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BIEN - Schweiz

Basic Income Earth Network - Schweizer Sektion 

Willkommen auf der Webseite von BIEN - Schweiz, dem schweizerischen Grundeinkommens-Netzwerk !Wie wir es noch eingehender erläutern wollen, befinden Sie sich hier auf der Webseite von BIEN - Schweiz, ein 2001 in Genf gegründeter Verein mit dem Ziel, das Projekt des Grundeinkommens in der Schweiz zu fördern. Wir gehören dem weltweiten Netzwerk-Grundeinkommen an - auf englisch: « basic income earth network », wovon die vier Anfangsbuchstaben (B.I.E.N.) unseres Namens abgeleitet sind.

http://www.bien-ch.ch/





Ein bedingungsloses Grundeinkommen, das die minimalsten Lebenskosten deckt, inklusive Krankenversicherung als Grundrecht für jeden Erdenbürger.

Jegliche grossen Veränderungen in der Geschichte, verdanken wir den Vorreitern, den mutigen Denkern die behaupteten dass die Erde rund wäre und nicht eine Scheibe. Wenn wir die geistigen Gesetze kennen, wissen wir, dass nur kann "werden", was wir uns vorstellen und daran Glauben können.

Das Grundeinkommen, ist im jetzigen Systemstatus, bei uns im reichen Europa, sehr einfach durchzusetzen -  mit der Verbraucher-Besteuerung. Jedoch leider nicht fair, weil wir ja zu grossen Teilen von Entwicklungsländern leben (Schuldzinsen und Ressourcen).                                                                                                            Deshalb sehe ich auch nur eine gerechte Chance für das Grundeinkommen, wenn wir den ganzen Kuchen neu verteilen. Viele Menschen stagnieren an diesem Gedanken, weil sie wohl die Ungerechtigkeiten sehen und gerne ändern würden, aber doch nicht wirklich bereit sind von "Ihrem" Teil, etwas abzugeben.

Schaffen wir es jedoch hoffentlich bald, das nötige Mitgefühl aufzubringen welches uns über unsere vier Wände blicken lässt, erkennen wir schnell, wie wir grundsätzlich alle im Zusammenhang stehen.

Gehen wir von einer kleinen Wirtschaftswabe aus, erkennen wir, wie wir jedem von jedem in Abhängigkeit stehen. Hier entdecken wir die Wichtigkeit eines funktionierenden Miteinanders. Denken wir uns einmal den billigen Grossverteiler weg, erkennen wir in welchen Bereichen uns die Abhängigkeit in Erscheinung tritt. Hier finden wir dieses Potenzial, das sich bei einem Grundeinkommen bilden wird. Nach einer vorübergehenden „Faulheit“, wird das kreative Potenzial eines praktisch jedem eine Renaissance der Künste, freilegen. Die Annahme der Mensch sei faul, ist grundsätzlich falsch – Er ist wohl eher der Sinnlosigkeit müde geworden.

Wir erkennen also, den wichtigen Prozess des Austausches im Kleinen und erhalten die Antwort zum Grossen. Den exakt die selbe Abhängigkeit finden wir in den übergeordneten Waben des Wabensystems.

Schaffen wir es im Kleinen Werte zu kreiren und zu erhalten, werden wir ein Grundeinkommen ohne Problem finanzieren können.

Wir sehen das Grundeinkommen als die Ablösung von Alterskapital, Invalidenrenten, Sozialhilfen, 3. Säule etc. Dies sind Krücken, um in einem falschen Wirtschaftssystem überleben zu können. Durch das Weglassen dieser Krücken finanzieren wir bereits 60% eines Grundeinkommens. Einen grossen Teil jedoch wird die Verbrauchersteuer auf allen Waren, abdecken. Diese ist wirtschaftlich wie auch ökologisch sinnvoll, da sie auf eine faire Art das Verbraucherprinzip geltend macht. Wer viel konsumiert bezahlt mehr in das Grundeinkommen, als wer wenig verbraucht. Von der Steuer auszuschliessen sind Grundnahrungsmittel.

Nicht zu vergessen was wir an Kapital frei machen durch den Verzicht auf das Zinsgeldsystem. Hier bewegt sich auch ein grosses Kapital zurück zum Ursprung.

Grundeinkommen soll der aktuellen Wabe angepasst werden. Es soll jedem Menschen die Möglichkeit bieten, zwar unter mageren Umständen, jedoch durch die lebenserhaltenden Grundlagen, die Existenz zu sichern, und nicht mehr. Dies soll eine minimalste Behausung, Essen und Trinken und eine Krankengrundversicherung enthalten. Weil in diesem Status kaum jemand über einen längeren Zeitraum existieren will, wird er sich entweder nach einer Arbeit umschauen oder selbst Kreativ werden. Auch besteht leichter die Möglichkeit, innerhalb einer 20 – 30 Std. Woche, eine Weiterbildung oder ein Studium zu besuchen.

Dieses Grundeinkommen soll allen zustehen, welche den maximalen Verdienst nicht erreichen. Ist dieser erreicht, fällt es weg. Unter maximalen Verdienst sehen wir ein gemeinsam festgesetztes monatliches Einkommen welches darüber hinaus in den Sozialstaat fliessen soll.

Kinder erhalten grundsätzlich ein gestuftes Grundeinkommen, welches bis zum 18 Lebensjahr die Eltern oder deren gesetzliche Vertreter, verwalten.                                Dies ist notwendig, weil sonst Nutzniesser des Grundeinkommens, über die Zeugung vieler Kindern, ein ungerechtes Kapital anhäufen würden. Dies ist nicht der Sinn des Grundeinkommens.                                                                                                  Es ist durchaus denkbar, das Grundeinkommen an einen minimalen gemeinnützigen Arbeitsaufwand innerhalb der Gemeinden, zu koppeln. Dies würde Entlastungen der Verwaltungsarbeiten trastisch reduzieren, wovon das gesamte System profitieren würde.


Idee: Beantragen Sie bei Ihrer Gemeinde das Grundeinkommen - schriftlich und eingeschrieben! Wenn dies viele Menschen tun, wird es schneller auf den Tisch gelangen...Der Zeitpunkt ist gut.

Humans Hope



Einiges zum Thema Grundeinkommen:

1. Arbeitsleistung zur Grundlage der Teilhabe am Wohlstand zu machen, ist gerecht, solange Wohlstand überwiegend durch menschliche Arbeitskraft erzeugt wird.              Heute aber wird menschliche Arbeitskraft mehr und mehr durch „Maschinen“                 (Automaten, Computersoftware etc.) ersetzt.                                                  
Halten wir dennoch an der ausschließlichen Verteilung von Einkommen über Arbeitsleistung fest, führt das entweder zu steigender Arbeitslosigkeit oder zu sinkenden Einkommen.

2. Der Wohlstand unseres Landes ist der Wohlstand aller Bürger. Er geht auf die Leistungen aller Bürger zurück, auch auf die Leistungen vorangehender Generationen.
Deshalb gebietet es die Gerechtigkeit, alle Bürger an diesem Wohlstand zu beteiligen.

3. Unser Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovationen. Innovationen steigern die Produktivität und befördern die Wertschöpfung: Sie ermöglichen es, Arbeitsabläufe zu automatisieren und menschliche Arbeitskraft einzusparen.
Arbeitslosigkeit ist kein Zeichen von Armut, sondern ein Ausdruck der Produktivität und des Vermögens unseres Landes.

4. Verzicht auf Innovationen ist Verzicht auf Wohlstand und damit auf Freiheit von unnötiger Arbeit. Freiheit der Bürger ist auch Freiheit von unnötiger Arbeit, die durch programmierbare Automaten verrichtet werden kann.

5. Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger zur Arbeit zu zwingen,mißtraut ihrer Gemeinwohlbindung und schränkt die bürgerlichen Freiheiten ein.

6. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Arbeitslose und Arbeitnehmer für die wirtschaftliche Produktivität unseres Landes bestraft werden.
Sie werden gezwungen, ihre Arbeitskraft zu sinkenden Löhnen und Gehältern bei reduzierter sozialer Absicherung zu verkaufen, obwohl ihre Arbeitskraft nicht mehr benötigt wird.

7. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung hat zur Folge, daß Bürger ohne Not dauerhaft zu Tätigkeiten gezwungen werden, die automatisierbar sind. Automatisierbare Arbeit ist ersetzbare Arbeit; ersetzbare Arbeit kann nicht Sinnes-stiftend sein.
Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung geht somit für eine steigende Anzahl von Bürgern mit dem Verlust beruflicher Sinnstiftung einher.

8. Das Festhalten am Ziel der Vollbeschäftigung zieht eine Verschwendung von Lebenszeit der Bürger nach sich, weil sie an geisttötende, unwürdige Arbeiten gebunden werden. Die Zeit wird sinnlos „abgesessen“ und kann nicht für sinnvolle
Tätigkeiten genutzt werden; die Würde des Menschen wird mißachtet.

9. Wenn Würde und Integrität von Menschen nicht mehr die oberste Richtschnur politischer Entscheidungen sind, wird das politische Gemeinwesen in seinen Grundfesten erschüttert.

Wir schlagen vor:

Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger

- stärkt die Familie. Sie kann sich der Erziehung und der Fürsorge für ihre Kinder widmen, ohne sich um ihre Einkommenssicherung zu sorgen.

- fördert Innovation in allen gesellschaftlichen Bereichen und ermöglicht die dazu erforderliche Muße. Innovative Ideen können frei entwickelt werden, ohne daß sie vom Absatz an einem Markt abhängig sind.

- stärkt die Unternehmen. Sie können automatisieren, ohne sich Sorgen um entlassene Mitarbeiter zu machen. Sie können auf leistungsbereite Mitarbeiter setzen, denn Erwerbsarbeit wird freiwillig geleistet.

- stärkt die Volkswirtschaft. Unproduktive Industrien und Wirtschaftszweige müssen nicht mehr subventioniert werden.

- ermöglicht einen umfassenden Abbau von Bürokratie, auch in den Sozialsystemen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt weitestgehend bestehende Sozialleistungen.

- Ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger stärkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und gibt ihnen die Freiheit dazu.

Ute Fischer, Stefan Heckel, Axel Jansen, Sascha Liebermann, Thomas Loer

Quelle:                                   http://www.initiative-grundeinkommen.ch/content/text/#7





Wie kann es in einer LebensGesellschaft sein?

In einer LebensGesellschaft könnten sich doch die Menschen eine GRUNDVERSORGUNG durch ein Grundeinkommen schaffen, das hier ganz bewusst als MENSCHENWÜRDIGES GRUNDEINKOMMEN bezeichnet wird, im Gegensatz zu einigen menschenunwürdigen Bestrebungen. Das wäre der Kernpunkt der Gestaltung einer LebensGesellschaft, der wesentlich alle Bereiche des Lebens beeinflussen würde.

Es wäre bereits mit den heute vorhandenen Möglichkeiten unseres Computerzeitalters ein Leichtes, dass jeder Mensch ein monatliches Grundeinkommen erhalten kann, wie das jetzt schon bei Renten, Sozialhilfen, Krankengeld und ähnlichen Zuweisungen einwandfrei funktioniert. Selbst wenn das morgen alles zusammenbrechen würde; vor den Computern haben diese Zahlungen auch die Menschen erreicht.

Wer zahlt diese GRUNDVERSORGUNG?
Es ist eine Vereinbarung, ein Entschluss, ähnlich wie jetzt auch, wo wir "vereinbarten", dass ein Stück Papier 20, 100 oder 500 Euro wert sein soll! Die Menschen beschließen es einfach.

Das Grundeinkommen wird dann im Zusammenhang mit einer neuen Staats- oder Mehrstaaten-Währung (neuer Euro oder was immer) auf neuer Wertebasis "generiert" und so ein vollkommen neuer Geldkreislauf geschaffen. Dieses neue Geld wäre dann auch nicht mehr, wie jetzt, Privateigentum der Hochfinanz, sondern wieder unter allgemeiner Staatskontrolle.
Dies kann genau so gut in ganz Europa stattfinden wie in der ganzen Welt, das ist bei den heutigen Informationsmöglichkeiten kein Problem mehr, aber der Überschaubarkeit wegen bleiben wir bei einem Land – in einer LebensGesellschaft.

Die Menschen beschließen eines Tages zum Zeitpunkt X, dass es besser ist, wenn sie nicht mehr mühsam für Andere arbeiten müssen um ihren Lebensunterhalt verdienen zu "dürfen", indem sie den Reichtum Anderer mehren, oder ständig dem Geld Anderer hinterherrennen müssen um einen Teil für sich zu ergattern, sondern dass sie sich einen anderen Geld- und Wertekreislauf schaffen.

Zusammen mit einem neuen Bewusstsein, was einzelne Menschen, Firmen oder Organisationen tatsächlich an und auf der Erde besitzen können oder worauf sie bisher Eigentumsrechte anmelden konnten, werden wir in einer LebensGesellschaft nicht mehr für Grundrechte der Natur zahlen.
Das "Recht auf Arbeit" wird man als ausgemachten Blödsinn erkennen und bald darauf nur noch verständnislos den Kopf schütteln wie sich Menschen auf so etwas einlassen konnten.

Es gibt 5 wesentliche Elemente im Zusammenhang mit dem MENSCHENWÜRDIGEN GRUNDEINKOMMEN und im Wirtschaftssystem einer LebensGesellschaft, allerdings zu üblichen Überlegungen neu und sehr unterschiedlich zu diesen.

1. Der einzelne Bürger erhält sein Grundeinkommen, von der Geburt bis zu Tod.
2. "Der Staat" erhält, statt Steuern, ebenfalls ein Grundeinkommen pro Bürger.
3. Alle leisten der Gemeinschaft für das Grundeinkommen einen GemeindschaftsDienst.
4. LebensZeit gegen LebensZeit gilt als gleichwertige Leistungsverrechnung.
5. Das Geld verfällt auf natürliche Weise – wie alles in der Natur.

Gehen wir für unser Beispiel von der heutigen Kaufkraft des Euro aus und setzen wir ihn des besseren Vergleiches wegen 1 zu 1 zu einem LebensGeld an. Das LebensGeld nennen wir jetzt einfach nur "Werteinheiten", damit es keine Diskussion darüber gibt, wie die neue Währung besser heißen soll. Wir werden sicher etwa 1200 Euro, oder Werteinheiten, als MENSCHENWÜRDIGES GRUNDEINKOMMEN zum Leben brauchen. In einer funktionierenden LebensGesellschaft werden wir jedoch zu ganz anderen Preisgefügen kommen.

1. Der einzelne Bürger erhält sein Grundeinkommen, von der Geburt bis zu Tod.
Da es in unserer LebensGesellschaft keine Steuern mehr geben wird, generiert also "der STAAT", als die Gemeinschaft der Menschen, monatlich pro Bürger diese 1200 Einheiten GRUNDEINKOMMEN  und stellt sie auf einem Depot den Bürgern zur Verfügung, ähnlich einem Bankkonto bisher.

Das MENSCHENWÜRDIGE GRUNDEINKOMMEN ist kein starres System, sondern es wird so sein, wie es die Menschen dann jeweils für sinnvoll finden und beschließen. Es kann z.B. durchaus sinnvoll und "Menschenwürdig" sein, nicht für jedes Kind den vollen Betrag auszuzahlen sondern nur einen gestaffelten Teil. Ab dem 3. oder 4. Kind wird der Betrag sicher zu kürzen sein, um zu verhindern, dass Frauen als Gebärmaschinen und Kinder als alleinige Einkommensquelle missbraucht werden können. Das angesparte Guthaben steht dann dem jungen Menschen ab einem bestimmten Alter oder für eigene Vorhaben zur Verfügung. Genauso ist denkbar, den Betrag im Laufe des Lebens den Altersstufen anzupassen; warum sollen z.B. "Rentner" nicht Geld in Fülle haben und darüber verfügen können, "Menschenwürdig" eben? Und niemand muss es bezahlen!

2. "Der Staat" erhält, statt Steuern, ebenfalls ein Grundeinkommen pro Bürger.
"Der STAAT" generiert nicht nur das Grundeinkommen an die Bürger, sondern generiert sich ebenfalls einen zu errechnenden monatlichen Betrag für seine Aufgaben, sagen wir der Einfachheit halber 1000 Einheiten pro Bürger. Diese 1000 Einheiten je Bürger, werden auf die Gemeinden – dort wo die Menschen leben – und auf alle darüber liegenden Strukturen je nach Bedarf für deren Aufgaben aufgeteilt.
Auch dieses Geld fließt dann als Ausgaben für Leistungen ebenfalls zu den Bürgern, zumal in einer LebensGesellschaft weder Gelder für Spekulationen, "Privatisierung", Waffen, Kriege oder Zinszahlungen ins Ausland oder in die Taschen einer Finanzelite abfließen werden.

3. Alle leisten der Gemeinschaft für das Grundeinkommen einen GemeindschaftsDienst.
Hier taucht nun wiederum ein sicher noch etwas ungewohnter Gedanke auf! Für die 1200 Einheiten GRUNDEINKOMMEN je Bürger, könnten diese – statt Steuerabgaben – in ihren jeweiligen Gemeinden, also dort wo sie leben, eine bestimmte Anzahl Stunden ihrer Zeit für Aufgaben des Gemeinde-wohls einbringen – als GemeindschaftsDienst. Sagen wir 20 Stunden monatlich.
Damit lassen sich, je nach Gemeindegröße, nahezu alle sozialen Erfordernisse und Aufgaben des Gemeinwohls abdecken, auch die jetzt ehrenamtlichen und für die jetzt kein Geld da ist. Alle darüber hinausgehenden Bürger-Leistungen würden aus dem "Staats-Einkommen" ganz normal bezahlt. Für kleine Gemeinden oder Gemeinden die viel Umland zu betreuen haben gäbe es Sonderreglungen.

Es wäre natürlich wesentlich populistischer, ein "bedingungsloses" Grundeinkommen zu fordern, also ohne Gegenleistung. Doch das wäre schlicht und einfach Selbstbetrug, da ja damit weiterhin die "Bedingungen" unauffällig von Firmen und Konzernen diktiert würden. Das bisherige Steuersystem konnte ja nur deshalb so entarten, weil wir aus Bequemlichkeit u.a. die Verantwortung für das Sozialwesen abgegeben haben, und für alles was "die da oben" machen und wofür sie immer mehr haben wollen.
Ein "bedingungsloses" Grundeinkommen wäre selbst in einer LebensGesellschaft gefährlich. Die Aufgaben müssten ja weiterhin erledigt werden und wären dadurch eine endlose Geldquelle für Staat, Organisationen und Privatfirmen. Es käme dahin, dass "der Staat" weiterhin gezwungen wäre, sich Jahr für Jahr sein Einkommen zu erhöhen um diese Firmen weiterhin zu füttern.

Unser für alle und alles "offener" Gemeinsinn wurde geschickt auf "geschlossene", sich gegenseitig abgrenzende und konkurierende Vereine, Organisationen  Kirchen und nun Firmen und Konzerne umgelenkt, die sich "ihre Leistungen" gut aus Steuergeldern bezahlen und die Arbeit von den gleichen Steuerzahlern "ehrenamtlich" oder schlecht bezahlt verrichten lassen – "Gott vergelt's"!

Haben wir nicht "von der Wiege bis zur Bahre", von der Caritas bis zur Mülldeponie alles gegen Bezahlung anderen überlassen, selbst das Beten? Sind Gemeinden nicht ursprünglich entstanden, weil man sich gegenseitig half, austauschte, sich alle Leistungen erbrachte und damit vollkommen unabhängig und autark war, bevor zugelassen wurde, dass Einzelne die Macht an sich rissen und dafür noch "Schutzgelder" erhoben – Steuern und sogar Kirchen-Steuern genannt? Wer war zuerst da, die "Schutzgelder" oder die dafür zwar berühmte, aber in der Relation eher kleine Mafia? Wir jammern zwar über die ständig steigenden "Schutzgelder", nehmen sie aber wie "Gottgegeben" hin.

Der tiefere Sinn des GemeindschaftsDienstes ist aber, wieder den Sinn für das Gemeinsame des Gemeinwohls einzubringen, der uns verloren ging, als alle erforderlichen Tätigkeiten, alle "öffentlichen Aufgaben", zum Geschäft für "Spezialisten" wurden, auch schon vor der sogenannten "Privatisierung".
Mit dem GemeindschaftsDienst würden die Bürger:innen ganz selbstverständlich wieder die Verantwortung für alles in der Gemeinde übernehmen, auch für die Gemeindeeinrichtungen, Bepflanzungen usw., die sie dann mit Sicherheit gerne sauber halten und pflegen würden. Kinder würden nebenbei in diese Verantwortung hineinwachsen.

Die offene, ehrliche Entscheidung der Bürger:innen zum GemeindschaftsDienst wäre dann ganz einfach diese:
Statt jetzt einen ganzen Monat lang, also im Schnitt etwa 4 x 40 Wochenstunden, dafür zu arbeiten, dass wir unseren LebensUnterhalt, zum großen Teil recht mühsam und zudem oft sinnlos verdienen müssen, bringen wir in einer LebensGesellschaft monatlich lediglich 20 Stunden GemeindschaftsDienst für die sinnvollen Aufgaben des Gemeinwohls ein, können dann aber über unsere restliche Zeit frei verfügen und brauchen weder Steuern noch Sozialabgaben zu zahlen. Es gibt weder das Thema Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld noch Sozialhilfen!
IST DAS EIN ANGEBOT? – Und ein Menschenwürdiges dazu?

Eine etwas andere Vorstellung! Erfahren Sie mehr darüber:                                         http://www.lebensgesellschaft.org/lebensgesellschaftgrundeinkommen.html