Wir wollen uns vereinen, in einem Geiste, in einer Vision, in einem Ziel
Entfache das lebendige Feuer in Dir und Du wirst alles verstehen, alles fühlen und alles Lieben können!
(Selbstverständlich müssen wir uns einsetzen, wenn wir Unrecht begegnen. Doch auch hier: Mit der Weitsicht, dass selbst ein Mörder oder Dieb eben das Erscheinungsbild Gottes wiederspiegelt. Dieser braucht eine ganze Menge Liebe, so dass auch er geheilt werden kann.)
Wenn ich hier auf dieser Seite von Gott spreche, meine ich nicht den Gott irgend einer Religionsanschauung und auch kein langbärtiger alter weiser Mann auf einem Thron, sondern ich spreche von der einzigen Wahrheit im gesamten Kosmos, der Schöpferenergie, welche jegliche Form jeglichen uns bekannten und unbekannten, mit sich selbst durchflutet, dem Schöpferwort oder Ohm, Lebensenergie, Licht, Kraft und der Liebe.
Haben wir erst einmal begriffen, dass es vollkommen egal ist welchen Weg wir zur Erleuchtung, zurm ewigen Sein und zur allesumfassenden Liebe, nehmen, erwacht die Toleranz zu dem anders denkenden. Dies ist der einzige Weg miteinander und nebeneinander zu existieren. Haben wir dieses auch begriffen, werden sich uns Welten eröffnen. Es beginnt bereits in der Zweierbeziehung.
Seit tausenden von Jahren wurden die Religionen gegeneinander aufgehetzt. Es wird gemordet und gemeuchelt - alles im Namen Gottes. Noch heute werden viele Menschen auf die eine oder andere Art, nicht müde dieses Spiel zu betreiben. Beginnt bereits in der Diskussion, wie auch im rechthaberischen "Bekehren" wollens im "göttlichen" Eifer, und endet schlussendlich oftmals in unermesslichen Tragödien in allen Bereichen. Durch das Erkennen der wahren Hintergründe, entfernte sich eine grosse Menschenschar von der inneren Gottsuche, was für den Menschen die grösste Tragödie überhaupt bedeutet, denn somit entfernt er sich vom eigentlichen Leben. Durch das Wiederaufflammen alter Riten und Bräuche, ist nun vielerorts der Weg in die Spiritualität wieder zugänglich gemacht. Wenn auch gleich nicht nur mit positiven Ergebnissen, denn der Umgang mit schwarzmagischen und andersweitigen Lehren etc, birgt grösste Gefahren für die Seele des Anwenders und, es hat mit der göttlichen Liebe bei weitem nichts mehr zu tun. Also Hände weg!
Nun fand der Mensch in allen Stufen und Zeiten immer wieder irgend welche Götter und Wesen die der Anbetung würdig erschienen. Dies ist im gesellschaftlichen Sinne, unter den Umständen dass es ein guter Gott ist, auch durchaus sinnvoll, solange das Volk unwissend gehalten wird, weil es dann einen wegweisenden Aspekt beinhaltet. Mit der Erkenntnis jedoch, dass Gottes Odem in jedem Menschen fliesst, ist der Mensch der wahren Gottheit einen grossen Schritt entgegen geraten.
So könnte man behaupten, dass es all diese Götter nicht gibt und nie gegeben hat, was wohl wahr, wie auch nicht wahr ist, denn alles was wir zu denken wagen, wird auch erzeugt und ist deshalb durchaus wahr! (Darum ist es auch äusserst wichtig, wie und was wir denken, weil wir durch unsere Gedanken wie auch Worte, alles dauernd erschaffen). Doch spielt dieses in der Gottesfrage keine wesentliche Rolle, weil jeder der Gottheiten eben auch mit der Kraft des einen Schöpfers, des einzige allesumfassenden Gottes (wie wir ihn auch immer nennen wollen), der mit seinem Wort alles erschuf und allgegenwärtig ist, in jeder Faser unseres Körper wie auch im ganzen Kosmos, würde sich in seinem Namen 100% nie selbst zerstören! Gott oder vielmehr das Wort Gottes: Der Geist des Wassers und die Wärme der Liebe, gleich Leben.
Ist Leben - Du und Ich
Gott will einzig und allein, eine Einheit der Menschen die er erschuf!
In der Einheit werden wir ein einzig Volk von Brüder und Schwestern sein. In diesem Stadium, mögen uns die vielen verschiedenen religiösen Ansichten, zu der Erkenntnis verhelfen, weil wir dann mit offener Seele und Verständnis einander gegenübertreten können. Welches für uns der "wahre" Weg sein wird, werden wir mit diesem nötigen Verständnis, selbst erkennen. So wird die "Farbe" erhalten und jeder geht seinen Weg der ihn seiner Seele zugänglich macht. Haben wir das begriffen, erschaffen wir den Himmel auf Erden!
Es gibt nur diesen Weg. Alles andere ist pure Selbstverleugnung und enthält nicht die geringste Chance, eines globalen Denkens, geschweige einer Globalisierung im eigentlichen Sinne! Wie haben grosse Wesen wie zB. der Bruder Klaus gesprochen:
Der Friede ist allwegen nur in Gott, denn Gott ist der Friede
Einheit ist das Geheimnis aller Dinge. Trenne nicht was Gott zusammenfügt. Hier haben wir auf sehr viele Fragen, die klare Antwort! (zB. Kernspaltung. Wir werden niemals unsere Energieprobleme auch nur im Ansatz lösen können, solange wir Einheit spalten)
Die allumfängliche Liebe ist der Schlüssel zum Leben überhaupt. Dies ist ein universelles Gesetz. Entziehen wir uns diesem, wandeln wir im Tode. Liebe erzeugt Leben.
Erzeugen wir Leben ohne die Liebe, erschaffen wir Leid und Schmerz = Hier ( Doch komm schnell wieder zurück! )
Gott ist die Liebe, sangen wir früher im Religionsunterricht...Wie einfach und wahr. Und, was vielen Menschen heute bewusst ist, und in vielen verschiedenen Praktiken angewannt wird: Wir lieben den Schöpfer, mit jedem Atemzug. Denn jeder Atemzug erfüllt uns mit Leben, dem Odem des Lebens. Dessen sollten wir uns alle, und in jedem Moment bewusst sein - werden.
Werdet wie die Kinder, denn Ihnen ist das Himmelreich! Warum? Weil sie einfach sind. Sie leben hier und jetzt, völlig egal unter welchen Umständen. Sie freuen sich ob dem Moment, sie trauern zwar wenn es schmerzt, vergessen jedoch schnell wieder, wenn es lebt und liebt. Gleich diesen Strassenkindern die den Wasserrohrbruch sichtlich geniessen! Für uns eine Katastrophe, für sie ein himmlisches Vergnügen und ein Lichtblick, in der bitteren Armut. Diese Kinder setzen sich in diesem Moment, wohl kaum mit Ihrer Armut auseinander, sondern geniessen das hier und jetzt.
Sie lieben aus tiefster Überzeugung!
Diese Liebe will Gott aus uns strahlen sehen. Wir sollen uns dabei helfen...
Es ist ja alles so einfach!
Zurück zum wesentlichen Thema, der Vereinigung. Haben Sie sich über dieses Wort schon einmal tiefer Gedanken gemacht? Vereinigung? Hier gibt es einen kleinen Test: Schreiben Sie spontan auf ein Blatt Papier, was Ihnen alles zum Wort "Vereinigung", einfällt! Sie werden Bauklötze staunen, was dabei alles zum Vorschein gelangt! Wir indessen lassen Sie vorerst beim Experiment und gehen nicht weiter darauf ein.
Wir möchten hier von der Vereinigung reifer Menschen sprechen, die gewillt sind sich im Sinne dieser Erkenntnisse zu Vereinen. Da Sie sich nun genau in dem Moment, der Grösse dessen bewusst werden, welche göttliche Kraft und Liebe in jedem einzelnen von uns vorhanden ist, welche innerhalb der geistigen Vereinigung, (durch das Verständnis und Liebe zum Leben mit dem Nächsten), zu einem himmlischen Tsunami der Liebe führen will, sind Sie der Vereinigung bereits beigetreten. Wouw! Erstmals zu dieser Einsicht gelangt, wird Sie nichts und niemand je wieder davon abbringen können. Nun können Sie auch leicht akzeptieren, warum Ihre Religions-zugehörigkeit hier nicht mehr der wesentlichste Teil in Ihrem spirituellen Bewusstsein einnimmt. Sie können schlicht nicht mehr gegen einen anderen Menschen sein, weil sie sich selbst, in im erkennen. Sie erkennen ein göttliches Wesen und begreiffen nun auch das von Jesus dem Christus gelehrte Gebot: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Dies ist die Vereinigung mit dem immer währenden Wort Gottes! Denken oder meditieren Sie darüber nach. Dies sind gewaltige Geheimnisse. Es möge die Erkenntnis zu Ihnen fliessen...
Nun, wie die Wasser der Erkenntnis zusammen fliessen und sich in den Meeren, zur Einheit sammelt, oder eben vereinigt, müssen auch wir zu einem Meer dieser Erkenntnis werden. Denn aus dem Meer steigen wir hinauf zu den Himmeln und werden zu heiligem Leben! Natürlich gibt es verschiedene Gewässer...Es gibt ja auch verschiedene Religionen ;-) Ja ja, die Natur eröffnet uns jedes Geheimnis wenn wir uns ihr nur zu öffnen Vermögen.
Nun ich denke, der Fall sollte nun klar ersichtlich geworden sein. Also, auf was warten wir noch? Die Vereinigung steht vor der Tür, wir brauchen sie nur aufzustossen. Liebe jeden und alles wie es ist - selbstverständlich spreche ich hier nicht von körperlichen Liebe...obwohl diese natürlich auch zum Leben gehört und als heilig zu betrachten ist, weil sie ja Leben erzeugt - Und das Universum liegt uns zu Füssen.
Das Licht wartet überall auf die Vereinigung - Ich werde wiederkommen in Macht und Herrlichkeit am Ende der Zeit. Wenn wir bereit sind es zusammen zu führen wird es werden für alle!
Allein dieser Anblick erweckt in mir das Gefühl in der Vereinigung, wohlbehütet unter dem Sternenzelt. Ist es nicht wunderbar zu welchen Taten die Liebe fähig ist?
Unsere wunderbare geheimnissvolle Erde....
Ist es nicht eine Geste der Liebe, bewusst zu Geben wie auch zu empfangen, mit dem Wissen dass alles tausendfach zu uns zurück gelangt? Tatsächlich verschwand dies zum grossen Teil unter den lieblosen Zügen unserer "Zivilisation". Das Nehmen hat ein riesiges Übergewicht erhalten, weshalb wir nun von allem zu wenig glauben. Es hat sich in der materiellen Welt manifestiert, darum müssen wir nun Geben was das Zeug hält, damit das Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Wir werden es uns wiederherstellen...Mit Sicherheit!
Die Sprache des Herzens
Der Ehrwürdige Lehrmeister Mann lehrte, dass alle Herzen die gleiche Sprache benutzen. Gleich welche Sprache oder Nationalität man besitzt, das Herz hat nichts als einfaches Gewahrsein, weshalb er sagte, dass alle Herzen die gleiche Sprache benutzten. Wenn ein Gedanke aufsteigt, verstehen wir ihn. Wenn wir ihn aber in Worte kleiden, muss er zu dieser oder jener Sprache werden, so dass wir einander nicht wirklich verstehen. Die Gefühle im Herzen sind jedoch für jeden die Gleichen. Das ist es, weshalb der Dhamma perfekt zum Herzen passt, weil der Dhamma keine spezielle Sprache ist. Der Dhamma ist die Sprache des Herzens. Der Dhamma wohnt im Herzen.
Lust und Leid wohnen im Herzen. Die Handlungen, welche Lust und Leid erschaffen, werden im Herzen ersonnen. Das Herz kennt die Folgen, welche als Lust und Leid erscheinen; das Herz trägt die Bürde der Ergebnisse seiner eigenen Gedanken. Daher passen das Herz und der Dhamma so perfekt zueinander. Gleich welche Sprache oder Nationalität, wir können alle den Dhamma verstehen, weil das Herz und der Dhamma ein natürliches Paar sind.
Das Herz bildet den Kern innerhalb des Körpers. Es ist der Kern, die Substanz, die primäre Essenz im Körper. Es ist die wesentliche Grundlage. Die Erscheinungen, welche aus dem so wie Gedanken-Formationen, erscheinen und verschwinden, wieder und wieder. Ich spreche hier vom Sich-Kräuseln des mit Definieren, Erinnerung und Erkennen zu tun haben, werden citta (Geist/Herz) aufsteigen,citta. Wenn der citta sich kräuselt, so formiert sich ein Gedanke. Wahrnehmungen, diesanna genannt. „Lange“ Gedanken sindsanna ein Wahrnehmens, wenn etwas von aussen mit den Sinnen in Kontakt kommt. Wenn also Sichtbares in Kontakt mit dem Auge kommt und Erkennen daraus resultiert. All diese Dinge entstehen und vergehen beständig von selbst und der Buddha nannte sie daher khandha. Jede „Anhäufung“ oder „Gruppierung“khandha bezeichnet. Die fünf Daseinsgruppen der khandha entstehen und vergehen die ganze Zeit.
Selbst für einen Arahant gelten die gleichen Bedingungen - wie überall für die gewöhnlichen Menschen - wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass die khandha des Arahant reine und einfache khandha sind, ohne irgend welche kilesa, die ihnen Befehle erteilen und sie dies tun oder jenes denken lassen. Statt dessen denken ihre khandha auf Grund ihrer freien Natur, ohne gezwungen zu werden dies oder das zu denken, also nicht wie im Allgemeinen der citta der gewöhnlichen Menschen.
Vergleichsweise sind die khandha gewöhnlicher Menschen wie Gefangene,die ständig herum kommandiert werden. Ihre diversen Gedanken, Begriffe, Annahmen und Interpretationen haben etwas in sich, das ihr Auftreten befiehlt und erzwingt, das sie auf diese oder jene Weise denken, annehmen und deuten lässt. Mit anderen Worten, sie haben kilesa zum Boss, zum Führer, der ihr Erscheinen befiehlt.
Ein Arahant hat das jedoch nicht. Wenn ein Gedanke geformt wird, so bildet er sich ganz einfach und verschwindet dann wieder. Da gibt es keinen Samen um ihn fortzusetzen, keinen Samen um den citta niederzudrücken, weil da nichts ist, das ihn zwingen könnte. Nicht wie bei den khandha, die von kilesa beherrscht oder geleitet werden. Darin besteht der Unterschied.
Also - Verwirklichen wir es doch einfach! Wir haben mit diesen wenigen Worten alles was es braucht um miteinander Leben zu können. Wenn wir es verstehen die Menschenrechte in diesem Sinne zu ergänzen, werden alle Menschen dieser Erde im Überfluss leben können. Diese Gesetze sind schlichtweg der Schlüssel zum Glück. Natürlich ist der Mensch schwach und es braucht auch einige weltliche Gesetze und Fügungen um mit den Problemen zwischenmenschlicher Beziehung umzugehen. Lernen wir diese Grundlagen jedoch bereits in den Schulen, werden wir in der nächsten Generation die Früchte unserer Bemühungen ernten. Wir werden in kurzer Zeit grösste Bedrohungen unseres Lebens aus der Gegenwart verbannen.
Wenn wir "nur" 20% der Erdbevölkerung in diesem Geiste und Denken zusammenführen, wird alles umkippen...dies nennen wir das morphogenetische Verständnis!
So arbeiten wir daran, dies so schnell wie möglich zu erreichen! Helfen Sie mit...
Ok, indem Sie dies hier alles lesen und denken, bauen Sie bereits mit! Toll...Danke!
Lesen Sie unbedingt auch unseren Beitrag zu diesem Thema, aus unsern Entwürfen zu einer Grundlage für eine funktionierende Weltgemeinschaft:
Punkt 2: Bildung einer Weltreligionsgrundlage Hier
Humans Hope
Beten: die Technologie der menschlichen Gefühle
Das Spirit of Ma'at interviewt Gregg Braden zur Technologie menschlicher Gefühle, und wie wir die Verschwundene Gebetsform zur Heilung unserer Mutter Erde benutzen können.
mit Diane M. Cooper
DIANE: Sie sagen, daß die verschwundene Gebetsform die "fünfte Form" ist -- was sind die anderen vier Gebetsformen?
GREGG: Eine Forscherin, Margaret Poloma, Professorin der Soziologie an der University of Akron in Ohio, identifiziert vier typische Formen des Gebetes, die im heutigen Westen üblich sind: umgangssprachliches, bittendes, rituelles und meditatives Gebet.
Ein umgangssprachliches Gebet ist es, wenn wir mit unseren eigenen Worten zu Gott sprechen, zum Beispiel: "Bitte, Lieber Gott, wenn Du mir nur diesen Arbeitsplatz gibst, dann verspreche ich auch, immer pünktlich zur Arbeit zu kommen."
Bei einem bittenden Gebet fordern wir unsere guten Qualitäten von der Quelle der kreativen Kräfte unserer Welt ein. "Höchstes, Ich Bin Gegenwart, Ich fordere das Recht zu Heilen."
Rituelles Gebet wiederholt bereits festgelegte, in Versen angeordnete Worte, wie das Abend-gebet "Nun lege ich mich nieder......" und das Tischgebet "Segne dieses Mahl, oh Herr, und uns zu Deinem Dienste..." Das schließt auch geschriebene Gebete mit ein oder solche, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Meditatives Gebet ist die Art des Betens jenseits von Worten. Wir mögen still sitzen, offen und still, während wir uns der Gegenwart der kreativen Kräfte in unserer Welt bewusst sind.
DIANE: Was ist anders bei der fünften Gebetsform?
GREGG: Die fünfte Gebetsform ist eine aktive Art, zu beten, die sich in der Technologie des menschlichen Fühlens begründet. Anstatt zu denken "bitte erhöre dieses Gebet" oder "bitte lasse diesen Wunsch erfüllt sein", lädt uns diese fünfte Form des Betens dazu ein, uns so zu fühlen, als ob das Gebet schon erhört worden wäre.
DIANE: Was ist die "Technologie des menschlichen Fühlens." Wollen Sie sagen, daß wir lernen können, unsere Gefühle in einer nützlichen Weise einzusetzen?
GREGG: Ja. Die Autoren der Schriftrollen vom Toten Meer -- die alten Essener -- waren davon überzeugt, daß die Welt um uns herum die Gefühle, Emotionen und Wahrnehmungen widerspiegelt, welche wir in unseren Körpern tragen. Heute ist es allgemein bekannt, daß Gefühle unser Immunsystem beeinflussen. Und die Quantenphysiker erklären, daß diese Einflüsse sich auf die Welt um uns herum ausdehnen. Emotion ist die Macht der Quelle, doch sie ist geschwächt, solange die Gedanken ihr keine Richtung geben.
Gefühl ist die Kraft der Emotionen, verschmolzen mit der Führung menschlicher Gedanken. Es ist die Sprache des Gefühls, welche die Schöpfung beantwortet. In diesem Zustand des Fühlens haben wir die Fähigkeit, die Schöpfung und die Welt um uns her mittels Gebet zu
berühren. Wie es in den Manuskripten der Essener heißt, "wenn diese drei zu Eins werden, dann kannst Du zum Berg sagen, bewege dich fort, und der Berg wird sich fortbewegen."
DIANE: In Ihrem Buch erzählen Sie, wie mehrere Hunderttausend Personen in 86 Nationen mit Hilfe dieser Gebetsform den Frieden wählten. Der äußere Ausdruck dieses Gebetes wurde in den Bewusstseinsentscheidungen jener Nacht gespiegelt. Ein solches Beispiel war die Rücknahme des Bombenangriffs auf Bagdad. Aber später geschah dieser Bombenangriff dennoch. Können Sie erklären, wie das möglich war?
GREGG: Was passiert ist, ist daß die Leute ihre Gebete beendeten. Die meisten Leute denken, daß Gebet etwas ist, das man "tut", wenn man glaubt, Gottes Hilfe zu brauchen. Man zieht sich für einen Moment zurück, setzt sich hin und spricht ein Gebet, in dem man um eine Veränderung der Umstände oder Ereignisse bittet. Dann beendet man sein Gebet, steht auf und geht seinen Geschäften nach.
In der Fünften Gebetsform wird das Gebet -- unser Herzenswunsch – zu einer verkörperten Bewusstheit, anstatt nur eine zeitweilig ausgeführte Handlung zu sein. Der Autor Neville nennt es "im erfüllten Wunsch leben." Wir halten das Gefühl unseres erfüllten Herzens-wunsches Tag ein Tag aus fest, anstatt nur für ein paar Minuten zu beten, wenn wir gerne eine Veränderung hätten, um dann den Zustand des Gebetes wieder zu verlassen und unser tägliches Leben wieder aufzunehmen. Da wir von dem Gefühl der Erfüllung unseres Herzens-wunsches umgeben und eingehüllt sind, erleben wir tatsächlich einen Zustand von Mitgefühl, Dankbarkeit und freudigen Anerkennens.
DIANE: Sie sagen, daß die "Quantenwissenschaft" uns zeigt, wie die fünfte Gebetsform uns selbst und die Welt um uns her beeinflusst. Können Sie erklären, was Sie in diesem Zusammenhang unter "Quantenwissenschaft" verstehen?
GREGG: Eine Möglichkeit, die Quantenphysik zu definieren, ist "das Studium der nicht-physischen Kräfte, welche unsere physische Welt beeinflussen." Aus dieser Perspektive befassen wir uns mit Quantenwissenschaft, wenn wir mit auf-Gefühl-begründetem Gebet arbeiten.
Quantenphysiker stellen immer wieder fest, daß gewisse Gefühle ihre eigenen Experimente beeinflussen. Es ist den Quantenphysikern bekannt und wird, selbstverständlich, auch akzeptiert, daß der Beobachter des Experimentes das Experiment selbst beeinflusst. Dies ist ein grundlegendes Gesetz der Quantenmechanik. Wie sehr er das Experiment beeinflusst, das ist der Schlüssel, über den wir hier reden.
Forscher im Bereich der Mikrobiologie haben zum Beispiel herausgefunden, daß menschliche Gefühle die vom Körper getrennten menschlichen DNA-Stränge unter dem Mikroskop entweder festigen oder lockern. Mit anderen Worten, die Forscher schauen sich durch ein Mikroskop die DNA an, und die Gefühlqualität des Raumes, die Gefühle der Betrachter, bringen diese DNA dazu, sich entweder fester zusammenzudrehen oder sich zu einer offeneren Spule aufzulockern.
Die Quantenwissenschaft beginnt diese Beziehung zwischen menschlichen Emotionen und Gefühlen und der äußeren Welt, durch Studien und Experimente zu ergründen. Zum Beispiel erklären kürzliche Forschungsergebnisse, daß die magnetische Natur der menschlichen Emotionen in unmittelbarer Verbindung zu Wettermustern und dem atmosphärischen Wärmedruck stehen. Ich bin mir darüber im Klaren, daß dies wirklich außergewöhnliche Behauptungen darstellt, denn es gibt in meiner offiziellen akademischen Vorbildung keine Schulung, die mich auf diese Beziehungen vorbereitet hätte. Andererseits erscheinen sie in unserer heutigen Welt und werden auch dokumentiert. Beispiele dafür sind die Studien von Roger D. Nelson an der Princeton Universität, in seiner Schrift namens "Wishing for Good Weather: A Natural Experiment in Group Consciousness," und ebenso Lauri J. Robinsons Arbeit am Franklin Pierce College, welche zeigt, daß menschliche Interaktionen mit Wolkenformationen/Auflösung "bemerkenswert größere" Resultate erbrachten, als sie vom Zufall zu erwarten wären.
DIANE: Sie sagen, daß die Effektivität der verschwundenen Gebetsform bewiesen worden ist. Könnten sie uns einige Beispiele geben?
GREGG: Die Israelis gehören zu den ersten, die uns gezeigt haben, wie menschliche Gefühle und gezielt ausgerichtetes Gebet das menschliche Verhalten beeinflusst. Im September 1983 wurden in Jerusalem Studien durchgeführt, um die Beziehung zwischen Gebet, Meditation und Gewalt zu erforschen. Die israelischen Forscher wählten besondere Menschen aus, die, wie wir heute sagen würden, in "emotionaler Selbstkontrolle" trainiert waren. Sie waren sehr mit ihrer eigenen emotionalen und -Gefühlswelt verbunden und wandten eine Gebetsform an, die auf innerem Frieden und Mitgefühl basiert. Während diese Menschen in Israel beteten, hörten die Aktionen der Terroristen und die kriminellen Vergehen gegen andere Leute auf. Verkehrsunfälle nahmen rapide ab und der Börsenmarkt stieg in schwindelnde Höhen. Als die Gebete beendet wurden, drehten sich die Statistiken wieder um.
1972 veranstaltete die Gesellschaft für Transzendentale Meditation (TM) in 24 U.S. Städten ähnliche Demonstrationen mit vergleichbaren Ergebnissen. Sie nannten es "den Maharishi Effekt" und der wurde in der psychologischen Literatur und der offenen Forschung ausführlich dokumentiert.[9] Diese Studien haben uns einflussreich dargestellt, daß wenn Gebet-übende Menschen sich zusammentun, ihre zielgerichteten Gebete, durch die "Quantensuppe" des Bewußtseins, die Geschehnisse in großer Entfernung beeinflussen.
Ein anderer Beweis war die Gebets-Nachtwache, welche zum Ereignis des Bombenangriffs auf Bagdad abgehalten wurde. Anstatt passiv für Frieden in unserer Welt zu bitten, war dies eine Gebetswache, wo das Bewusstsein es wählte, die Gefühle des Friedens zu fühlen und sich für den bereits in unserer Welt existierenden Frieden zu bedanken. In der Gegenwart von mehreren hunderttausend Personen aus 86 Nationen dieses Gefühl fühlend, war alles, was passieren konnte, nur Friede.
Trügerisch einfach? Vielleicht... Jedenfalls glaube ich, daß es diese Formen des Gebetes sind, welche von den Bewohnern eines abgelegenen Ortes in Südperu 1998 auf den Plan gerufen wurden, um die Wettermuster zu verändern und die Brände zu löschen, welche die moderne Technologie nicht erreichen konnte.
Ich glaube, daß diese Art des Gebetes den Frieden in Belfast, Nordirland, gerettet hat, als sie zusammenbrachen, weil die Worte für eine Friedenslösung nicht gefunden wurden. Nicht nur die Worte wurden dann gefunden, sondern das Friedensabkommen wurde schon drei Tage früher unterzeichnet.
Und weiter glaube ich, daß, als sich 1999 ein Orkan auf Floridas Küste zu bewegte, diese Art des Gebetes dabei geholfen hat, das Windhosensystem abzudrehen und die Richtung des Orkans in letzter Minute zu verändern.
DIANE: Da diese Ausgabe des Spirit of Ma'at von der Heilung unserer Umwelt handelt, können Sie uns etwas über Ihr Gefühl sagen, wie wir das bewerkstelligen können?
GREGG: Die besten Köpfe unserer Zeit haben uns, in keiner undeutlichen Weise, vor dem noch in unserer Lebensspanne bald zu erwartenden Kollaps der lebensspendenden Systeme der Erde gewarnt. Viele Menschen sagen zu mir: "Gebet ist prima, aber was werden wir wirklich tun?"
Obwohl ich glaube, daß es wichtig ist, in Aktion zu treten -- etwas zu tun, um diese Umstände durch die Legislative oder mit Aktivismus zu verändern, oder durch Erziehung oder Aufmerksamkeit -- glaube ich ebenso, daß jedesmal, wenn wir es so machen, wir nur ein Pflaster auf die Wunde legen -- eine vergängliche Bandage. Während wir das in unserer nächsten Zeit tun mögen, ist das in Wirklichkeit nur eine Wendung, um uns Zeit zu verschaffen.
Ich fühle deutlich, daß wir, um diese Umstände wirklich zu verändern, das Denken ändern müssen, welches diesen Umständen erlaubt, hier gegenwärtig zu sein. Die Frage ist, ob wir innerhalb des Zeitfensters, das wir uns mit Pflastern verschaffen, die Weisheit haben werden, um zu wissen, was zu tun ist? Werden wir das Denken ändern, welches uns erst in diese Situationen hineingeführt hat?
Auf was ich wieder und wieder zurückkomme, ist, daß die Leute, welche sich für die von Macht und Geld getriebenen Wahlmöglichkeiten entscheiden, in derselben Bewusstseins-ebene leben, wie wir. Und sobald eine bestimmte Anzahl dieser Individuen sich für eine Veränderung entscheidet, werden die natürlichen Umstände darauf antworten.
Nach den Statistikern ist die grobe Rate von einem Prozent der Bevölkerung alles, was es braucht, um die Schwelle der Wahl fühlbar zu machen. In einer Stadt von 1 Million Menschen zum Beispiel, können 10.000 Personen, die in "emotionaler Selbstkontrolle" trainiert sind und die fünfte Gebetsform benutzen, alle Ebenen der Gemeinschaft und Regierung beeinflussen. In einer Welt von 6 Milliarden Menschen würde es nur 60 Millionen Personen brauchen, die sich zusammentun und miteinander in Verbindung bleiben, um die Bewusstheit fühlbar zu machen. Und 60 Millionen Personen zusammenzuführen, ist heute sicherlich einfacher über das Internet zu machen.
Offensichtlich ist der Effekt umso größer, je mehr Personen sich zum Mitmachen entscheiden. Sobald genug Individuen das Leben wählen – sich dafür entscheiden, die ineinander verwobene Natur allen Lebens zu respektieren und zu ehren, die Erde als ein lebendiges System zu fühlen -- muß das Bewusstsein unserer Welt diese neue Wahl widerspiegeln.
Die fünfte Gebetsform ermächtigt uns, in der Gegenwart des Leidens das Leben zu wählen, indem wir das Denken verändern, welches uns erst in das Leiden hineinmanövriert hat. Menschliche Entscheidungen können als Barometer des Bewusstseins betrachtet werden. Das Massengebet ist die Technologie, welche das Bewusstsein berührt. Die innere Technologie der verschwundenen Gebetsform ist vielleicht das allermächtigste Werkzeug der Schöpfung.
In jedem Augenblick unseres Lebens fühlen wir. Unsere Gefühle streiten das Leben entweder ab oder bestätigen es in unseren Körpern und unserer Welt. Die Frage ist, bemerken wir unsere Gefühle? Bemerken wir die Macht, welche wir in uns tragen?