzlich zu.

Fritz Reheis ist Jahrgang 1949, aufgewachsen in Rosenheim (Oberbayern). Er absolvierte sein Lehramtsstudium an der Uni Regensburg, promovierte in Soziologie. Derzeit sitzt er an seiner Habilitation in Erziehungswissenschaft an der Uni Kassel.

Seit 1983 ist Reheis Lehrer am Gymnasium in Neustadt bei Coburg (Oberfranken). Außerdem war/ist er Lehrbeauftragter an den Unis Jena, Bamberg und Erfurt. Der Zeitexperte ist unter anderem Mitglied in der GEW und im "Arbeitskreis Politische Ökonomie", außerdem in der "Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik" (www.zeitpolitik.de) und im "Verein zur Verzögerung der Zeit" (www.zeitverein.de).

Reheis selbst versucht, in seinem Unterricht im Rahmen der Möglichkeiten auf die "Eigenzeit" der Schüler Rücksicht zu nehmen, durch möglichst viel Gruppen- und Projektarbeit. Und sich selbst weiß er auch unter schwierigsten Bedingungen zu "entschleunigen". In der Mittagspause, nach der sechsten Stunde, zieht er sich samt Isomatte in den Klassenraum ganz hinten zurück und hält Mittagsschlaf. "Zwanzig Minuten, dann bin ich wieder fit."

Als Buchautor schrieb er über "Konkurrenz und Gleichgewicht als Fundamente von Gesellschaft" (1986) und "Die Kreativität der Langsamkeit" (1996) und veröffentlichte zuletzt im Münchner Riemann Verlag "Entschleunigung - Abschied vom Turbokapitalismus". jw




Aus: Wladimir Megre "Energie des Lebens"

übersetzt von Josef Heidt

Folgendes nun von Energie des menschlichen Gedankens erzählte Anastasias Großväterchen:

EHEFRAU - GÖTTIN

Ja, Wladimir, der Gedanke des Menschen verfügt über unübertroffene Energie. Viele Werke dieser Energie halten Leute für Zauberei, schreiben sie den Wundern zu, die in ihren Vorstellungen von Höheren Kräften geschaffen werden. Es gibt, zum Beispiel, Wunder wirkende Ikonen. Warum nun sind sie plötzlich wundertätig geworden? Warum wurde plötzlich ein Stück des Holzbrettes mit aufgetragener darauf von einer menschlichen Hand Darstellung wundertätig? Es passiert dann, wann ein Mensch, der eine Ikone schreibt, in sie genügende Menge seiner psychischen Energie hineinlegt. Dann jene, wer schauen wird, fügen ihre eigene hinzu. Es gibt ein solcher Begriff: „Angebetene Ikone“, mit anderen Worten kann man sagen: „Eine Ikone, in die viel Energie von menschlichen Gedanken hineingelegt worden ist.“ Früher wussten jene, die Ikonen malten, von der Eigenschaft der großen Energie. Bevor man an die Arbeit ging, fasteten die Meister, den eigenen Organismus vom nicht Notwendigen reinigend, und so verstärkten sie den eigenen Gedanken. Dann traten sie in einen Zustand der Entrückung ein, ihre Energie auf eine Tat konzentrierend - das Schaffen der Ikone. Als die völlig fertig war, betrachteten sie lange das Geschaffene. Da ergaben sich nun manchmal Wunder. Manchmal sehen Leute ungewöhnliche Erscheinungen, verschiedene Engel. Bemerke aber, immer sehen Leute nur diejenigen, an die sie denken. Immer sehen sie nur deren Bilder, an die sie glauben. Christen, zum Beispiel, können nur ihre Heiligen erblicken. Moslems wiederum nur ihre eigenen Heiligen. Das ist deshalb, weil sie die Projektion eines eigenen oder kollektiven Gedankens sehen. Noch vor anderthalb Tausend Jahren existierten Menschen, welche die Eigenschaft und die Kraft der Energie des menschlichen Gedankens verstanden, davon erzählen auch Sprüche. Willst du, daß ich dir einen erzähle?
Ja. Ich übersetze ihn aus der alten Sprache in die gegenwärtige, und die Gegenstände, die darin früher vorkamen, ersetze ich durch gegenwärtige, so daß das Wesen verständlicher ist. Sag mir nur, was macht heute am ehesten ein Mann, der schon mehrere Jahre mit einer Frau verheiratet ist? Was tut er, wenn er nach Hause kommt?

Na viele, wenn sie nicht trinken, setzen sich vor den Fernseher, lesen eine Zeitung, sehen fern. Müll können sie hinaustragen, wenn die Ehefrau sie darum bittet.

Und die Frauen?

Ja die Frauen, es ist klar - bereiten in der Küche das Abendessen vor, dann waschen sie das Geschirr ab.

Klar. Es wird leicht sein, den alten Spruch in die moderne Art zu übertragen. * * *

Es lebten in der Welt ein gewöhnlicher Ehemann und eine Ehefrau. Die Ehefrau hieß Jelena, der Ehemann wurde Iwan genannt.

Der Ehemann kehrte von der Arbeit nach Hause zurück, setzte sich auf den Sessel vor den Fernseher, las eine Zeitung. Seine Ehefrau, Jelena, bereitete das Abendessen vor. Sie reichte dem Ehemann das Essen und brummte, dass er im Hause nichts Gescheites mache, wenig Geld verdiene... Den Iwan reizte das Brummen der Ehefrau. Mit Grobheit antwortete er ihr jedoch nicht, sondern dachte nur vor sich hin: „Selbst eine schlampige Dirne, und weist mich auch noch zurecht. Als ich heiratete, war sie ganz anders - schön, lieb.“

Eines Tages, als die brummende Frau forderte, dass Iwan den Müll hinaustrage, und er sich vom Fernseher mit Unlust losriss, ging er auf den Hof. Als er zurückkehrte, blieb er an der Haustür stehen und wandte sich in Gedanken an Gott:

Mein Gott, mein Gott! Ein ungefüges Leben stellte sich bei mir ein. Muss ich wirklich mit dieser brummenden und häßlichen Frau mein ganzes Leben verbringen? Das ist doch kein Leben, sondern eine einzige Quälerei.

Und plötzlich hörte Iwan die leise Stimme Gottes:

Deinem Elend, mein Sohn, könnte Ich abhelfen: Eine wunderschöne Göttin könnte dir zu Frau geben, doch wenn die Nachbarn die plötzlichen Veränderungen in deinem Schicksal sehen, geraten sie in große Verwunderung. Lass uns so vorgehen: Ich werde deine Ehefrau allmählich verändern, ihr den Geist einer Göttin einflößen und das Äußere verbessern. Doch gedenke, wenn du mit einer Göttin leben willst, sollte auch dein Leben einer Göttin würdig werden.

Danke, Gott. Jeder Kerl kann sein eigenes Leben einer Göttin zuliebe verändern. Sag mir nur: Wann beginnst Du mit den Änderungen an meiner Frau?

Ein wenig ändere Ich sie sogleich. Und mit jeder Minute werde ich sie zum besten verändern.

Iwan ging in sein Haus hinein, setzte sich auf den Sessel, nahm eine Zeitung und schaltete von neuem den Fernseher ein. Nur las er nicht, es schaute sich die Filme gar nicht an. Ihn drängte es sie anzublicken - ändert sich nun wenigstens ein bisschen an seiner Ehefrau?

Er stand auf, öffnete die Tür in die Küche, stützte sich gegen den Türrahmen und fing nun an, seine Frau genau zu betrachten. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, spülte das Geschirr ab, das nach dem Essen blieb.

Jelena fühlte plötzlich seinen Blick und drehte sich zur Tür um. Ihre Blicke trafen sich. Iwan betrachtete seine Frau und dachte: „Nein, es geschehen keine Veränderungen mit meiner Frau.“

Jelena, die die ungewöhnliche Betrachtung des Ehemannes wahrgenommen hatte und es nicht begriff, legte plötzlich die Haare zurecht, Röte blitzte über ihre Wangen auf, als sie fragte:

Was schaust du mich, Iwan, so aufmerksam an?

Der Mann hatte sich nichts zurückgelegt, was er sagen sollte, wurde selbst verlegen, sprach auf einmal aus:

Soll ich dir helfen, vielleicht, das Geschirr abzutrocknen? Dachte ich irgendwie...

Geschirr? Mir helfen? - fragte leise die verwunderte Frau zurück, nahm die beschmutzte Schürze ab, - ich habe es schon gespült.

„Nein, so was, wie sie sich vor Augen ändert, - dachte Iwan, - sie ist plötzlich hübscher geworden.“

Und er begann das Geschirr abzutrocknen.

Am nächsten Tag nach der Arbeit eilte Iwan mit Ungeduld nach Hause. Ach, er hielt es nicht aus, wie man nach und nach seine brummende Ehefrau in eine Göttin verwandeln würde.

„Und was, wenn in ihr schon viel von einer Göttin ist? Und ich habe mich nach wie vor gar nicht verändert. Auf alle Fälle kaufe ich mal Blumen, um mich vor der Göttin nicht zu blamieren.“

Es öffnete sich die Tür im Hause, und der verzauberte Iwan wurde ratlos. Jelena stand vor ihm in Ausgehkleid, eben dem, das er vor einem Jahr gekauft hatte. Eine akkurate Frisur und in den Haaren ein Band. Verwirrt und ungeschickt reichte er ihr die Blumen, ohne den Blick von Jelena abzuwenden.

Sie nahm die Blumen und rief leise "Ach", die Wimpern senkend, und errötete.

„Ach, wie wunderschön sind die Wimpern bei den Göttinen! Wie sanftmütig ist ihr Charakter! Wie ungewöhnlich ist die innere Schönheit und das Äußere!“

Auch Iwan rief seinerseits "Ach", als er den Tisch mit Besteck, das von dem Service, erblickte, und zwei Kerzen brannten auf dem Tisch, und zwei Weingläser, und das Essen riss ihn mit seinem göttlichen Geruch einfach nur hin.

Als er sich an den Tisch setzte, setzte sich auch Jelena gegenüber, doch plötzlich sprang sie auf und sprach:

Verzeihe, ich hab für dich den Fernseher vergessen einzuschalten, und da habe ich für dich die neuen Zeitungen erworben.

Ich brauche den Fernseher nicht, die Zeitungen möchte ich auch nicht lesen, immer steht das Gleiche drin, - antwortete Iwan aufrichtig, - erzähle lieber - wie möchtest du den Samstag, den morgigen Tag verbringen?

Völlig verblüfft, fragte Jelena zurück:

Und du?

Da kaufte ich für uns zufällig zwei Theaterkarten. Am Tage aber, vielleicht, willigst du in einigen Läden vorbeizuschauen. Wenn wir schon ins Theater gehen, so müssen wir zuerst in den Laden gehen und ein würdiges Kleid fürs Theater für dich kaufen.

Fast verplapperte sich Iwan mit den innigsten Worten: „Ein Kleid, das einer Göttin würdig ist“, wurde verlegen, blickte auf sie und rief wieder "Ach". Vor ihm am Tisch saß eine Göttin. Ihr Gesicht strahlte Glück aus, und die Augen glänzten. Ihr verborgenes Lächeln war ein bisschen fragend.

„O Gott, wie wunderschön sind doch die Göttinnen! Und wenn sie mit jedem Tag hübscher wird, bringe ich es nun fertig, einer Göttin würdig zu sein? - dachte Iwan, und plötzlich, wie ein Blitz durchbohrte ihn der Gedanke: Ich muss es schaffen! Schaffen, solange die Göttin daneben ist. Ich muss sie bitten und anflehen, ein Kind von mir zu gebären. Das Kind wird von mir und von der schönsten Göttin sein.“

Worüber denkst du, Iwan, oder sehe ich eine Aufregung auf deinem Gesicht? - fragte Jelena den Mann.

Und er saß aufgeregt, unwissend, wie er von dem Innigsten erzählen sollte. Es ist doch kein Spaß - eine Göttin um ein Kind bitten?! So ein Geschenk versprach ihm Gott nicht. Iwan wusste nicht, wie er von seinem Wunsch sprechen konnte, und stand auf, an der Tischdecke zupfend, und sagte, rot werdend:

Ich weiß nicht... ob ich es darf... doch ich... wollte sagen... schon lange... Ja, ich will ein Kind von dir, wunderschöne Göttin.

Sie, Jelena, kam zum Iwan-Ehemann heran. Von Augen, überfüllt mit Liebe, rollte eine glückliche Träne über die hellrote Wange. Und sie legte auf Iwans Schulter ihre Hand, hauchte durch den heißen Atem.

Ach, war das eine Nacht! Ach, dieser Morgen! Dieser Tag! Oh, wie schön ist das Leben mit einer Göttin!“ - dachte Iwan, als er den zweiten Enkel zu einem Spaziergang anzog.

Was hast du, Wladimir, aus diesem Spruch verstanden?QuellAlles verstanden. Gott half dem Iwan nicht. Es kam ihm bloß die Stimme Gottes vor. Iwan hat durch seinen Gedanken aus seiner Ehefrau eine Göttin gemacht.

Natürlich, stimmt das: Durch seinen eigenen Gedanken schuf Iwan sein Glück. Er machte seine Ehefrau zur Göttin und änderte sich selbst. Gott half jedoch dem Iwan.

Wie?

Noch damals, als Gott jedem alles gegeben hatte, als er sich das Schaffen des Menschen vorgenommen hatte. Besinne dich an Gottes Worte aus der „Schöpfung“ : „Mein Sohn, du bist unendlich, ewig bist du. In dir sind deine schöpferische Träume.“

Diese Worte, Wladimir, stimmen auch heute noch. In jedem Menschen gibt es schöpferische Träume. Die Frage ist nur - worauf sind sie gerichtet? Und wie stark ist der Gedanke und die Energie in Seinen heute auf Erde lebenden Söhnen und Töchtern?

UND WOMIT BESCHÄFTIGT SICH JETZT IHR GEDANKE ?

Zurück zur Anastasia-Hauptseite

Quelle:                                 http://www.bunkahle.com/Anastasia/Ehefrau_Goettin.html




Zwei Herren,

beide ernsthaft erkrankt, belegten dasselbe Krankenzimmer. Einer der Herren hatte die Erlaubnis, sich jeden Nachmittag für eine Stunde aufzusetzen, damit die Flüssigkeit aus seiner Lunge abfließen konnte. Sein Bett stand am einzigen Fenster des Raumes.

Der andere Herr musste die ganze Zeit flach auf dem Rücken liegen. Letztendlich unterhielten sich die beiden Männer stundenlang. Sie sprachen von ihren Frauen und Familien, ihrer Heimat, ihren Jobs, ihrem Militärdienst und wo sie im Urlaub waren.

Jeden Nachmittag, wenn der Herr im Bett am Fenster sich aufrecht  hinsetzte, ließ er die Zeit vergehen, indem er seinem Zimmernachbarn all die Dinge beschrieb, die er draußen am Fenster sah.

Der Herr im anderen Bett begann aufzuleben in jeder dieser Stunden, wo seine Welt erweitert und belebt wurde durch all die Geschehnisse und Farben der Welt dort draußen.

Das Fenster überblickte einen Park mit einem schnuckligen See. Enten und Schwäne spielten auf dem Wasser während Kinder ihre Modellboote segeln ließen. Junge Verliebte bummelten Arm in Arm durch die unzählig bunten Blumen und eine schöne Aussicht auf die Silhouette der Stadt lag am Horizont.

Wenn der Herr am Fenster all dies beschrieb mit allen kleinsten Details, schloss der Herr auf der anderen Seite im Raum die Augen und stellte sich die bildhaften Szenen vor.

An einem warmen Nachmittag beschrieb der Mann am Fenster eine vorüberziehende Parade. Obwohl der andere Herr die Kapelle nicht hören konnte, konnte er sie vor seinem geistigen Auge sehen, während der Herr am Fenster sie mit anschaulichen Worten beschrieb.

Tage, Wochen und Monate vergingen.

Eines Morgens, die Tagschwester kam um Wasser für das Bad zu bringen, fand sie den leblosen Körper des Herrn am Fenster, der friedvoll in seinem Schlaf verstorben ist.

Sie war traurig und rief die Bediensteten, um die Leiche wegbringen zu lassen.

Nach einer angemessenen Weile fragte der andere Herr, ob man ihn ans Fenster verlegen könnte. Die Schwester war erfreut über den Tausch und nachdem sie sich vergewisserte, dass er sich wohlfühlt, ließ sie ihn allein.

Langsam, schmerzvoll stützte er sich auf einen Ellenbogen um seinen
ersten Blick auf die echte Welt draußen zu richten. Er strengte sich an, sich langsam zu drehen um aus dem Fenster am Bett zu gucken.

Es zeigte auf eine leere Wand..

Der Mann fragte die Schwester, was seinen verstorbenen Zimmernachbarn veranlasst hatte, ihm so wundervolle Dinge von draußen vor dem Fenster zu erzählen.
Die Schwester erwiderte, dass der Herr blind war und  nicht einmal die Wand
sehen konnte. Sie sagte 'Vielleicht wollte er Sie nur aufmuntern.'

Epilogue:
Es ist eine riesige Freude, andere glücklich zu machen, ungeachtet unserer eigenen  Situation. Geteiltes Leid ist halbes Leid, doch Freude, wenn geteilt, ist doppelte Freude.

Wenn Du Dich reich fühlen möchtest, zähle all die  Dinge, die man für Geld nicht kaufen kann.
'Heute' ist ein  Geschenk, deshalb nennt man es 'the präsent'.

Die Herkunft dieser  Geschichte ist unbekannt, aber es bringt Glück für jeden, der sie  weitergibt. :-)



Einfach Schön...

Magst du mich? Er sagte nein. Findest du mich hübsch? Er sagte nein.
Bin ich in deinem Herz? Er sagte nein. Als letztes fragte sie:
Wenn ich weg gehen würde, würdest du für mich weinen?
Er sagte wieder nein.

Sie ging traurig davon.

Er hielt sie am Arm und sagte:

Ich mag dich nicht, ich liebe dich. Ich finde dich nicht hübsch, ich finde dich wunderschön. Du bist nicht in meinem Herz, du bist mein Herz.
Ich würde nicht für dich weinen, ich würde für dich sterben!

Heute Nacht um Mitternacht wird deine wahre Liebe merken, dass sie dich liebt!
Etwas Schönes wird morgen zwischen 13 und 16 Uhr geschehen und zwar egal wo,
im Internet, außerhalb der Arbeit, während der Arbeit.

(Dies ist kein Versprechen...aber eine Vision)