Es zeigt sich rasant: Obama ist vermutlich ein Guter, wird aber als Marionette der Hochfinanz missbraucht. Jedenfalls entwickelt sich das Ganze viel schneller als selbst ich es angenommen habe. Es wird nun immer offensichtlicher: Die Spitze der Pyramide zieht die Macht zusammen. Und unsere Politiker? Schlafen sie oder sind sie mitwissend...?
Die Karten liegen nun offen auf dem Tisch.
Obamas "Konjunkturprogramm" bereitet Billionen-Geschenk für die Banken vor
Von Barry Grey 10. Februar 2009 aus dem Englischen (9. Februar 2009)
In seiner wöchentlichen Radioansprache billigte Präsident Barack Obama am Samstag den Kompromiss über das Konjunkturprogramm, der von einer kleinen Gruppe Republikanischer Senatoren, dem rechten Demokratischen Senator Ben Nelson und dem "unabhängigen Demokraten" Joseph Lieberman ausgearbeitet worden war. Lieberman ist ein glühender Befürworter des Irakkriegs und unterstützte bei der Wahl im November den Republikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain gegen Obama.
Die Übereinkunft streicht aus der Version des Konjunkturprogramms des Repräsentantenhauses 40 Mrd. Dollar Hilfen für die Bundesstaaten und die Kommunen und 19,5 Mrd. Bundeshilfe für Bau und Renovierung von Schulen. Weiter reduziert sie die geplanten Subventionen für die Krankenversorgung von Arbeitslosen, streicht die Unterstützung für Vorschulkinder zusammen, verringert die Aufstockung des Programms für Lebensmittelmarken und verringert Obamas Steuersenkung für die Mittelschicht. Dafür erhöht sie die Steuersenkung für besser gestellte Familien um 70 Mrd. Dollar.
In den kommenden fünf Jahren wird die Wahrscheinlichkeit eines biologischen oder nuklearen Terrorangriffs in der Welt grösser.
Zu diesem Schluss kommt eine Studie eines überparteilichen Kongressausschusses. Eine wachsende Gefahr gehe von «Schurkenstaaten», Atomschmugglern sowie von der weltweiten Weiterverbreitung der Atomtechnologie aus, heisst es im Bericht, der von der «Washington Post» vom Dienstag zitiert wird. «Ohne grössere Dringlichkeit und entschiedenes Handeln der internationalen Gemeinschaft» sei ein Terrorangriff mit Massenvernichtungswaffen sehr wahrscheinlich. Besonders besorgt zeigen sich die Autoren der Studie über die Atommacht Pakistan, wo es Terrornetzwerke und instabile Verhältnisse gebe.
Ratschläge für Obama
«Pakistan ist unser Verbündeter, aber es gibt die grosse Gefahr, dass es unwissentlich Quelle eines Terrorangriffs auf die USA wird, möglicherweise mit Massenvernichtungs-waffen.» Der Report drängt die künftige US-Führung unter Barack Obama, «entschlossen zu handeln», damit die Wahrscheinlichkeit eines «verheerenden Angriffs» reduziert werde. «Aus unserer Sicht ist Amerikas Sicherheits-Spielraum gesunken, nicht gewachsen», so die Kommission, die von dem demokratischen Ex-Senator Bob Graham geleitet wurde.
B-Waffen noch gefährlicher
Die Gefahr eines Angriffs mit biologischen Waffen scheine derzeit grösser zu sein als mit nuklearen Waffen, weil diese noch immer schwerer zu besorgen oder zu bauen seien. Allerdings wachse auch die Gefahr eines atomaren Terrorangriffs rapide. Die Mitglieder der Kommission hatten laut der «Washington Post» mehr als 260 Gespräche mit Experten, Regierungsbeamten und Militärs in aller Welt geführt. Die Studie warnt auch vor den Gefahren, die von den Nuklearanstrengungen des Irans und Nordkoreas ausgingen. Der künftige US-Präsident Obama müsse «mit Härte» gegen solche Staaten vorgehen. Der Atomwaffen-Sperrvertrag müsse zudem deutlich verschärft, und Länder, die dagegen verstossen, müssten hart bestraft werden, so die Studie. (sda/raw)
Kommentar:
Der Zauber geht weiter... Wer es jetzt noch nicht merkt, was hier läuft...
Es ist eine Tragödie, das wir solches überhaupt lesen sollen. Wer sich hier nicht schützen kann, ist bereits manipuliert. Hier wird es dringend notwendig, die Meldung rein analytisch zu betrachten, ohne das Gebäude mit eigener Energie zu unterstützen! Doch erkennen, was uns hier aufgetischt wird, ist schon nötig.
Erinnern Sie sich an die Vorgeschehnisse im Geldsystem vor den Anschägen am 11.9.2001?
Es wäre höchste Zeit diesen Wahnsinn zu stoppen.
Wenn wir es Ganzheitlich und im Guten angehen, unsere Stimme dafür erheben, ein neues Weltbild zu fordern in welchem es keinen Grund für Terror mehr gibt, geben wir Gewicht auf die Gegenseite der Gewalt. Wenn wir die Waage ausmitten, werden neue Wege frei. Wir alle haben alles in der Hand...
HumansHope
Bush will Weltfinanzgipfel in den USA - trifft Sarkozy und Barroso
US-Präsident George W. Bush hat dem Vorschlag nach einem raschen Weltfinanzgipfel in den USA zugestimmt. Hauptthema des Gipfels sei die Bekämpfung der Bankenkrise. Zugleich gehe es um vorbeugende Massnahmen, ähnliche Katastrophen in der Zukunft zu verhindern, sagte Bush bei einem Treffen mit dem französischen Staatschef und EU-Ratsvorsitzenden Nicolas Sarkozy und dem EU-Kommissions-präsidenten Manuel Barroso am Samstag in Camp David im US-Bundesstaat Maryland. "Wir müssen sicherstellen, dass sich solche Krisen nicht wieder ereignen", sagte der US-Präsident. Einen genauen Zeitpunkt für den Gipfel nannte Bush nicht. Das Treffen werde "in naher Zukunft" sein, sagte er nur. Am Weltgipfel sollten die grossen Industriestaaten, aber auch Schwellenländer teilnehmen, sagte er mit Blick etwa auf China, Indien und Brasilien. Ziel ist eine breite Akzeptanz für eine Neuordung des weltweiten Finanzsystems.
Zugleich warnte Bush vor allen "Versuchungen der Isolation und des Protektionismus". Marktwirtschaft und Kapitalismus dürften nicht angetastet werden. Die Idee eines Weltfinanzgipfels stammt von Sarkozy. Dieser sagte in Camp David, der Gipfel solle möglichst noch Ende November in New York stattfinden. Die Finanzmärkte müssten stabilisiert werden. "Wir dürfen keine Zeit verlieren."
Auch Sarkozy warnte vor Isolation und Alleingängen. Die internationale Gemeinschaft "muss mit einer gemeinsamen Stimme sprechen und den Kapitalismus der Zukunft aufbauen".
Zuvor hatte bereits UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärt, bei dem Thema dürfe keine Zeit verloren werden. Daher biete er an, das Gebäude der Vereinten Nationen in New York für das Treffen zu nutzen.
In Camp David diskutierten Barroso und Sarkozy mit Bush über Wege aus der schlimmsten Finanz- und Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren.
Der geplante Weltfinanzgipfel hat ein historisches Vorbild: In Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire war 1944 das weltweite Währungssystem mit der Goldbindung des US-Dollars und festen Wechselkursen beschlossen worden. Auch wurden dort der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank gegründet. (sda)
Kommentar:
Wenn Sie nun nur ein wenig, an einer Umkehrung des Geldsystems zu einem gerechten Leistungsaustausch, interessiert sind, müssen Sie jetzt in Windeseile auf die Barrikaden!
Wenn nun die Krise von den neoliberalen Kapitalisten, auf ihre Art gelöst werden soll, dann gnade uns Gott! Wir werden die Erfüllung der Inschriften auf den Georgia-Stones mit Sicherheit erleben!
Auch wir sind der Meinung das Handlungsbedarf besteht, um eine Lösung im zumindest künstlich aufgebauten Notstand, zu finden! Jedoch müssen wir jetzt Farbe bekennen und uns von der 300-jährigen Zins-Geld oder Schuld-Geld-Geisel, endlich zu befreien!
Nun müssen wir eine Weltmehrheit aufrufen, um einen echten demokratischen Entscheid - eine Weltabstimmung um ein neues Geldsystem, zu organisieren.
Es muss ein Veto eingelegt werden, damit sich die Oligarchen nicht das ganze Weltwirtschaftssystem unter den Nagel reissen. Nachher ist es zu spät. Wenn erst die Verträge stehen, wird eine Nation nach der anderen buchstäblich aufgefressen. Wer nicht kuscht wird miliitärisch unterworfen - Die New World Order, setzt sich durch. Und niemand wird sich ihr entgegensetzen.
Vielleicht ist es schon zu spät, doch besteht, mit einer grossen Widerstandsbewegung zumindest eine Chance, wenigstens das Ganze in eine positive Form zu fordern, die der kapitalistischen Strömung, die Stirn bieten kann.
Hier rufe ich auch die Schweizer Regierung auf, eine klare Position gegen die kapitalistische Verschwörung, zu beziehen!
Wir wollen sein, ein freies Volk von Brüder und Schwestern. Weltweit!
Dieses Geldsystem jedoch versklavt den Grossteil der Menschen für eine kleine Minderheit!
Übersetzen Sie bitte diese Vorderung in alle Sprachen uns sendet diese in alle Welt, damit die Menschen sich endlich von dieser Geisel befreien!
Eine andere Welt ist möglich - Wann nicht jetzt, wann dann?
Humans Hope
Schauen Sie doch mal hier... doch kommen Sie schnell wieder zurück:
Nun wird es also auch bei uns langsam ungemütlich.
Noch sprechen sie von Staatsgarantie für Sparer... Ist doch ein völliger Humbug, denn die Staaten sind ja weltweit in einem Mass verschuldet, dass wir demnächst nicht einmal die Zinsen bezahlen werden können. Doch der Trick funktioniert - Schuldenabwälzung auf die einzelnen Nationen was eine wirkliche und gesunde Globalisierung behindert.
Zuerst verschwinden 2001riesige Vermögen spurlos, man führt Krieg und verteilt die Schulden der Weltbevölkerung... Aber hallo, in welchem Film sitzen wir denn?
Es wäre nun allerhöchste Zeit, eine aussergewöhnliche Weltrundemit allen Ländern einzuläuten... und - ohne Veto von Bush und co...versteht sich, weil jeder einzelne US Staat eine unabhängige Stimme bringen soll, wie auch die einzelnen EU Mitgliedländer.
Handel weitgehend beruhigen und jegliche Spekulationsgeschäfte an der Börse sofort schliessen, wie auch den weltweiten Schuldenerlass nach BIP (was ja nun wirklich mal christlich wäre - Erlasstag einführen), könnten wohl sinnvolle Lösungen sein, denn das 700 Mia Packet ist bereits am verdampfen.
Ideal wäre sicher nun auch das Grundeinkommen weltweit anzufassen, denn es würde den Rückfluss des Kapitals in den Kreislauf, regeln und damit den Wirtschaftsapparat am Leben erhalten.
Im nächsten Schritt wird die US Regierung wohl die nordamerikanische Union ausrufen wollen und den Dollar fallen lassen, um mit dem goldgedeckten Amero zur Topwährung aufsteigen zu wollen. Optional steht natürlich noch der Krieg gegen den Iran, zu dem einige so sehr nach einem Grund suchen (Uran-schieberei in Afrika, gleiches Szenario wie damals vor der Irakinvasion)... Wenn wir die Sache aus der Sicht Wolfgang Eggert's betrachten, durchaus relevant: http://www.nuoviso.de/filmeDetail_eggert.htm , gäbe es durchaus einige Gründe mehr.
Sie glauben doch nicht wirklich dass dieser Geldzerfall alleine durch faule Kredite entstehen konnte...oder? Natürlich muss ja für alles jemand verantwortlich gemacht werden..Trifft sich gut, erst abzocken, Pleite machen und dann "gerettet" werden...Nun sollten sich zunehmend auch die Regionalwährungen und Tauschbörsen sputen und sich zu einem fuktionierenden Netz organisieren, denn wenn es richtig losgeht wird das Geld keinen Wert mehr beinhalten, auch nicht bei Staatsgarantie. Wollen Sie Ihre Kinder weiter verschulden? Jedenfalls sollten Sie Ihr Geld nun in Zukunfts-Sichernde Anlagen einbringen...und bitte Zinslos und ohne Gewinn-Denken, sonst geht es wieder von vorne los.
Es befinden sich viele unterstützungswürdige Projekte auf unserer Linkseite wie auch anderswo, die unter der gewinnsaugenden Verhaltensweise des zusammenbrechenden Systems, kaum in der Lage sind, nur mit Eigenleistung existieren zu können.
Nun ist Eigen- und Mitverantwortung gefragt. Dies innerhalb einer Etik und Moral einer integralen Politik in einer Drei oder Viergliederung.
Weise ist der, dem bewusst ist, dass die einzige Freiheit, die Entscheidungsfreiheit ist. Die Entscheidungen hängen dann unmittelbar vom Denkradius und der inneren Werte des "Freien" ab... Hier beginnt das Graben im eigenen Garten.
Um diese Gedanken geht es auch in dem nachfolgenden Film.
Film über die eigene Freiheit die letzendlich doch jeder hat trotz äußeren Zwängen...
Schon wieder 700 Milliarden Volksvermögen den Bach runtergeschickt...
Wenn sie es doch nur endlich begreiffen würden, dass diese Art von Geldsystem nicht mehr zu retten ist... Jedenfalls nicht auf diese Weise!
Humans Hope
Due to the state of the economy these days, the Treasury Department has redesigned the dollar bill :
12.10.2008
Der G7-Aktionsplan stösst auf breite Akzeptanz
Der Aktionsplan der sieben führenden Industriestaaten (G7) erhält breite Unterstützung. Auch die 185 Mitgliedsländer des Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Gruppe der 20 Nach Sitzung des IWF-Lenkungsausschusses Schwellen- und Entwicklungsländer stellten sich hinter den G7-Plan.
An der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank stellte sich der Währungs- und Finanzausschuss des IWF (IMFC) hinter den G7-Plan. Damit stützten auch Schwellen- und Entwicklungsländer diese Linie. Der Vorsitzende des IMFC, Youssef Boutros-Ghali, sprach von einem entscheidenden Beitrag zur Wiederherstellung von Vertrauen.
"Die erste Koordinierung zwischen Industrieländern und dem Rest der Welt ist auf die Schiene gebracht", sagte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn zum Schulterschluss. Er sei zuversichtlich, dass bereits "in den nächsten Tagen" die Märkte positiv reagieren werden und der derzeit zum Stillstand gekommene Kreditmarkt wieder in Schwung komme.
Die G20 erklärten in einer gemeinsamen Erklärung, die Probleme, vor denen man weltweit stehe, könnten nicht von einem einzelnen Land oder einem einzigen Kontinent gelöst werden. Zu dieser Gruppe gehören Indien, China, Brasilien und Russland.
"Das ist eine Systemkrise, und sie bedarf systemischer Antworten", sagte Boutros-Ghali vor den Medien in Washington. IWF-Chef Strauss-Kahn mahnte, das weltweite Finanzsystem stehe am Rande des Zusammenbruchs. Er sagte allen Ländern, die durch die Krise in Finanzprobleme stürzen, die Hilfe des IWF zu.
Die G7-Finanzminister und Notenbankchefs hatten zuvor einen aus fünf Punkten bestehenden Aktionsplan gegen die Krise beschlossen. Darin wird eine enge Abstimmung der Länder über ihre jeweiligen Rettungsbemühungen zugesagt.
Die G7 verpflichten sich, das Überleben aller für das Finanzsystem wichtiger Finanz-Institute sicherzustellen. Zugleich unterstreichen sie die Notwendigkeit von Kapitalhilfen für notleidende Banken, wobei sie ausdrücklich die Möglichkeit von staatlichen Beteiligungen aufzeigen.
Zudem sollen Banken-Einlagen umfassend garantiert werden. Die G7 erhoffen sich von dem Aktionsplan und Konzepten auf dieser Basis eine Beruhigung der Welt-Börsen. Dort waren die Kurse zuletzt fast ungebremst abgestürzt.
US-Präsident George Bush und der Chef des Forums für Finanzstabilität (FSF), Mario Draghi, mahnten zur Geduld. Der Schlüssel zum Erfolg sei eine enge Zusammenarbeit, ein koordiniertes Vorgehen, sagte Bush vor einem Treffen mit den G7-Finanzministern.
(sda)
Hier bleibt nur ein Kopfschüttel, ob der gewaltigen Fehlentscheidungen! Natürlich war dies zu erwarten, wenn wir von den Plänen ausgehen, die eine New World Order anstreben...Doch lesen Sie einfach den nächsten Artikel:
Humans Hope
Spezi-Kapitalismus in den USA:
Paulsons Panikmache sieht immer mehr nach Berechnung aus F. William Engdahl
Die Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten erweisen sich immer deutlicher als bewusst geschürter Versuch von Schlüsselfinanziers, Regierungen auf der ganzen Welt zu erpressen, den ins Schleudern geratenen Großbanken aus der Patsche zu helfen. Und das sind ausgerechnet die Banken, die sich an den Spekulationsorgien beteiligt haben, die der ehemalige Chef der amerikanischen »Federal Reserve«, Alan Greenspan, noch vor drei Jahren als »Revolution im Finanzwesen« gepriesen hatte. Wenn wir uns weder von dem Rauch der Nebelkerzen ablenken lassen, noch von den marktschreierischen Schlagzeilen eines »800-Punkte-Panikausverkaufs« an der US-Börse und ähnlicher vorübergehender Ereignisse, dann wird eines immer klarer: Paulson und die ihn stützende mächtige Finanzelite der Wall Street haben tatsächlich einen Plan.
Gemeinsame Erklärung von Ron Paul und Kandidaten der Drittparteien 2008-09-17
Obwohl selbst Mitglied der republikanischen Partei, riet er seinen Anhängern und allen Wählern in den USA, bei der kommenden Präsidentschaftswahl weder für den Kandidaten der republikanischen Partei, noch für den demokratischen Bewerber zu stimmen. Beide Kandidaten würden eine identische, für die Bürger der USA und der Welt, schlechte Politik vertreten und würden sich im Prinzip überhaupt nicht unterscheiden. Stattdessen griff er das starre Zweiparteiensystem als undemokratisch an, und rief die Wähler auf, bei der nächsten Wahl nicht wieder das "kleinere Übel", sondern lieber einen ehrlichen Kandidaten der Drittparteien zu wählen. Typisch Ron Paul, von welchem anderen Kandidaten könnte man so einen Schritt gegen das Eigeninteresse und die eigene Partei, aber im vollen Interesse der Wähler erwarten?
Forscher wollen bei einem Experiment erstmals ein Schwarzes Loch auf der Erde erzeugen! Jetzt warnen Experten: Dabei könnte unser Planet zerstört werden. Denn Schwarze Löcher ziehen alle Materie an und verschlucken ganze Gestirne. Wie groß ist die Gefahr wirklich?
01.07.2008 Gemäss IWF-Studie belastet Preisexplosion arme Länder
Der rasante Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und Energie setzt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor allem ärmere Staaten immer stärker unter Druck. Hoher Ölpreis trifft arme Länder "Einige Länder stehen auf der Kippe", sagte IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn bei der Vorlage einer Studie über die Auswirkungen der Preisexplosion in Washington. Sollten Nahrungsmittel noch teurer werden und der Ölpreis gleich hoch bleiben, "werden einige Regierungen nicht mehr in der Lage sein, ihre Bevölkerung zu ernähren und zugleich die Stabilität ihrer Volkswirtschaft zu gewährleisten", warnte Strauss-Kahn. Mit einer baldigen Entspannung rechnet der Weltwährungsfonds nicht. "Öl- und Lebensmittelpreise werden voraussichtlich auf hohem Niveau bleiben", heisst es in dem Bericht, der laut IWF der bislang umfassendste zu den Folgen des Preisanstiegs ist und 150 Länder untersuchte. Die Angebotsseite habe nur langsam auf die steigende Nachfrage nach Rohstoffen reagiert, die zum grossen Teil aus dem Wachstum von Schwellen- und Entwicklungsländern resultiere. Die Preise für Öl und Lebensmittel hätten sich in diesen Staaten seit 2006 verdoppelt, heisst es in der Untersuchung. Die höheren Kosten für Nahrung habe eine Gruppe von 33 armen Ländern, die Netto- Importeure sind, bislang 2,3 Mrd. Dollar gekostet, oder 0,5 Prozent ihres jährliches Bruttoinlandsprodukts (BIP). Für eine andere Gruppe von 59 armen Netto-Ölimporteuren betrugen die Kosten 35,8 Milliarden Dollar (22,7 Mrd Euro), was 2,2 Prozent ihrer gemeinsamen Wirtschaftsleistung entspricht. (sda)
Unser Kommentar: Es ist alles eine riesige Lüge.
Offensichtlich wissen die Drücker am Geldsystem, immer sehr genau was sich ereignen wird. Sie warnen in den Medien, anstatt die Börse mit den gewinnsüchtigen Monstern, einfach zu schliessen um dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten!
Es wird destabilisiert mit allen Mitteln und zu jedem Preis...Offensichtlicher geht es kaum noch!
Humans Hope
02.07.2008 Spirale bei Managersalären dreht ungebrochen nach oben
Auf der Chefetage wird nach wie vor gut verdient. Die Schweizer Kaderleute verdienen im laufenden Jahr nach einer Studie 3,8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Damit stiegen seit 2001 die Kaderlöhne jährlich zwischen 2 bis 4,5 Prozent. Löhne der Kaderleute steigen weiter Ein Mitglied der Geschäftsleitung erhielt im laufenden Jahr im Schnitt einen Grundlohn von 247 000 Franken - 4,3 Prozent mehr als letztes Jahr. Auch die Kader der zweiten und dritten Hierarchiestufen durften sich über namhafte Lohnerhöhungen freuen. Direktoren verdienten 170 000, Abteilungs- und Ressortleiter 134 000 Franken. Dabei sind die finanziellen und variablen Lohnbestandteile noch gar nicht eingerechnet. 85 Prozent des Kaders erhält solche Leistungen. Sie machen im Schnitt 29 000 Franken aus. Rechnet man diese hinzu, resultiert auf oberster Ebene ein Lohn von 312 000 Franken. Dies zeigt eine Untersuchung der "Handelszeitung" und des Beratungsunternehmens Kienbaum. Befragt wurden gut 9300 Kaderleute aus 443 Firmen.
Auffällig ist der tiefere Lohn für Frauen. Sie verdienen 23 Prozent weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Frauen eher auf unteren Hierarchiestufen des Kaders arbeiten.
Wer viel verdienen möchte, arbeitet mit Vorteil in der Finanzindustrie. Der Gesamtlohn auf oberster Stufe beträgt 409 000 Franken. Die Finanzkrise scheint sich offenbar noch nicht in den Salären des Kaders niedergeschlagen zu haben.
Gut leben lässt es sich auch mit den Salären in der Elektronikbranche (375 000 Franken) und der Pharma- und Chemieindustrie (374 000 Franken). (sda)
Petition beendet! Reaktionen unten...
Da fühlt man sich doch so richtig wohl zuhause... (sarkastisch) Humans Hope
Liebe Freunde, Unserer Regierungschefs treffen sich zu einem Notstands-Gipfeltreffen in Rom, um Lösungen für die Welthungerkrise zu diskutieren. Der UN-Generalsekretär wird am Mittwoch unsere Petition entgegennehmen. Bitte hilf uns, 1 Million Unterschriften zu sammeln! Unterschreibe die Petitiondie Welthungerkrise breitet sich rasant aus -- anhaltend steigende Preise bringen Milliarden von Menschen in Bedrängnis und lösen Aufstände von Bangladesch bis Südafrika aus. Hilfsorganisationen berichten, dass 100 Millionen Menschen weltweit unmittelbar vom Hungertod bedroht sind.
In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen diese Woche ein Notstandsgipfeltreffen in Rom einberufen. Es ist an uns, schnelle, massive und koordinierte politische Maßnahmen von unseren Regierungen zu fordern -- keine halbherzigen Aktionen oder oberflächliche Lösungen.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird unsere Petition am Mittwoch um 9:30 Uhr italienischer Zeit persönlich entgegennehmen. Dies ist eine großartige Gelegenheit, unserer Stimme direkt bei den Regierungschefs Gehör zu verschaffen. Dafür benötigen wir jedoch eine halbe Million Stimmen innerhalb der nächsten 48 Stunden!
Bitte klickt auf den Link, um die Petition zu unterschreiben und leitet diese E-mail an alle weiter, die ihr kennt:
200.000 Avaaz-Mitglieder haben sich bereits unserem Aufruf zu Notstands-Hungerhilfe und nachhaltigeren Lösungen wie Investitionen in die Nahrungsproduktion direkt in den betroffenen Ländern angeschlossen. Unsere Kampagne startete als Antwort auf einen an uns gesendeten persönlichen Video - Hilferuf der Außenministerin von Sierra Leone, wo 90% der Bevölkerung unter Hunger leiden (Klickt oben auf den Link, um das Video zu sehen).
Die Welthungerkrise, wie auch die Klimakatastrophe, ist eine Notfallsituation, die unsere gesamte Erde betrifft. Sie ist ein weiteres Zeichen dafür, wie verflochten und zerbrechlich das Gleichgewicht unserer Welt ist - und wie wir alle zusammenarbeiten müssen, über alle Grenzen und Unterschiede hinweg, um sie und uns selbst zu retten.
Hoffnungsvoll,
Paul, Ricken, Graziela, Veronique, Ben, Galit, Iain, Pascal, Milena und das ganze Avaaz-Team
P.S. Hier ist ein Link zu vorangegangenen Avaaz-Kampagnen:
Bittere Pille. Hier bleibt nur noch ein Kopf schütteln übrig!
05.06.2008
Zahl der (unterernährten) Menschen soll bis 2015 reduziert werden
Die Zahl der unterernährten Menschen auf der Welt soll nach Willen des Welternährungsgipfels in Rom bis2015 zur Hälfte reduziert werde. Dies erklärten die Teilnehmerstaaten in ihrer Abschlusserklärung.
Lebensmittel dürften nicht als politische oder ökonomische Waffe eingesetzt werden, hiess es in der von den Teilnehmern angenommenen Erklärung.
Die hochkarätig besetzte Konferenz hatte drei Tage in Rom über neue Konzepte im Kampf gegen die weltweite Lebensmittelkrise getagt.
Bis zuletzt rangen 193 Staaten um eine Kompromissformel für den Umgang mit der Hungerkrise. Die "aktuelle Krise" müsse "mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln" gelindert werden, hiess es im Entwurf des "Globalen Aktionsrahmens".
Der Globale Aktionsrahmen unterscheidet zwischen dringlichen und langfristigen Massnahmen gegen die Nahrungsmittelknappheit. Zu den Dringlichkeitsmassnahmen zählen Nahrungsmittellieferungen in Hungergebiete, die Förderung der Produktion und die Verringerung von Einfuhrzöllen oder Steuern.
Als langfristige Massnahmen werden Förderprogramme für Kleinproduzenten, Forschungsförderung und Handelsabkommen angesehen. Weltweit leiden derzeit rund 850 Millionen Menschen an Unterernährung, bis 2030 müsste die Nahrungsmittelproduktion um 50 Prozent gesteigert werden.
Afrikanische Staats- und Regierungschefs reagierten enttäuscht auf die Beratungen. Ghanas Präsident John Kufour ermahnte die Delegierten, die Hungerkrise ernst zu nehmen. Die Vereinten Nationen verteidigten dagegen die Ergebnisse der Konferenz. Quelle: (sda)
Hungern, für wen?
Die Agrarreform im Sinne der "Deregulierung" und "Freisetzung der Marktkräfte" der letzten Jahrzehnte zeigt endlich die politisch angestrebten Erfolge. Die Nahrung wird knapp, die Preise steigen, wenn schon nicht für die Bauern, so doch wenigstens für die Internationalen Nahrungsmittelkonzerne. Natürlich hat das Folgen. Josette Sheeran, Direktorin des Welternährungs-Programms der Vereinten Nationen warnt vor einem "perfect storm", der Millionen Menschen bedroht, weil die Nahrungsmittelpreise und die Anforderungen an die Nahrungsmittelhilfe gewaltig ansteigen. Laut "The East African" erklärte sie auf einer UNO-Konferenz in Äthiopien am 1. April: "Wir erfahren eine neue Form des Hungers, wir erleben mehr Hunger in den Städten als je zuvor. Oft sehen wir die Nahrungsmittel in den Regalen und davor Menschen, die sie sich nicht leisten können". Freie Marktwirtschaft eben!
In den letzten drei Monaten kam es in fünf Länder Afrikas zu Hungeraufständen: in Burkina Faso, Kamerun, Mauretanien, Mozambique und Senegal. In Kenia haben politische Unruhen zur Hungernot unter den Vertriebenen geführt und in Tansania weisen 38% der Kinder unter fünf Jahren Degenerationserscheinungen infolge anhaltender Unterernährung auf. Nach dem Londoner Guardian fanden im Februar 2008 in weiteren Ländern Hungerrevolten in einem Ausmaß statt, daß sie die Stabilität der Regierungen gefährdeten, nämlich in Ägypten, Haiti, Elfenbeinküste und Senegal. Zu größeren Protestbewegungen kam es in Usbekistan, Jemen, Bolivien und Indonesien. In Dubai teilte Sir John Holmes, der Koordinator der UN-Nothilfeprogramme den Teilnehmern der Internationalen Konferenz für humanitäre Hilfe und Entwicklung (DIHAD) mit: "Man darf den Sicherheitsaspekt nicht unterschätzen, wenn inzwischen Hungeraufstände von überallher auf der Welt gemeldet werden. Die gegenwärtige Entwicklung bei den Nahrungsmittelpreisen tendieren steil nach oben und mit ihnen das Vorkommen und Ausmaß der Ernährungsunsicherheit". Er schätzte den weltdurchschnittlichen Anstieg der Preise auf 40% seit Sommer 2007. Hinzu kommen noch die steigenden Treibstoffpreise. In Jordanien streikten sogar die UNO-Angestellten für höhere Gehälter angesichts der um 50% gestiegenen Nahrungsmittelpreise.
Dramatisch anziehende Reispreise alarmieren (auf deutsch "zu den Waffen rufen") Verbraucher und Regierungen in ganz Asien (Handelsblatt vom 9. April). Dort ist Reis das Grundnahrungsmittel für drei Milliarden Menschen. Für die Masse der Armen bildet das Korn die tägliche Hauptspeise und oft die einzige Mahlzeit. Wegen des Preisanstiegs befürchten Experten Hungersnöte und sorgen sich um die politische Stabilität, beziehungsweise lösen durch Pogrome höriger "Mönche" politisch gewünschte Unruhen aus, weil sie die Gelegenheit für günstig halten.
Die Krieger gegen den Terrorismus werden sich bald ansehen können, wie in der "Dritten Welt" eine Regierung nach der anderen wegen der hohen Brotpreise stürzen wird, und wie sich Bevölkerungen gegeneinander im Konkurrenzkampf um die Konkursmasse einer üblen Weltwirtschaftspolitik gegenseitig - plangemäß - beseitigen. Robert Zoellick, Präsident der Welt Bank meinte am 2. April: "The World Bank Group estimates that 33 countries around the world face potential social unrest because of the acute hike in food and energy prices. For these countries, where food comprises from half to three quarters of consumption, there is no margin for survival". [Die Weltbank-Gruppe erwartet, daß 33 Länder rund um die Welt mit Unruhen wegen akuter Preisexplosion bei Nahrundmitteln und Energiepreisen zu rechnen haben. In diesen Ländern, in denen Nahrungsmittel die Hälfte bis drei Viertel des Konsums ausmachen, gibt es keinen Spielraum fürs Überleben]. Mehr dazu Financial Times Deutschland vom 9. April (Quelle).
Das macht auch vor uns nicht halt, wenn hier auch noch ein gewisser zeitlicher Spielraum besteht. Die Getreidepreise stiegen zum Beispiel in Österreich um 58%: Die Großhandelspreise sind im März 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10 Prozent gestiegen. Im Februar 2008 betrug die Jahresveränderungsrate noch plus 8,5 Prozent, teilte die Statistik Austria am 7. April in einer Aussendung mit. Im Vergleich zum März 2007 legten vor allem die Großhandelspreise für "Getreide, Saaten und Futtermittel" (+58,5 Prozent), "Düngemittel und agrochemische Erzeugnisse" (+46,8 Prozent), "Sonstige Mineralölerzeugnisse" (+35,8 Prozent) und "Motorenbenzin (inkl. Diesel)" (+28,7 Prozent)" zu.
Schicksal, oder gewollt? 1974/75 machte die USA mit dem NSSM 200 zum ersten Mal in ihrer Geschichte ausdrücklich die Reduktion der Bevölkerung zunächst in 13 Staaten der sogenannten Dritten Welt zum Ziel ihrer Weltpolitik. Im Zusammenhang mit diesem Memorandum hatte Henry Kissinger aus Fürth in Bayern, der es zum US-Außenminister gebracht hatte, die "Food Weapon" (zu deutsch "Nahrungsmittelwaffe") als Mittel dieser Politik ausgearbeitet. In dem Strategiepapier wurde auch dargelegt, wie die UNO, der Internationale Währungs-Fonds, die Weltbank aber auch der neue "Umweltschutz" des Club of Rome mit den entsprechenden Basis Organisationen in dieses politische Konzept eingebaut werden sollten. Das zunächst geheime Papier NSSM 200 war 1991 gerade rechtzeitig für den Earth Summit, der die Klimakatastrophe als UN-Strategie in Gang brachte, und für die Bevölkerungskonferenz der Vereinten Nationen von 1994 veröffentlicht worden. Aber wie üblich wurde sie von den indoktrinierten Gutmenschen nicht ernst genommen und als üble Verleumdung der Freiheitsfackel USA abgetan. Dabei hatte der Club of Rome 1992 in seinem Buch "The First Global Revolution" geschrieben: "The common enemy of humantity is man [...] The real enemy, then, is Humanity itself" [Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch. Der eigentliche Feind ist demnach die Menschheit]. Kann man es deutlicher sagen? Ja! Das tat der verstorbene UN-Chefberater Maurice Strong, der im gleichen Jahr 1992 die Abschaffung der industriellen Zivilisation gefordert hatte. Es war so deutlich gesagt, daß Millionen sich Augen und Ohren verkleistern mußten, um später einmal nichts gewußt zu haben, oder sich das Gehirn mit dem Spruch erweichten: "Es wird nicht so heiß gegessen, wie gekocht". Die Medien lieferten dazu den Cantus firmus. Andere Hunderttausende liefen den neuen grünen Parteien und internationalen Umweltorganisationen nach und spendeten in der Hoffnung, dadurch selbst verschont zu werden.
Keine Frage, wenn man sich die Agrarpolitik der letzten Jahrzehnte mit der Deregulierung des Agrarmarktes und der Hysterie um regenerative Treibstoffe ansieht, kann man nur zu dem Schluß kommen: Das ist Gewollt! Allein im letzten Jahr wurden 17% der US Maisernte mit Unterstützung des Steuerzahlers zu Biosprit verarbeitet, und das war erst der Anfang. Etwas spät schreibt nun Cinnamon Stillwell, im San Francisco Chronicle am 2.4.2008: "Eine Unheilige Allianz aus Umweltschützern, Agrarindustrie, Biosprit-Firmen und Politikern hat herumposaunt, Ethanol sei die Kur für alle unsere Umweltkrankheiten, während es tatsächlich mehr schadet als nützt. Eine ganze Reihe unbeabsichtigter Konsequenzen reitet unsere Wirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung und noch zu allem Überfluß unsere Umwelt zu Schanden".
Jetzt wissen Sie wofür "Krieg dem Terror" und "Klimakatastrophe" gut sind. Die eine soll erklären, warum es die Not trotz der übermäßig üppigen technischen Produktionsmöglichkeiten überhaupt gibt, der andere bereitet auf die zu erwartenden Hungerrevolten vor. Inzwischen will die Bundesregierung von der Erhöhung des Anteils an Biosprit, der dem Benzin beigemischt werden muß, wieder abrücken - aber nicht wegen des zu erwartenden Hungers, sondern weil alte Autos nicht mehr Biosprit vertragen. Doch ist mehr dran als falsche Wirtschaftspolitik!
Manche wissen aus eigenem Erleben als Kinder auf dem Feld, andere haben von ihren "Nazi"-Eltern, denen man nichts glauben darf, gehört, daß die Alliierten in den letzten Kriegsjahren Kartoffelkäfer als Waffe gegen die Bevölkerung eingesetzt haben. Nach dem Krieg war das natürlich alles nicht wahr. Inzwischen bläst der Wind nach Meldung der FAO vom 10.3.2008 die Sporen der Puccinia Graminis (UG99) eines neuartigen Getreide-Rostpilzes über den Iran weiter nach Osten, also nach Afghanistan, Indien, Pakistan, Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan, alles Getreideanbaugebiete. 80% der dort verwendeten Arten seien nach Meinung des FAO Direktors Shivaij Pandey besonders gefährdet. Der Pilz soll von Ostafrika aus über den Jemen nach Iran gelangt sein, behauptete die FAO vergangene Woche in Rom.
Schon vor genau einem Jahr hatte der US-amerikanische Nobelpreisträger Dr. Norman Borlaug im Gespräch mit dem "New Scientist Magazine" vor einem drohenden Welthunger wegen der Ausbreitung einer neuen Pilzinfektion gewarnt. Die neue Variante der Pflanzenkrankheit mit dem Codenamen "UG99", eine Abart der Weizenrostkrankheit, befalle Getreidesaaten - die Haupternährungsquelle der Menschheit. Borlaug war in seinem Internationalen Mais und Weizen Verbesserungszentrum (CIMMYT) in Mexiko einer der erfolgreichsten Züchter von Getreidearten, die gegen Rostbefall doppelt resistent sind. In der Zeitschrift wird nebenbei bemerkt, während des Kalten Krieges seien Sporen von Weizenrostpilzen in den USA und in der Sowjetunion aufbewahrt worden, um als biologische Waffen eingesetzt zu werden. Gutmenschen hatten die Warnung Borlaugs damals als Panikmache abgetan, die Chemiekonzerne zur Absatzförderung für ihre Pflanzenschutzmittel in Umlauf bringen.
Die entsprechende Pflanzenkrankheit ist seit Urzeiten bekannt. Um 1905 züchtete Sir Henry Biffen als erster Getreidearten, die gegen den Rost resistent waren. Die entsprechenden Methoden wurden seitdem ständig verbessert, bis jetzt - angeblich 1999 zuerst in Uganda - diese neue, besonders virulente Abart des Erregers aufgetaucht sei, gegen den kaum eine der bekannten Saaten resistent ist. Im letzten Jahr setzten nun heftige Bemühungen zur Entwicklung neuer, auch dagegen resistenter Getreidesorten ein. Allerdings benötigen solche Entwicklungsarbeiten in der Regel fünf Jahre und mehr, bis entsprechend viel (dann wohl "patentiertes") Saatgut zur Verfügung steht. Trotz jüngster großzügiger Spenden seitens Bill Gates und Warren Buffet fehlt es den neuen Initiativen an Geld.
Das Geld wird inzwischen anderweitig benötigt. Denn unsere vorausschauende Elite hat andere Sorgen. Dominique Strauss-Kahn, der Geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds wird nicht müde, Geld für den "Bailout" internationaler Großbanken einzufordern - erst jüngst wieder auf dem Treffen des IWF in Washington: "Ich glaube in der Tat, daß die Notwendigkeit für die Öffentlichkeit, endlich einzugreifen, immer offensichtlicher wird" und zwar ausdrücklich auch, weil "if capital buffers cannot be repaired quickly enough by the privat sector, use of public money can be examined" [wenn die Privaten das Geld nicht aufbringen, muß es die Öffentlichkeit tun], laut FT vom 7. April. Weil aber die Lockerung der Geldschöpfung durch die Zentralbanken nur die Spekulation (und damit die Inflation, was er allerdings nicht so sagte) anheizen, sollen die Staaten zum Bailout Steuergelder verwenden (und sich entsprechend weiter an die Hochfinanz verpfänden, auch letzteres sagte er nicht ausdrücklich).
Die Finanzminister der EU einigten sich in vorauseilendem Gehorsam auf ihrem Treffen in Brdo (Slowenien) darauf, auf nationaler Ebene für etwa 20 der größten Banken "Stabilitätsgruppen" zu bilden. Der Rest kann über die Wupper gehen, wie jetzt gerade die überschuldete Bremerhavener Weserbank auf Anordnung der Finanzaufsicht BaFin. Daß es bald mehr Banken in Deutschland so ergeht, dafür will die Ratingagentur Moodys sorgen. Während Analysten von Merrill Lynch meinen, das Schlimmste in Europa sei überstanden, dürfte sich die Lage in Deutschland nach Ansicht von Moodys noch einmal verschlimmern. Im europäischen Vergleich habe sich Deutschland in der letzten Zeit als weniger widerstandsfähig herausgestellt. Im Grunde wären wohl alle Banken nach dem noch geltenden Recht überschuldet, also Pleite, wenn sie - wie es jetzt EZB Vorstandsmitglied Lorenzo Bini Smaghi speziell von den deutschen Banken fordert - ihre Bücher offenlegten. Die Hauptsache ist Vertrauen - oder?
Kekse aus Lehm, Straßenschlachten um Brot: Wegen explodierender Lebensmittel-preise sind Nahrungsmittel für viele Menschen nicht mehr bezahlbar. Weil die Menschheit es trotz oder gerade wegen des steigenden Wohlstands nicht schafft, sich selbst zu ernähren, droht eine Revolte der Hungrigen.
Auf Haiti essen sie mittlerweile Dreck. Aus Lehm, Salz und etwas Pflanzenfett backen die Frauen in der sengenden Hitze der karibischen Insel kleine, harte Kekse, mit denen sie ihre Familien über den Tag zu bringen versuchen. Richtiges Essen können sich viele der bitterarmen Inselbewohner schon lange nicht mehr leisten. Reis, Bohnen und Obst verteuerten sich im vergangenen Jahr um 50 Prozent, Nudeln sind doppelt so teuer wie vor zwölf Monaten. Vergangene Woche protestierten hungrige Aufständische in der Hauptstadt Port-au-Prince aus Verzweiflung über die hohen Preise, fünf Tote und weit über hundert Verletzte gab es, die Regierung ist mittlerweile zurückgetreten. Wenn Reis unerschwinglich wird
Haiti könnte erst der Anfang einer weltweiten Revolte der Hungrigen sein. Die Weltbank, sonst nicht gerade für schrille Töne bekannt, spricht von "ernsthaften Sicherheitsproblemen" durch hohe Lebensmittelpreise in 33 Staaten. Die Preise aller Grundnahrungsmittel steigen rasant, explodierten allein in den vergangenen zwei Monaten: Der von Reis stieg um 75, der von Weizen um 120 Prozent, auch Mais verzeichnet den heftigsten Anstieg seit Jahrzehnten. Ägypten subventioniert den Brotpreis mittlerweile mit über zwei Milliarden Dollar - und kann ein Chaos in den Bäckereien doch nicht verhindern. In vielen Ländern ist die Lage ähnlich dramatisch, ob Rationierungen auf den Philippinen oder Straßenschlachten in Bangladesh - besonders die ärmsten der Ärmsten der Armen leiden unter jedem Cent, den sie für ihr tägliches Brot mehr zahlen müssen.
Selbst Experten sind überrascht
Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt deshalb lautstark Alarm: Sein Präsident Dominique Strauss-Kahn warnte vor "furchterregenden Konsequenzen" und fürchtet: "Hunderttausende könnten an Hunger sterben." Selbst Experten sind von der Geschwindigkeit und dem Ausmaß der Preissteigerungen überrascht. Ein explosives und sich gegenseitig verstärkendes Gemisch aus ökologischen und ökonomischen Faktoren hat die Preise in einem Ausmaß und Tempo explodieren lassen, das selbst Experten überrascht.
Da sind zum einen reihenweise Ernteausfälle, begründet in Dürren, Überschwemmungen, Erosionen - vieles davon direkte oder indirekte Folgen des Klimawandels. In Australien, dem zweitgrößten Weizenexporteur der Welt, hat die Hitze gleich die Hälfte der Ernte vernichtet. Und es ist wohl mehr als wahrscheinlich, das dies nicht der letzte Ernteausfall wegen Trockenheit gewesen sein wird, wie ein Vertreter der Wasserwirtschaft vorsichtig andeutet: "Wir vermeiden es, von Dürre zu sprechen, und sagen lieber, dass das die neue Realität ist."
Klaus Töpfer : "Biosprit ist unverantwortlich"Börsenspekulanten verdienen an den steigenden Rohstoffpreisen Die neue Realität, dass ist auch der rasant steigende Ölpreis, der nicht nur das Autofahren, sondern auch die Nahrungsmittelproduktion deutlich verteuert. Simone Pott von der Welthungerhilfe erklärt: "Wenn der Ölpreis steigt, steigen auch die Kosten für Maschinen und vor allem für den Transport der Lebensmittel. Das wirkt sich also gleich mehrfach aus."
Hinzu kommt, dass weltweit Börsenspekulanten an den steigenden Rohstoffpreisen mitverdienen. Sie handeln mit Finanzprodukten, die beispielsweise an die Preisentwicklung von Weizen gekoppelt sind. Dass füllt zwar ihre Taschen, trägt aber auch dazu bei, dass Weizen für die Verbraucher noch teurer wird.
Der Hauptgrund für die Rückkehr des Hungers aber ist ein ganz anderer: veränderte Essgewohnheiten. "Mit wachsendem Wohlstand wollen die Leute auch endlich etwas anderes essen als immer nur Reis und Brot", erläutert Simone Pott, "sie wollen sich was leisten". Sich was leisten - das heißt vor allem: Mehr Fleisch. Im Westen schon längst Massenware, explodiert jetzt auch in den aufstrebenden Schwellenländern, allen voran China und Indien, die Nachfrage nach Tierprodukten. Und diese sind, agrarökonomisch gesehen, deutlich teurer. Für ein Kilo Schweinefleisch muss man vorher mindestens drei Kilo Getreide verfüttern, für ein Kilo Rindfleisch sogar sieben Kilo. Dieses Getreide fehlt dann an anderer Stelle, um die Massen mit einfachem Brot satt zu kriegen.
Mitschuldig ist die Wirtschaftspolitik des Westens
Es ist eine absurde Situation: Weil es weiten Teilen der Weltbevölkerung immer besser geht, wird die Nahrung immer knapper. Dabei wären gerade die betroffenen Staaten eigentlich locker in der Lage, sich selbst zu versorgen. Viele der ärmsten Länder der Welt sind typische Agrarstaaten. Doch Haiti, Bangladesh oder Vietnam haben ihre eigene Landwirtschaft über Jahrzehnte nicht genug gefördert. "Es fehlt da oft an ganz Grundsätzlichem", weiß Simone Pott, "zum Beispiel an Landrechten und Krediten, mit denen man sich eine Existenz aufbauen könnte." Und an Infrastruktur: "Wer sein Gemüse auf dem Markt verkaufen will, der braucht ja erst einmal Straßen, um zum Markt zu kommen." Doch Straßen gibt es oft nicht, weite Teile der Länder sind gar nicht erschlossen. Deshalb treibt es die Landbevölkerung zu hunderttausenden in die Städte, wo sie nach einer Zukunft und Wohlstand suchen - und oft in elendigen Slums enden.
Mit Schuld an dieser Misere ist auch die Wirtschaftspolitik des Westens. Der hat über Jahrzehnte seine Märkte durch hohe Zölle vor billigen Lebensmittelimporten geschützt, und damit den Export für die ärmeren Länder unattraktiv gemacht. Kim Schmitz, Agrarökonomin an der Uni Gießen, formuliert das so: "Die westliche Subventions- und Zollpolitik hemmt die heimische Agrarwirtschaft in vielen Entwicklungsländern, wenn sie keinen ausreichenden Marktzugang erhalten." Andersherum überschwemmen die Industriestaaten mit ihren subventionierten Billig-Lebensmitteln die Märkte der Entwicklungsländer. Die Staaten wurden so quasi dazu gedrängt, sich von der Landwirtschaft zu verabschieden. Eine Entwicklung, die sich nun rächt. Auch die Entwicklungshilfe trägt eine Mitschuld: "Die Förderung für ländliche Gebiete ist seit Jahren rückläufig", kritisiert Simone Pott von der Welthungerhilfe, dieser Trend müsse nun umgekehrt werden. Vor diesem Hintergrund wundert sie sich über die dramatischen Warnungen des IWF: "Es ist schon komisch, dass man dort jetzt zur eigenen Sache macht, was man jahrelang nicht erkennen wollte."
Doch die Katastrophe bietet auch eine Chance: Mit der Aufwertung der Nahrungsmittel wird die Landwirtschaft wieder attraktiver, Bauern könnten bald wieder von ihrer Arbeit leben. Das wiederum würde in den Entwicklungsländern den Strom der Menschen in die Ghettos der Metropolen aufhalten, wo die Verlierer der Globalisierung zusammen- gepfercht sind. Weniger Ghettos bedeuten weniger soziale Spannungen, bedeuten weniger Unruhen, bedeuten mehr Stabilität. Am Ende könnte die aktuelle Nahrungsmittelknappheit für die armen Länder eine Chance zur Besserung ihrer Lage sein. Doch noch ist das alles Zukunftsmusik. Während wir im Westen im Zuge der Weltfinanzkrise um unsere Banken zittern, bedroht die neue Welthungerkrise Millionen von Menschen viel unmittelbarer: Es geht ums nackte Überleben.
H-Bombe ...brauchen wir diesen Schwachsinn wirklich? Welche Art von Verteidigung solls denn noch sein?
„Nur Leute, die nie dabei waren, wenn eine Mißgeburt ins Dasein trat, nie ihr Wimmern hörten, nie Zeugen des Entsetzens der armen Mutter waren, Leute, die kein Herz haben, vermögen den Wahnsinn der Atomspaltung zu befürworten.“ALBERT SCHWEITZER
Von Benjamin Seiler
Der Mensch weiß instinktiv, was gut und böse ist, fühlt ganz genau, wenn er eine schlimme Sünde begangen hat. So erging es auch den ‚Vätern der Atombombe‘: Robert Oppenheimer, der die Bombe 1945 noch in hymnischen Worten als wissenschaftliche Großtat bejubelt hatte, kämpfte bald darauf vergebens gegen die nächste Stufe des Irrsinns, die Wasserstoffbombe: „Wir haben als Physiker erfahren, was Sünde ist, und wir können diese Erfahrung nicht mehr abschütteln.“ Enrico Fermi, der mit dem Bau des ersten Atomreaktors 1942 den technischen Grundstein zur Atombombe gelegt hatte, weigerte sich „aus fundamentalen ethischen Grundsätzen“, an dieser Waffe mitzuarbeiten. Albert Einstein, der dem Präsidenten Roosevelt 1939 zum Bau der Atombombe geraten hatte, litt sein ganzes Leben unter dieser Last und sagte einmal: „Wenn ich noch einmal auf die Welt komme, werde ich nicht Physiker, sondern Handwerker.“ Und Otto Hahn, der als erster ein Uranatom im Labor spaltete und dafür den Nobelpreis bekam, wollte sich das Leben nehmen, als er während seiner Kriegsgefangenschaft in England von Hiroshima erfuhr. Doch es war zu spät. Der Geist war aus der Flasche gelassen und ließ sich nicht mehr hineinzwängen. Zu früh hatten die Zauberlehrlinge mit Energien gespielt, deren Kraft und Wesen sie nicht kannten. Wie sollten sie auch? Ein weiser Staatsmann sagte einmal: „Wenn wir nur wüßten, was unserer Welt Probleme schafft, könnten wir sie, vielleicht, beheben. Das Dilemma ist, daß wir es nicht wissen.“ Das ist wahr. Wir wissen es (oft) nicht. So schrieb Walter Russell 1957 im Vorwort zu seinem Buch ‚Atomic Suicide?‘ (‚Atomarer Selbstmord?‘): „Wir sind noch nicht genügend als geistige Wesen entwickelt, um die Tatsache zu erkennen, dass die Ursache aller Probleme in der Welt allein darin zu suchen ist, daß wir noch immer in den Kinderschuhen stecken und nicht wissen, wie wir ein sicheres Fundament für unser Überleben bauen können.“ Wenn nun also die Väter der Bombe durch ihr Nichtwissen allenfalls entschuldigt werden konnten, so gilt dies bestimmt nicht mehr für unsere Tage. Zu oft mußten wir am eigenen Leib erfahren, wie absolut tödlich die Atomspaltung ist; daß wir ihren Preis niemals werden bezahlen können – und dabei wurde uns die vollständige Rechnung der Spätfolgen noch nicht einmal präsentiert. Wer heute noch die Atomspaltung befürwortet – auch die sogenannt ‚zivile‘ Nutzung in Kraftwerken – muss des bewußten Verbrechens an der ganzen Menschheit angeklagt werden.Das gilt besonders für die Wissenschaft, aber auch für die Politik. Daß die tödlichen Auswirkungen der Radioaktivität auf die Biosphäre schon seit über dreissig Jahren wissenschaftlich erkannt sind, man aber dennoch unverfroren den einmal eingeschlagenen atomaren Kurs weiterverfolgte, ist ein Frevel ohnegleichen. Daß man heute gar, unter dem Eindruck des Treibhauseffektes, von offizieller Seite noch mehr Kernkraftwerke verlangt, kommt einer Gotteslästerung gleich.
Oppenheimer mit dem Projektleiter General Groves am Testort nach der ersten Atombombenexplosion.
Wir werden später sehen, daß eine solche Diskussion hinfällig wird, hat man erst die wahre Natur der Radioaktivität erkannt. Man hackt sich ja auch nicht den ganzen Arm ab, wenn man einen Dorn aus seinem Daumen entfernen will. Dennoch soll kurz auf die oft gehörte Behauptung eingegangen werden, mit ausgebauter Atomkraft könne man den Kohlendioxid-Ausstoß (CO2) reduzieren. Der amerikanische Mathematiker und Energieberater Bill Keepin hat diese Behauptung der Atomlobby eindeutig widerlegt: Um die Kohle bis zum Jahr 2025 vollständig zu ersetzen, müßten 5000 neue Atomreaktoren gebaut werden (heute laufen weltweit 428). Ab heute müßte also alle zweieinhalb Tage ein Reaktor in Betrieb genommen werden. Das würde Kosten von 500 Milliarden Dollar pro Jahr verursachen, die Hälfte davon in der Dritten Welt! Ganz abgesehen vom enormen Gefahrenpotential und der ungelösten Frage der Endlagerung ist ein solches Vorhaben finanziell nicht realisierbar. Selbst wenn es das wäre, müssen schnell alternative Energiequellen gefunden werden; der Bau eines Atomkraftwerks dauert jedoch Jahrzehnte. Zudem würde das alles keinen Einfluß auf die CO2-Emissionen haben, denn in dieser Rechnung wurde nur die Kohle berücksichtigt. Allein die Zunahme des Verbrauchs an Öl und Erdgas würde die CO2-Mengen auf dem gegenwärtigen Stand halten oder gar erhöhen. Das Klimaproblem kann durch Atomenergie also nicht gelöst werden. Doch was genau ist nun Radioaktivität? Auf die Erklärung des Zerfallsprozesses in Alpha-, Beta-, und Gammastrahlen und anderer Kernbruchstücke wird hier nicht eingegangen. Wir beschränken uns auf das Wesen, die ‚Aufgabe‘ der natürlichen Radioaktivität. Hätte die Wissenschaft diese fundamentale Erkenntnis besessen, wäre sie niemals auf den Irrwitz verfallen, Atome spalten zu wollen. Sinn und Zweck der Radioaktivität sollen anhand der Lehren von Dr. Walter Russell erklärt werden, dem amerikanischen Universalgelehrten und Gründer der University of Science and Philosophy in Virginia. Selbstverständlich sind die Erkenntnisse Russells, der von Männern wie Walt Whitman, Ralph Waldo Emerson oder Mark Twain als ‚Leonardo da Vinci des 20. Jahrhunderts‘ bezeichnet wurde, noch nicht offiziell von der Wissenschaft anerkannt worden. Hätte sie es getan und danach gehandelt, sähe die Welt heute anders aus. Wie auch Victor Schauberger, lehrte Walter Russell, daß alles im Universum aus zwei gegenläufigen Wirbeln bestehe und daß allem nur eine Kraft zugrunde liege, nämlich die elektromagnetische. Diese zwei gegensätzlichen Prinzipien sind altbekannt: Anziehung und Abstoßung, Involution und Evolution, zentripetal und zentrifugal, weiblich und männlich, Yin und Yang. Auf diesem Prinzip basiert auch Russells periodisches System der chemischen Elemente. „Strahlung ist das natürliche Prinzip des Todes. Jedes Ding in der Natur stirbt normalerweise durch das langsame Abstrahlen seiner innewohnenden Wärme. Radioaktivität ist das explosiv schnelle Todesprinzip. Radioaktivität ist des Menschen Entdeckung, wie die menschliche Rasse schnell aussterben kann.“ (Russell) Dieses Abstrahlen geschieht ständig. So, wie im menschlichen Körper jede Sekunde Zellen absterben und neue geschaffen werden, könnte man dies mit den Vorgängen in einer Autobatterie erklären: Obwohl sie bei laufendem Motor Energie verbraucht, wird sie gleichzeitig in viel größerem Masse aufgeladen. Erst, wenn die Batterie sich schneller entlädt, als sie Energie aufnehmen kann, tritt der ‚Zerfall‘ ein. Beim Menschen spricht man vom Altern.
Uran soll unter der Erde ruhen ‚Sterben‘ heißt nach Russell also, daß man die eigene Wärmeenergie abstrahlt. Kernenergie setzt nun so viel Hitze frei, daß dies kein lebendiges System verkraften kann. Dabei ist natürliche Radioaktivität überhaupt erst die Voraussetzung, daß Leben entstehen kann. Radioaktive Metalle sind zwar ‚sterbende Körper‘ (weshalb sehen wir später), doch in ihrem natürlichen Umfeld sind sie unerläßlich: Die Natur hat diese strahlenden Metalle tief in die Erde eingebettet, sicher umhüllt von Gestein. Und da sollten wir diese Metalle auch lassen. Durch die Energie, die sie abstrahlen, wandeln sie die Gesteine zu Wasser und Humus um. So sagt Russell denn auch, Wasser und Humus, der Nährstoff allen Lebens, sei nichts anderes als zerfallenes Gestein. Radioaktive Metalle erzeugen also durch ihr Sterben neues Leben. Auch das ist ein Naturgesetz: Jeder lebende Körper, der stirbt und zur Erde zurückkehrt, erfüllt diese mit neuem Leben. Es ist das ewige Wechselspiel zwischen Leben und Tod, die erst gemeinsam das wirkliche Sein ausmachen. Aus diesem Grunde wäre es besser, man würde anstelle des Begriffs ‚Tod‘ das Wort ‚Transformation‘ benutzen. Denn im Universum stirbt nichts, das danach energetisch nicht mehr vorhanden wäre; es wird bloß umgewandelt, erscheint in immer neuen Kleidern und Formen. Ist es nicht auch so mit dem Rad der Wiedergeburt? Wir ‚sterben‘, um irgendwann in einem neuen Körper wiederzukommen. Selbst die christliche Kirche weiß darum, wenn sie lehrt, der alte Mensch müsse zuerst metaphysisch sterben, um in Christo wiedergeboren zu werden. Geburt und Tod sind untrennbar miteinander verwoben; ohne das eine kann es das andere nicht geben. Sie sind die beiden gegenläufigen Energiewirbel des Universums. Dieses Spiel von Leben und Sterben kann jedoch sehr schnell zu einer tödlichen Gefahr werden, wenn man zu stark in das Gefüge der Natur eingreift; besonders dann, wenn es sich dabei um ein so hochentwickeltes und kraftvolles Element wie beispielsweise Uran handelt. Denn die Energie, die während Jahrtausenden Gestein in Wasser und Erde umzuwandeln vermag, wirkt absolut tödlich, wenn wir sie aus ihrer natürlich geschützten Umgebung an die Oberfläche zerren.Radioaktivität strahlt mehr Hitze aus, als unsere Zellen ertragen können. Sie verändert unseren Metabolismus, bis die Körperzellen sich über ein Normalmaß ausdehnen und durch die aufgenommene Hitze platzen. Am schockierendsten erkannte man das bei den Opfern von Hiroshima und Nagasaki: Viele Menschen wurden in Sekundenbruchteilen verdampft, so daß man nach der Explosion nur noch geschwärzte Schatten ihrer Körper an Wänden und Böden fand. Die Hitze war so groß, daß sie augenblicklich explodierten. Andere Opfer erlitten schwerste Verbrennungen, hervorgerufen durch nicht spürbare Strahlung. Walter Russell lehrte, daß alles Leben durch Kompression hervorgerufen wird, während der Tod durch Expansion eintrete. Daher brauche es Energie, um Leben zu schaffen (sie muß eingespeichert werden), der Tod jedoch könne ganz ohne Anstrengung erfolgen, genauso, wie bei einem Ballon die Luft von selbst entweicht. So habe alle Materie den latenten Wunsch, aus ihrem ‚Gefängnis‘ auszubrechen und in die Formlosigkeit zu entweichen. Die Kernspaltung verstärke enorm die Schwierigkeit zu leben, weil sie alle Dinge darin bestärke, sich zu stark auszudehnen und damit zu sterben. Einfach ausgedrückt: Alle lebenden Körper ziehen sich zusammen (komprimieren), alle sterbenden Körper dehnen sich aus (expandieren). Selbst ein verrottender Baum dehnt sich aus und zerfällt; auch wenn das so langsam geschieht, daß wir nicht von einer ‚Explosion‘ sprechen. Diesen Rhythmus von Kompression und Expansion legte Russell auch seinem Periodensystem zugrunde.
Er vergleicht die Materie mit einer neunsaitigen Harfe, worauf die chemischen Elemente in neun Oktaven angeordnet sind.
Auf jeder Oktave sei die ‚Saite‘gleichsam stärker gespannt, hätten die Atome mehr Energie aufgenommen: In einem nach innen gerichteten Evolutionswirbel wird zuerst Energie in die Atome eingespeichert, wobei sich diese von Oktave zu Oktave potenziert; die Atome werden immer mehr zusammengepreßt. Dieses Energiepotential baut sich auf bis zum Kohlenstoff, der mit seiner kubischen Form das dichteste Kristallgitter und deshalb auch den härtesten Stoff, den Diamanten hervorbringt. Danach dreht sich der Evolutionswirbel um, richtet sich nach außen und beginnt erneut Energie aufzubauen. Diesmal jedoch hat sie den Drang, sich auszudehnen. Dieser Drang nimmt zu, bis schließlich die radioaktiven Elemente geschaffen werden, die einen ebenso starken Hang zur Ausdehnung haben, wie der Kohlenstoff seine Struktur zusammenhalten will. Nach dem Kohlenstoff werden die Atome immer mehr zentrifugale Energie aufnehmen, um schließlich wieder in die unsichtbare Quelle einzugehen: Was gegeben wurde, muss im gleichen Maß wieder zurückgegeben werden, damit der ausgeglichene Rhythmus des Universums nicht gestört wird. Alle Metalle, die in ihrer Evolution nach dem Kohlenstoff kommen, nennt Russell ‚sterbende Elemente‘, da in ihnen der Drang zur Ausdehnung beständig zunimmt. Deshalb kommen sie in organischen Körpern äußerst selten vor, und wenn, dann nur gebunden als Salze. In reiner Form sind sie tödlich. Ein Beispiel: Natrium und Chlor töten uns sofort, als Kochsalz gebunden sind sie überlebenswichtig. Allein jene Stoffe in unmittelbarer Nähe zum Kohlenstoff (in Russells Periodensystem) sind für das organische Leben verträglich: Wasserstoff und Sauerstoff, Silizium und Stickstoff. Zusammen mit dem Kohlenstoff bilden sie 98,5 Prozent unserer Körper.Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium sind laut Russell bereits sterbende Elemente, da sie in ihrer reinen Form Sauerstoff zerstören können, indem sie diesem soviel Energie zuführen, daß er sich zu stark ausdehnt und verbrennt.
Atomkraftwerke in Südwestfrankreich. Die Franzosen sind nach den USA die zweitgrößten Atomstrom-Produzenten der Welt. Künstliche Radioakivität polt wegen ihrer hochfrequenten Energie alle anderen elektromagnetischen Schwingungen um und macht selbst das Sonnenlicht giftig. Lesen Sie unbedingt den Artikel Reimer Peters Christen in Zeitenschrift 3/Seite 17!Eine plötzliche Ausdehnung erzeugt eine Flamme und große Hitze, denn sie ist nichts anderes als ein elektrischer Kurzschluß. Atomspaltung lässt die Materie sofort explodieren, statt über lange Zeiträume zerfallen. Das Explosionsprinzip ist widernatürlich und zutiefst destruktiv.
Ohne natürliche Radioaktivität kein Leben Die radioaktiven Elemente sind die stärksten ‚Killer‘ im Universum, weil sie am meisten zentrifugale Energie in sich gespeichert haben. Läßt man sie unter der Erde, dann geben diese hochentwickelten Elemente ihre Lebensenergie freiwillig und wohl dosiert ins Gestein ab (die Halbwertszeit von Plutonium beträgt 24’000 Jahre) und spalten es auf, um die Voraussetzung für Leben zu schaffen. Sie lassen das Leben gleichsam an ihrem erworbenen Bewusstsein (an ihrer Energie) teilhaben; denn daß Atome ein Bewusstsein haben, werden wir später aufzeigen. Durch die Kernspaltung zwingt der Mensch in seiner Ignoranz nun beispielsweise das Plutonium, seine gesamte Energie in einem Sekundenbruchteil abzugeben, wo es unter natürlichen Bedingungen 200’000 Jahre dafür braucht! Daß eine solch ungeheure energetische Explosion alles organische Leben töten muß, leuchtet ein. Zum Vergleich: Ein Gramm Kohle liefert beim Verbrennen eine Wärmeenergie von acht Kalorien. Ein Gramm Radium erzeugt beim Zerfall drei Millionen Kalorien. Da erstaunt es auch nicht mehr, weshalb die New York Times über den Blitz der ersten gezündeten Atombombe schrieb, er sei „heller als hundert Sonnen.“ Hinzu kommt, daß die Natur die natürlichen hochradioaktiven Stoffe in winzigsten Mengen hervorbrachte. Vor der Einführung der Kernspaltung gab es auf dem ganzen Globus nicht mehr als schätzungsweise 50 Kilogramm Plutonium, sicher verwahrt in der Erdkruste. Bis heute haben die Kernkraftwerke 1’200 Tonnen Plutonium gebrütet, also 24’000mal mehr, als die Natur vorgesehen hatte! Und es wird immer mehr. Diese Zeitbombe wird in großen Mengen an der Oberfläche gehortet; ein Stoff, der alles organische Leben auf dem Planeten auslöschen könnte. Dabei weiß die Wissenschaft schon lange um die Gefährlichkeit der Atomspaltung. Schon Mitte der 50er Jahre publizierte die amerikanische National Academy of Sciences ein Papier von 145 führenden Wissenschaftlern, worin wörtlich stand: „…Jede Strahlung, die Reproduktionszellen trifft, verursacht Mutationen, die an die nachfolgenden Generationen weitervererbt werden. Menschliche Genmutationen, die sichtbare Folgen tragen, werden in jedem Fall für schädlich gehalten.“ „Es gibt keine Minimaldosis an Strahlung, die zuerst absorbiert werden muss, bevor Mutationen auftreten können. Jede Dosis, egal wie gering, wird Mutationen hervorrufen. Je mehr Strahlung, desto mehr Mutationen.“ Dennoch behaupten Atomkraftbetreiber noch heute, dreissig Jahre später, es könne kein relevanter Zusammenhang zwischen erhöhten Krebsraten um Kernkraftwerke und deren Reaktoren hergestellt werden. Dennoch gibt die internationale Atombehörde weiterhin sogenannte ‚Grenzwerte‘ heraus, deren Einhaltung vor Schäden schützensoll. Walter Russell schrieb schon vor vier Jahrzehnten, die erhöhte künstliche Radioaktivität werde unter der Bevölkerung vor allem zu genetischen Schäden, Mißbildungen und Leukämie führen. Heute wissen wir, wie recht er hatte. Zudem hatte Russell die Befürchtung, daß die Kernspaltung Hunderte von Millionen Menschen unfruchtbar werden lassen könnte. Bereits heute ist jeder zehnte Mann um dreissig impotent und 15 Prozent aller Paare, die Kinder möchten, können keine bekommen. Zudem hat sich die Konzentration der Spermien in der männlichen Samenflüssigkeit in den letzten 50 Jahren halbiert.
Albert Schweitzer warnte Auch Lambarene-Arzt Albert Schweitzer verurteilte die Atomspaltung. Am 23. April 1957 ließ der 82jährige vom Norwegischen Nobelpreiskomitee einen Brief verlesen, worin er die Öffentlichkeit aufforderte, einen sofortigen Stop der Atomtests zu verlangen. Seine Rede, die er aus Schwäche nicht selber halten konnte, wurde in der ganzen Welt ausgestrahlt. Darin betonte er, daß man in den dreieinhalb Jahren, die seit der Zündung der ersten Wasserstoffbombe vergangen seien (1. März 1954), genügend Informationen gesammelt habe, die beweisen würden, welche Gefahr radioaktive Strahlung darstelle. Sein Ziel sei es, die Öffentlichkeit wachzurütteln, bevor es zu spät sei. Er warnte, die Menschheit würde auf eine Katastrophe hinsteuern, wenn die Atomtests fortgesetzt würden. Diese Katastrophe müsse unter allen Umständen aufgehalten werden. „Wir können gar nicht anders handeln, weil wir die Verantwortung für die Konsequenzen nicht tragen können; unsere Nachkommen sind bedroht von der größten und schrecklichsten Gefahr.“ Schweitzer betonte, daß die Unterschätzung der Atomspaltung eine Torheit sei „wofür die Menschheit einen schrecklichen Preis zu zahlen hat.“ Er schloß seinen Appell mit den Worten: „Das Ende weiterer Atombombentests wäre wie die ersten Sonnenstrahlen der Hoffnung, nach denen sich eine leidende Menschheit sehnt.“
Schon im Juli 1956 warnte Dr. Ralph Lapp, ein führender US-Wissenschaftler, die Welt könnte bereits die Sicherheitsgrenze überschritten haben, was die Wasserstoffbombentests betreffe. Er befürchtete, daß die Atmosphäre durch die in den Jahren ’50 bis ’55 gemachten Tests so stark mit Radioaktivität verstrahlt sei, daß die Gesundheit der Bevölkerung weltweit beeinträchtigt werden könnte. Dem entgegnete man von offizieller Stelle, man könne die Tests getrost noch um das Dreissigfache erhöhen, ohne der Welt dadurch zu schaden. Dabei stand am 10. September 1956 in der Washington Daily News: „Wir atmen hier Atomluft ein. Die Luft über Washington war seit 1951 während über 70 Prozent der Zeit radioaktiv. 1953 konnten die Washingtoner während nur 60 Tagen unverstrahlte Luft atmen.“ Im Januar 1957 titelte das McCalls Magazine in großen Lettern: „Radioaktivität vergiftet unsere Kinder“. Wohlgemerkt, diese Aussagen stammen alle aus den 50er Jahren; aus einer Zeit also, da erst vergleichsweise wenige Atombomben gezündet worden waren.
Alle 9 Tage eine A-Bombenexplosion Doch die Mächtigen dieser Welt kümmerte das wenig. Sie testeten munter weiter, berauscht von der Vorstellung atomarer Zerstörungswut, die sie per Knopfdruck entfesseln können. Über 2060 Atomtests haben die Erde erschüttert (die Hälfte geht allein auf das Konto der Amerikaner) und ein Ende ist noch nicht abzusehen, da sich China beispielsweise nicht an das Atomtest-Moratorium hält. Seit Kriegsende ist also alle neun Tage ein Atombombe explodiert. Die stärkste je gezündete (Test-) Atombombe hatte eine Zerstörungskraft von über 50 Megatonnen. Sie war 3’125mal stärker als jene Bombe, die auf Hiroshima fiel! Eine Megatonne entspricht der Sprengkraft von einer Milliarde Kilogramm TNT. Ein schwaches Bild von der Größenordnung mag der Hinweis vermitteln, daß ein Güterzug, beladen mit einer Milliarde Kilogramm TNT von Hamburg bis Frankfurt am Main reichen würde – jeder Waggon dicht mit Sprengstoff beladen. Drei Megatonnen entsprechen der Sprengkraft aller im Zweiten Weltkrieg eingesetzten Waffen. Allein zu Testzwecken zündete man also eine Bombe, die sechzehnmal zerstörerischer war als der gesamte letzte Weltkrieg. Dies zeigt deutlich den irrwitzigen Größenwahn jener verantwortlichen Atomgeneräle und -wissenschaftler. Nicht von ungefähr schrieb Hans Lechleitner im ‚Spiegel‘: „Offenbar verändert der Umgang mit der Grundenergie des Universums die menschlichen Denkstrukturen, die Einstellung zum Leben sowie die Beziehung zur Erde – und macht psychisch krank.“
Geistiger Wahnsinn Ja, im Angesicht der Atomkraft verliert das menschliche Leben rapide an Wert. Auch jenes des eigenen Volkes. Erst 1994 wurde bekannt, in welchem Ausmaß in den USA bis in die 70er Jahre hinein mit Menschen experimentiert wurde. So ließ die Atomenergiekomission radioaktives Material über bewohnten Gebieten von New Mexico, Utah und Tennessee abwerfen, um die Verbreitung von Strahlen und deren Wirkung auf die Bevölkerung zu messen. Als ob Hiroshima und Nagasaki dazu nicht gereicht hätten. Von 1960 bis 1972 setzten Atomforscher 82 ‚unheilbare Krebspatienten‘ einer bis zu zehnfachen Strahlenüberdosis aus. 61 dieser Patienten waren mittellose Schwarze. 25 Testpersonen starben innerhalb von 25 Tagen. Mehr als 9’000 Menschen wurden in den USA zu ahnungslosen Opfern von 154 Strahlenexperimenten. In 18 Fällen verabreichten die Ärzte sogar Plutoniumspritzen. Ganz zu schweigen von den Tausenden von Soldaten, die an den ersten Atomtests ungeschützt teilnehmen ‚durften‘ und deren jahrelanges Sterben danach wissen-schaftlich akribisch mitverfolgt wurde. Stalin ließ im September 1954 im südlichen Ural eine Atombombe zünden und schickte nach der Detonation 45’000 Soldaten aufs Testgelände, um die Kampfbedingungen bei Atomeinsatz zu erproben. Keiner der Soldaten hatte eine Strahlenschutzausrüstung. Besonders fahrlässig hantierten die Russen mit der Atomkraft. Als Folge davon ist ein Fünftel der ehemaligen UdSSR radioaktiv verseucht! Wie schleichend der radioaktive Tod kommt, zeigt Tschernobyl: Heute zählt die ukrainische Regierung bereits 430’000 Strahlenkranke und 125’000 Tote. Und die Zahlen steigen noch immer an. Experten befürchten, die Katastrophe werde weltweit eine halbe Million Krebstote fordern. Doch solche Zahlen beeindrucken die Atomschtschikis (russische Bezeichnung für blinde Atomjünger) wenig. Sie machen weiter wie bisher, nur das Lügen ist etwas schwieriger geworden. Manche berufen sich deshalb auf ihren nationalen Stolz, auf ihre ‚Force de Frappe‘. Die Regierung Frankreichs, des kleinsten Partners unter den Atommächten, will unter Chirac aller Welt demonstrieren, daß es die ‚Grande Nation‘ nicht nötig hat, sich dreinreden zu lassen. So sollen ab September dieses Jahres acht weitere Atomtests das Mururoa-Atoll erschüttern, oder besser in seine Einzelteile zerlegen. Denn die mehr als 130 Testexplosionen seit 1974 (vorher wurden über 70 Bomben in der Atmosphäre gezündet) durchlöcherten den Basaltuntergrund des Atolls, rissen kilometerweite Spalten auf, die bis in die See reichen. Wie ein leckgeschlagenes Schiff versinkt die Insel langsam im Meer – beladen mit radioaktiven Spaltprodukten und Massen von Strahlungsmüll. Zudem wurden bei Unfällen etwa 20 Kilogramm Plutonium verstreut, die langsam auf den Grund des Atolls durchsickern, ins Meer gelangen und das Plankton verseuchen. Leider hat die Menschenverachtung auch in Frankreich Tradition: 1979 blieb ein nuklearer Sprengsatz auf halbem Weg in einem 800 Meter tiefen Bohrloch stecken. Er wurde trotzdem gezündet. Eine Million Kubikmeter Gestein wurde aus der Inselflanke herausgesprengt, verletzte zahlreiche Menschen und löste eine drei Meter hohe Flutwelle aus, die auf benachbarte, bewohnte Inseln überschwappte. – Die Bergung der bei 400 Metern steckengebliebenen Bombe war den Verantwortlichen zu teuer. Chirac ist nicht der erste französische Staatschef, dem die Leben seiner polynesischen Untertanen egal sind: Obwohl der Wind in die falsche Richtung blies, wurde am 11. September 1966 eine Atombombe an einem Ballon über Mururoa gezündet. Charles de Gaulle, eigens für das Spektakel angereist, mochte nicht länger warten. Die westlich von Mururoa liegenden Cook-Inseln, Samoa, die Tongas, Fidschi und andere Inseln wurden schwer verseucht. Leukämie, Schilddrüsenkrebs und Gehirntumore nahmen drastisch zu. Doch heute besteht immerhin Hoffnung, dass Frankreich klein beigeben wird. Ein Gewitter internationaler Proteste und gar Boykotte hat sich über der ‚Grande Nation‘ entladen, wie das noch kein angekündigter Test hervorgerufen hat. Die Polynesier erheben sich und 80 Prozent der Neuseeländer wollen die Franzosen gar mit Waffengewalt aus dem Pazifik verjagen. Selbst im eigenen Land regt sich Widerstand. Der französische Schriftsteller Bernard Clavel schrieb an Chirac: „Sie könnten die Ehre Frankreichs sein. Sie haben sich entschieden, Frankreichs Schande zu sein.“ Die Niederlage von Shell hat gezeigt, daß der Wille eines geeinten Volkes (oder vieler Völker) jede Macht auf Erden in die Knie zwingen kann. Hoffen wir, daß es uns mit Chirac ebenso gelingt. Das Bewußtsein der Menschen scheint nun endlich reif für die Erkenntnis des Bewußtseins des Atoms.
Beseelte Materie Auch ein Atom, selbst ein Elektron, wird beseelt von bewußtem Leben. Wissenschaftler, die noch an Gott glaubten, hatten keine Mühe, dies anzuerkennen. In einem Interview, das 1890 im ‚Harper‘s Magazine‘ und 1920 in ‚The Scientific American‘ erschienen war, sagte Thomas Alva Edison: „Mir scheint, daß jedes Atom von einer gewissen Menge primitiver Intelligenz beherrscht (possessed) wird. Man betrachte nur die Tausenden von Variationen, in denen Wasserstoffatome sich mit denen anderer Elemente verbinden und dabei die verschiedensten Substanzen formen. Können Sie behaupten, daß sie dies ohne Intelligenz tun? Atome gestalten sich zu harmonischer und nützlicher Verbindung, zu schönen oder interessanten Formen und Farben oder geben einen angenehmen Duft von sich, als ob sie ihre Genugtuung ausdrücken wollten… In gewissen Formen zusammengefügt, bauen die Atome Tiere der niederen Ordnung. Schließlich vereinigen sie sich im Menschen, der die Gesamtintelligenz aller dieser Atome darstellt.“ „Aber wo kommt diese Intelligenz ursprünglich her?“, fragte der Interviewer. „Von einer Macht, die größer ist als wir“, antwortete Edison. „Dann glauben Sie also an einen intelligenten Schöpfer, einen persönlichen Gott?“ „Gewiß. Die Existenz eines solchen Gottes kann meiner Meinung nach bereits aus der Chemie erwiesen werden.“ In diesem Interview nannte Edison eine Reihe interessanter Vermutungen, von denen drei hier wiedergegeben werden sollen:
– Unsere Körper sind aus Myriaden unendlich kleiner Einheiten zusammengesetzt, von denen jede in sich eine Lebenseinheit ist; ebenso wie das Atom aus zahllosen Elektronen besteht. – Die Wissenschaft gibt zu, daß es schwierig ist, die Trennlinie zwischen Belebtem und Unbelebtem zu ziehen; vielleicht dehnendiese Einheiten ihre Aktivität sogar auf Kristalle und Chemikalien aus.
„Verbietet die Bombe.“ Neuseeländische Demonstranten gegen Frankreichs Großmacht-Allüren in Mururoa.
1921 hielt Sir Clifford Allbut, damals Präsident der britischen Medical Association, einen Vortrag über die Fähigkeit von Mikroben, zu wählen und zu verwerfen und folgerte: „Wir sehen uns mit einer wunderbaren und weitreichenden Fähigkeit konfrontiert, nämlich mit der Fähigkeit zur Wahl; und dies in aufsteigender Linie vom tiefsten Grund der Biologie bis hinauf zum Gipfel – eine formative Fähigkeit, eine ‚Auto-Determination‘ oder, wenn Sie so wollen, ‚Denkfähigkeit‘.“ Sir W. Crookes, einer der größten Gelehrten seiner Zeit, hielt 1895 eine Vorlesung vor Chemikern, in der er sich mit der Fähigkeit der Atome auseinandersetzte, sich den eigenen Weg zu wählen, zu verwerfen oder anzunehmen; und er wies nach, daß natürliche Selektion in allen Lebensformen verfolgt werden kann – selbst in einem Atom. In einem anderen Artikel aus jener Zeit stand gar: „Der kürzlich entstandene Streit, die Natur des Atoms betreffend, scheint sich auf recht einfache Weise lösen zu lassen, nämlich durch die Annahme, daß diese unendlich winzigen Massen – als Zentren von Kraft – eine bleibende Seele besitzen, und daß jedes Atom Empfindungen und Bewegungskraft hat.“
Das Bewußtsein des Atoms Und ein anderer Autor schrieb: „Durch jedes Atom in der Welt vibriert absolute Intelligenz.“ Da Atome wiederum aus Elektronen bestehen, folgt der zwingende Schluß, daß auch Elektronen, als der Materie kleinste Bausteine, intelligent sein müssen. Denn diese Fähigkeit, mit anderen Atomen eine Verbindung einzugehen oder sie abzustoßen gleicht dem menschlichen Phänomen der freien Wahl, unseres Willens. Beides sind Ausdrücke jenes ewigen Gesetzes von Anziehung und Abstoßung, Involution und Evolution, manifestiert auf unterschiedlichen Bewußtseinsebenen. So, wie ein Atom ein Sonnensystem für sich ist, kann auch der Mensch mit seinen Zellen als eigenständiges Universum betrachtet werden. Und einen Planeten könnte man genausogut als einzelnes Atom im Organismus einer Galaxie bezeichnen. Die Schöpfung basiert auf Analogien. Mit diesem Hintergrund wird nun auch die Aussage alter östlicher Schriften klar, das Ziel für das Substanzatom sei Selbst-Bewußtsein. Wie sagte das Orakel von Delphi? Erkenne dich selbst! Und handle entsprechend! müßte der Nachsatz zum Orakelspruch sein. Denn was nützt Erkenntnis, wenn sie nicht angewandt wird? Seit 1962 anerkennt die Wissenschaft, daß die freigesetzte Radioaktivität aus den Atombombentests die Entstehung von Ozon verhindert. Daraufhin stellte man die überirdischen Tests ein. Dennoch wird dieser Zusammenhang in der Diskussion des Ozonloches kaum je erwähnt. Die Auswirkung der Atomtests hat der bereits erwähnte Dr. Ralph Lapp schon Mitte der 50er Jahre vorausgesehen. Er sah die größte Gefahr nicht nur im Fall out, also jenen Partikeln, die auf die Erdoberfläche herabsinken, sondern vor allem in der Radioaktivität, die in der Atmosphäre verbleibt. Walter Russell drückte Lapps Befürchtungen mit den Worten aus: „Der bereits zu schwere ‚Hold up‘ (radioaktives Material) wird die Atmosphäre vollständig zudecken und sich langsam, aber beständig in sie hineinfressen. Dadurch wird unsere lebensspendende und schützende blaue Hülle ausgedünnt.“ Was Russell 1957 schrieb, beschreibt mit erschreckender Genauigkeit die große Gefahr des sich langsam auflösenden Ozonschildes, mit der wir heute konfrontiert sind. Zudem warnte Lapp schon damals, daß die obere Stratosphäre uns erst in den späten 70er Jahren die volle Rechnung für die zwanzig Jahre früher gezündeten Atombomben präsentieren werde – 1979 entdeckte dann die Wissenschaft erstmals die Bestätigung von Lapps Prophezeiung: das Ozonloch.
Radioaktivität zerstört Ozonschicht Das erklärt auch, weshalb sich das Ozonloch über dem Südpol aufgetan hat: Weil fast alle überirdischen Atombombentests im südlichen Pazifik vorgenommen wurden. Radioaktivität verhindert die Neubildung von Ozon (O3), weil sie die Atmosphäre ionisiert. Zudem ist bekannt, daß es in einer ionisierten Atmosphäre kein Ozon gibt. Um das zu verstehen, muß man wissen, wie natürliches Ozon in der Atmosphäre gebildet wird: Im Wesentlichen stammt der Sauerstoff für die Ozonbildung aus dem Wasser, das in diese großen Höhen hinaufgetragen wird. Wegen der Kälte, die da oben herrscht, wird es in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff getrennt. Die Einstrahlung des UV-Lichtes bewirkt nun einerseits eine magnetische Aufladung des Wasserstoffatoms und andererseits eine elektrische Aufladung des Sauerstoffatoms - es bildet sich O2 und O3. Das O2 verbindet sich dann mit dem Wasserstoff wieder zu Wasser und regnet aus. Das Ozon soll denn auch nicht wie ein Schild das UV-Licht von uns fernhalten – es ist vielmehr ein Produkt jenes Lichts. Die Energie der UV-Strahlung hilft ein- und zweiatomigen Sauerstoffmolekülen, sich zum dreiatomigen Ozonmolekül zu verbinden. Ozon hat also die Energie des UV-Lichtes gespeichert, die es erst wieder durch Erwärmung abgibt. Zum Beispiel, wenn wir es veratmen. Ja, ein Teil des Ozons sinkt aus der Atmosphäre auf die Erde zurück, wo es Pflanzen, Tieren und Menschen zur Atmung dient. Wir veratmen nämlich das viel energiereichere O3 und nicht das O2. In einer von künstlicher radioaktiver Strahlung verseuchten Atmosphäre wird der Aufbau von Ozon unterbunden. Die Radioaktivität ist um ein Vielfaches stärker als das UV-Licht und bewirkt eine unnatürliche Ionisation, in der die oben beschriebenen chemischen Prozesse nicht mehr ablaufen können. Es stimmt zwar, daß FCKW’s die Ozonmoleküle zerstören; doch wäre die Atmosphäre nicht durch die Radioaktivität verseucht, könnte sie ein Vielfaches an neuem Ozon produzieren, was die FCKW’s vernichten würde. Nicht sie sind also das wirkliche Problem, sondern die Radioaktivität, die den Aufbau von Ozon überhaupt erst unterbindet. Obwohl das Ozon in der Luft anteilsmäßig erst an siebter Stelle nach dem Komma kommt, ist es die physische Grundlage für unsere Atmung. Sollte es auf die achte Stelle hinter dem Komma rutschen, dann hätte uns die Apokalypse erreicht. Natürliches Ozon wird auf der Erdoberfläche vor allem durch Assimilationsprozesse und durch Blitze produziert. Wir alle kennen das Hochgefühl nach einem Gewitter, wenn die Luft durchtränkt ist mit Lebenskraft und wir sie wie neugeboren in uns aufsaugen. Das ist die Wirkung von natürlichem Ozon. Heute jedoch hören wir nur noch von Ozongrenzwerten, die vor allem im Sommer ständig überschritten werden. Dieses Ozon rötet unsere Augen, reizt uns zum Husten, verursacht Kopfschmerzen und schafft uns Atembeschwerden. Vor allem die Atmung wird durch das giftige Ozon stark beeinträchtigt.
Ozon ist nicht gleich Ozon Wie paßt das zusammen, wenn natürliches Ozon doch gerade die Essenz unserer Atmung ist? Richtig. Das giftige Ozon ist eben nicht natürlich. Es entstand nicht nur an Hochspannungsleitungen, sondern ist vor allem ein Abfallprodukt aus giftigen Stickoxyden, die aus Abgasen verschiedenster Verbrennungsvorgänge stammen. Weil eben jedes Atom über bewußte Intelligenz verfügt, bestimmt der Entstehungsprozeß einer chemischen Verbindung, wie ihre Qualität sein wird. Genauso, wie es einen Unterschied Steve Morgan/Gamma macht, ob eine Ehe aus Liebe oder unter Zwang geschlossen wurde, macht es auch einen Unterschied, ob sich Sauerstoffatome freiwillig nach natürlichen Gesetzen zusammenschließen können, oder ob sie durch menschlich geschaffene Verbrennungsprozesse dazu gezwungen werden. Wo natürliches Ozon lebensspendend ist, wirkt künstlich entstandenes Ozon giftig, obwohl die chemische Formel bei beiden identisch ist. Qualität war noch nie eine Frage der Chemie, sondern allein der Energie. Einen meßbaren Unterschied gibt es jedoch: Das künstliche Ozon ist mit 2500 Gramm pro Kubikmeter einiges schwerer als das natürliche und bleibt nicht zuletzt deswegen in Erdnähe ‚kleben‘. Bedenkt man, daß Uran ein Atom mit besonders hoch entwickeltem ‚Bewußtsein‘ ist, wird einem erst richtig klar, wie frevlerisch es ist, ein solches Wesen in Stücke zu sprengen. Man zerstört damit ein universelles Bewußtsein. Nach dem Gesetz der Analogie muß solches Tun auch Auswirkungen auf unser Bewusstsein haben („Der Umgang mit Atomenergie macht psychisch krank.“, Hans Lechleitner). Der polynesische Professor Albert Wendt hatte völlig recht, als er vor zwei Monaten am Fernsehen sagte: „Die Franzosen verseuchen mit ihren Atomtests das spirituelle Sein der Völker im Südpazifik.“ Doch die belastendste Hypothek des Atomzeitalters steht uns noch bevor: die Entsorgung. Kernkraftwerke auf der ganzen Welt haben Unmengen radioaktiven Abfall geschaffen – und niemand weiß, wohin damit. Es gibt zwar Pläne für sogenannte ‚Endlagerungen‘. Doch was heißt das schon? Wie will man Plutonium, das 200’000 Jahre lang radioaktiv strahlt, ebenso lange sicher vor Unfällen und Naturkatastrophen bewahren? Hans Issler, Präsident der Schweizerischen Nagra, die sich um sichere Endlager bemühen soll, denkt deshalb pragmatisch. Sein Konzept: „Die Abfälle sind während der Konzessionszeit von fünfzig Jahren jederzeit kontrollier- und rückholbar. Ob das Lager danach weiterhin offengehalten werden soll, soll die künftige Generation entscheiden.“ Es ist tröstlich zu wissen, daß für Männer wie Hans Issler die Fahrkarte in die ‚nächste Generation‘ bereits reserviert wurde; sie werden nämlich mit Bestimmtheit wieder auf die Erde zurückgeschickt werden, um den Schlamassel wieder zu beheben, den sie heute anrichten. Niemand kann sich so einfach aus der Verantwortung stehlen. Das ausgleichende Gesetz des Karmas verlangt ihre Sühne – ob jene Männer das glauben mögen, oder nicht. Abgesehen davon, daß es keine sichere Endlagerung geben kann, wird man sie auch nicht bezahlen können. Alleine das Großreinemachen in der amerikanischen Wiederaufbereitungsanlage Hanford würde 50 Milliarden Dollar kosten. Und für die Entsorgung des Plutoniums in den USA rechnet man mit Kosten von 100 Milliarden Dollar bis unendlich – je nach Sanierungsmethode. Gegen 500 Milliarden Dollar würden den Amerikanern die übrigen Strahlungsabfälle zu Buche schlagen. Deshalb wohl lassen sie in der Atomfabrik Oak Ridge seit Jahren 76’600 Fässer mit Nuklearabfällen in einem ‚Endlager‘ im Freien verrosten. Und 30 Kilometer vor der Golden-Gate-Brücke sind 50’000 Atomfässer in den Pazifik versenkt worden. Damit wird Atomstrom so teuer, daß wir ihn uns allein schon aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Glücklicherweise dämmert es nun endlich im Bewußtsein der Menschen, wie teuflisch die Atomspaltung wirklich ist. Die Atomlobby geht harten Zeiten entgegen – und sie weiß es. Ihr Säbelgerassel ist ein letztes Aufbäumen. Das erkannten auch viele Medien. So betitelte der Spiegel seine Spezialausgabe vom Juli 1995 mit den Worten: „50 Jahre nach Hiroshima: Das Atomzeitalter geht zu Ende.“ Der Stern titelte „Der Atomfluch“ (28/95) und rief zwei Wochen später sogar zu einem Appell an Chirac auf, die Atomtests „im Namen der Vernunft, der Menschen des Südpazifiks und der deutsch-französischen Freundschaft“ zu beenden. Das Schweizer Nachrichtenmagazin Facts stellte nach dem negativen Volksentscheid zum geplanten Atomlager (Wellenberg) nüchtern fest: „Abschied vom Atom“. Jetzt scheint die Menschheit endlich bereit zu sein, das wahre Wesen der Radioaktivität zu erkennen. Schon vor einem halben Jahrhundert hat die esoterische Autorin Alice Bailey gefordert, der Mensch müsse endlich auf eine neue, epochale Bewußtseins-ebene gelangen und selber ‚radioaktiv‘ werden. Was sie damit meint?
Mensch, werde radioaktiv! Wie wir bereits gesehen haben, lernt jedes Atom durch das Gesetz von Anziehung und Abstoßung. Es geht selektive chemische Verbindungen ein und speichert beständig Energie ein – sein Bewußtsein nimmt zu. Irgendwann hat es so viel Energie aufgenommen, hat es so viel gelernt, daß es beginnt, diese Energie aktiv auszustrahlen -- es wird radioaktiv.
Beim Menschen kann man genau dieselben Evolutionsschritte erkennen: Zuerst ist er ganz auf sich selbst fixiert. Ihn interessiert nur, was ihn auch betrifft. Diese Selbst-zentriertheit, diesen Egoismus, bezeichnet Bailey als ‚atomisches Bewußtsein.‘ Irgendwann, wenn der Mensch sich selbst gefunden hat, wird er ein Gefühl für die Gruppe bekommen. Er beginnt, die Bedürfnisse von einem übergeordneten Organismus wahrzunehmen und diesem zu dienen. Er beginnt, das Leben um ihn herum zu lieben und mit anderen Augen zu sehen. Er beginnt, von sich aus dem Leben etwas von sich zu geben – und damit hat der Mensch sein höheres, ‚radioaktives‘ Bewußtsein erreicht.
Genau das tun auch die natürlichen radioaktiven Elemente, wenn man sie in Unberührtheit läßt, wo sie hingehören: Sie verstrahlen freiwillig ihre Lebenskraft, um dadurch neues Leben zu schaffen. Sie sind bereit zu ‚sterben‘, damit andere leben können. Ist das nicht der edelste Dienst, den ein bewußtes Wesen erbringen kann? Aus dem Wissen um diese metaphysische Wahrheit heraus lehrten die alten Bücher des Ostens bereits vor Tausenden von Jahren die radioaktive Beschaffenheit der Materie. Haben auch wir Menschen dieses Bewußtsein erlangt, kann es sein, daß uns Erkenntnisse aufgehen, wie sich das strahlende Erbe des Atomzeitalters dochnoch bewältigen läßt. Möglichkeiten, die wir uns heute gar nicht erträumen können. Denn die Natur hält immer einen zusätzlichen Trumpf verborgen.
Ignoranz anno 1951: US-Offiziere beobachten einen Atomtest. Dabei sollten wir Menschen selbst ein ‚radioaktives‘ Bewußtsein entwickeln.
Schweiz exportierte 2007 über 8 Millionen Kilogramm Kriegsmaterial
Kriegsmaterial-Exporte sind umstritten
Die Schweiz hat 2007 deutlich mehr Kriegsmaterial als im Vorjahr ausgeführt. Nach derAushandelsbilanz des Bundes stiegen die Einnahmen aus den Kriegsmaterialausfuhren im Vergleich zu 2006 um rund 14 Prozent.
[sda] - Insgesamt führte die Schweiz 2007 Kriegsmaterial im Wert von rund 464,5 Millionen Franken aus, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) mitteilte. 2006 waren es noch rund 397,6 Mio. gewesen.
Auch mengenmässig stiegen die Ausfuhren deutlich: 2007 wurde laut EZV für 8 098 179 Kilogramm Kriegsmaterial exportiert. Im Vorjahr belief sich diese Zahl auf 6 155 102 Kilogramm.
Die Statistik der EZV erfasst die Bestimmungsländer der Waffenausfuhren. Sie macht keine Angaben darüber, ob Schweizer Kriegsmaterial vom Bestimmungsland aus an Drittstaaten weitergeliefert wurde. Diese Angaben wird das Staatssekretariat für Wirtschaft Mitte Februar in einer detaillierten Statistik liefern.
Die grössten Abnehmer von Schweizer Kriegsmaterial waren laut EZV-Statistik europäische Länder. Am lukrativsten waren die Geschäfte mit Deutschland, wohin Kriegsmaterial für 61,7 Mio. Franken ausgeführt wurde.
Es folgen Länder wie Irland (50,7 Mio.), Dänemark (42 Mio.), die Niederlande (27,2 Mio.), Frankreich (18,5 Mio.) und Italien (17,2 Mio.). Nach Grossbritannien ging Kriegsmaterial für 39,5 Mio. Franken.
Grossbritannien gehört wie die USA zu jenen Ländern, für die laut Gesetz keine Einzelbewilligungen für Waffenausfuhren notwendig sind. In die Vereinigten Staaten wurde 2007 laut EZV Kriegsmaterial für rund 41,9 Mio. Franken ausgeführt.
Beträchtlich waren mit 37,5 Mio. Franken auch die Kriegsmaterialausfuhren nach Pakistan. Ins Nachbarland Indien, mit dem Pakistan seit Jahrzehnten verfeindet ist, wurde Kriegsmaterial für rund 2,1 Mio. Franken geliefert.
Anmerkung Humanshope:
Wir finden diese Art von "Wirtschaftsförderung", extrem daneben. Mit jedem Aktien-Gewinn, den Sie aus solchen Geschäften erwirtschaften, machen Sie sich in direkter Form, mitschuldig!
Wir sollten dringend darüber nachdenken, wie wir dieses in den Griff bekommen! Sicher ist das Thema so alt wie die Menschheit und doch stellt sich heute die Frage, warum wir das immer noch in diesem Masse betreiben? Könnten wir doch mit dem bestehenden Arsenal an Waffen, die gesamte Erde mehrere Male auslöschen! Wie dumm muss man noch sein, dieses Spiel weiter zu treiben?
Deshalb wird es höchste Zeit, diesem ein Ende zu setzen! Wir müssen einfach nur einmal beginnen... Siehe weitere Informationen dazu auf: www.kriegsmaterial.ch/index.htm
Würden sie es wirklich wollen, wenn es nicht für ihre Familien wäre?
Müssen Frauen dieses wirklich auch noch tun? Als hätten wir nicht schon viel zu viel "abgerichtete Gewalttätige", die ihr Leben zu opfern für eine "Nation" oder was auch immer, sofort bereit sind! Auf was arbeiten wir hin? Im Friedensprozess mitzuwirken, wäre doch die angeborene Stärke der Frau! Mutter Erde wird sich im gleichen Masse verhalten, wie das weibliche Geschlecht.
Man stelle sich doch einmal diese Frauen in einem schlichten Sari und einem sanftmütigen Lächeln vor... Liebende Mütter! Was tun die da? Warum? Für wen?
Humans Hope
"Antiterror-Truppen" was tun wir unserer Seele an?
Wenn das miteinander sprechen nicht mehr geht, dann brauchen wir dies vermutlich...
Vielleicht rechnen sie aber auch mit einem Aufstand der Menschen von unten? Um ihr System zu verteidigen kann es ja auch nicht genug kosten.
Anstatt sich zu fragen, warum Menschen mit Agressivität versuchen sich Gehör zu verschaffen, was mit der Lösung der anstehenden Problemen, die einzig sinnvolle Reaktion wäre, steigern wir die Agressivität zum unermesslichen, bis es kracht.
Hier beginnen Kriege...Ja, es steigert das Business...klar...das ist ja sehr wichtig...
Humans Hope
Es ist noch nicht mal das schlimmste wenn du ein Haus auf Stützen hast...
Jedoch ein wenig mehr dürfte es wohl sein...Bei Tageslöhne von knapp einem Dollar bleibt nicht mehr viel übrig um den 5. Kredit zu bezinsen, der den vierten abgelöst hat! Vielleicht fängt Papa noch eine Feldratte zum Mittagessen...ist noch nicht einmal so schlecht...
Wir indessen machen die hohle Hand, jammern wenn wir gerade wieder einen Börsenverlust haben und geben um das Ego zu stärken, dann und wann einen Almosen, fühlen uns dann richtig gut, ungeachtet dessen, dass unsere Hilfe, in der nächsten Schuldzinszahlung, wieder zu uns zurück fliesst...
Etwas stabilere Häuser, einigermassen anständige Kleidung, und genug Arbeitsgewinne um die Familie ernähren zu können, wäre ein Ansatz der sich für alle positiv auswirken würde!
Auch hier klarer Fall für ein Grundeinkommen - Machbar wenn wir es wollen.