Sie finden sehr vieles zu diesem Thema auf unserer Linkliste!
Was uns mit Sicherheit krank machen muss (siehe Karte) :
Auf Bluewin.ch gelesen
Biogemüse und saisongerechte Küche schützen vor PestizidkonsumIn rund 80 Prozent der getesteten Salate haben die Kantonslabore Basel-Stadt und Aargau Pestizidrückstände festgestellt. Konsumenten können in der kalten Jahreszeit Pestizide vermeiden, indem sie Biogemüse und saisongerechte Kost verzehren.
Biosalate schneiden gut ab
Im Winter müssen Salathersteller aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse vermehrt Pflanzenschutzmittel einsetzen. Das schlage sich in der Qualität des Gemüses nieder, sagte Thomas Frey, Chemiker der Abteilung Lebensmittel im kantonalen Labor Basel-Stadt, zu einem Artikel der "Sonntags-Zeitung".
Im Bericht zur Salat-Studie auf der Homepage des Basler Kantonslabors bezeichnen Experten die Belastung der Salate als "hoch". Obwohl in rund 80 Prozent aller Salate Pestizidrückstände gefunden wurden, bedeute dies aber noch kein ausserordentliches Resultat, betonte Frey.
"Wir leben einfach mit solchen Rückständen, die sind auf fast jedem Gemüse zu finden", sagte der Experte. In 15 Salaten beanstandeten die Experten der Kantonslabore "Höchstkonzentrationen" für Pestizidrückstände. Dabei handelte es sich um Überschreitungen von Toleranzwerten, wie aus dem Bericht des Basler Kantonslabors hervorgeht.
Gut schnitten demnach einzig die Biosalate ab, in denen keine Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln nachgewiesen wurden.
Die Kantonslabore Aargau und Basel-Stadt untersuchten während den Wintermonaten Januar bis März 2007 insgesamt 93 Salatproben. Davon stammten 36 aus der Schweiz und 57 waren importiert. 7 der analysierten Salat erfüllten Bio-Standards. (sda)
Noch Fragen zu Ihrer Gesundheit?
Global kaputt ge(h)n? Von Dr. Stefan Lanka
Verdrängt und vergessen ist die globale Bedrohung durch die Atombomben: Noch immer kann ein Idiot den roten Knopf drücken oder ein Computer Amok laufen und die Apokalypse auslösen.
Verdrängt und vergessen ist die globale Bedrohung durch die Atomenergie: Die Errichtung und Betreibung eines Atom-Kraft-Werkes (AKW) erfordert den mehrfachen Energieeinsatz dessen, was ein AKW bei maximaler Lebensdauer an Energie produzieren könnte. Ein AKW allein erfordert einen noch höheren Energie-Einsatz für das immer noch ungelöste Problem der Endlagerung. Dabei ist jedes AKW eine Zeitbombe.
Ebenso verdrängt und vergessen ist die globale Bedrohung durch das gnadenlose Abholzen und Abbrennen des Regenwaldes: Die Regenwälder der Äquatorregionen sind entscheidend für das globale Klima. Ein einmal abgeholzter Urwald wäre frühestens nach 500 Jahren wieder intakt, wenn heute mit der Aufforstung begonnen würde und diese erfolgreich wäre. Ein Buchenwald braucht etwa 250 Jahre, bis er sich nach Abholzung durch die Aufforstung wieder erholt hätte.
Verdrängt und vergessen ist die globale Bedrohung durch die Verschmutzung der Meere: Sie produzieren 80 Prozent des Sauerstoffs der Atmosphäre. 20 Prozent des Sauerstoffs bilden die Landpflanzen. Kippen die Meere, wie seit 2002 beginnend vor der Küste Oregons auf einer sich schnell vergrößernden Fläche bis nach Kalifornien und Washington, dann erstickt die Menschheit. Holt die Menschheit nicht die im Meer versenkten Fässer der Abfälle der Atomkraftwerke und der Atombombenproduktion und anderer extremer Gifte wieder heraus, dann erstickt die Menschheit, wenn diese Fässer durchgerostet sind. Wir müssen sie also wieder herausholen.
Ebenso verdrängt und vergessen ist der globale Wahnsinn der perversen Tierquälerei in der Massentierhaltung und der Pseudo-Medizin-Forschung zur Aufrechterhaltung des Irrweges der abendländischen Hochschulmedizin, die der Bevölkerungskontrolle dient: Wer duldet, dass Tiere grausam gequält und sinnlos und grausam getötet werden, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Gleiche mit ihm selbst, seinen Freunden, seiner Familie und seinen Kindern geschieht. Denn wer grausam Tiere quält und sinnlos tötet, quält und tötet im Auftrag auch Millionen Menschen, z.B. durch die Inszenierung der Vogelgrippe-Influenza-Pandemie, unter Einsatz des Zellgiftes Tamiflu, welches unweigerlich zum Ersticken führt. Dass auf keiner Ebene des Staates Tötungshemmungen greifen, selbst wenn die Beteiligten vor dem Kontakt mit uns noch keine Ahnung davon gehabt haben, dass sie töten, haben wir im Buch AIDS ist das Verbrechen belegt.
Geleugnet wird die Zerstörung der Menschheit durch die Zerstörung der Bakterien in unseren Zellen, den Mitochondrien, die uns den Sauerstoff veratmen, durch Mangel- und Fehlernährung und besonders durch Antibiotika und Impfstoffe. Diese Schäden addieren sich im Körper und werden in Form defekter und fehlender Mitochondrien über die Eizellen der Frau vererbt. Es ist kein Mechanismus bekannt, wie sich diese Schäden in einem Menschen wieder reparieren könnten. Vor dieser inneren Zerstörung können sich diejenigen Menschen schützen, die über dieses Wissen verfügen und über genügend Geld, den Giften in Nahrung und Medizin auszuweichen.
Gen-Technik erzeugt und verbreitet Plasmide Vor der so genannten Gen-Technik dagegen, die von mehr als 70 Prozent der Bevölkerung abgelehnt wird, kann sich niemand mehr schützen. Denn die Anwesenheit von Nukleinsäure in Kreisform, in Lebens- und Nahrungsmitteln, genannt Plasmide, welche bei Kontakt den Zellkern zerstört, muss nicht deklariert werden. Diese politische Entscheidung, dass die Anwesenheit von Plasmiden in Lebens- und Nahrungsmitteln nicht deklariert werden muss, die von der Partei der Grünen, die vorgegeben hat, den Menschen und die Umwelt zu schützen, als Erfolg gefeiert wurde, bewirkt, dass sich kein Mensch mehr der Zerstörung des Zellkernes durch die Pharmaindustrie entziehen kann.
So dürfen zum Beispiel unter dem neuen BIO-Label der EU, welches in Deutschland zur Anwendung kommt, offiziell bis zu 0,9 Prozent der verwendeten Zellen Gentechnik, also aktivierte Nukleinsäure in Plasmid-Form, enthalten. Das bedeutet in Praxis, dass in einem Bissen einer Speise leicht mehrere zehntausend zellkernauflösende Plasmide enthalten sein können. Selbst das darf dann noch als BIO bezeichnet werden. Der Demeter-Verband wollte da auch nicht hinten anstehen und hat den Demeter-Landwirten nun erlaubt, zum Füttern der Tiere 30 Prozent EU-BIO-Futter einzusetzen. Demeter-Produkte zerstören nun auch den Zellkern. Ein individuelles Ausweichen oder Rettung vor dem Wahnsinn, wenn sich nicht Entscheidendes ändert, ist nicht mehr möglich.
Weltweit wird schon auf über 110 Millionen Hektaren aktivierte Nukleinsäure, unter der Tarnung Gen-Technik, freigesetzt, bei massiver Zerstörung der Existenzgrundlage der Landwirte, was in Indien zu einem Massen-Selbstmord der betroffenen Landwirte geführt hat. In Europa befindet sich Deutschland im Plasmid-Freisetzen auf Platz Zwei hinter Spanien. Selbst Milliardäre können sich der Zellkernzerstörung durch Gentechnik nicht entziehen, denn Plasmide enthaltende Pollen sogenannter gentechnischer Pflanzen werden weltweit durch die Atmosphäre getragen.
Warum Gen-Technik? Nach außen hin wird die Gen-Technik mit der dreisten Lüge begründet, dass man in der Lage sei, damit bessere Pflanzen und Produkte herzustellen und schwere Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln, was in keinem einzigen Fall beweisbar ist. Gen-Technik ist nicht einmal in der Lage, ein so kurzes Eiweiß-Stückchen wie das Insulin herzustellen. Die behauptete gentechnische Herstellung des Insulins ist im Vergleich zur Herstellung tierischen oder humanisierten Insulins extrem viel aufwändiger und resultiert in einem höchst verunreinigten und uneinheitlichen Eiweiß-Gemisch, mit dramatischen Folgen für die Konsumenten.
In Wirklichkeit wurde die sogenannte Gen-Technik deswegen eingeführt, weil man damit das bisherige Patentrecht aushebeln konnte, um immer mehr Landwirte und Nationen in der Monopolisierung zu enteignen.
Angetrieben werden die Beteiligten, bis hinunter auf die Ebene der Horden williger Studenten an den Universitäten, von der Geld-Gier und Karriere-Geilheit und der dramatischen Dummheit des Aberglaubens, Gott spielen zu können. Mein Lehrer, der Biochemiker Erwin Chargaff, warnte in seinem Buch "Das Feuer des Heraklit" bereits im Jahre 1979 vor der Zerstörung des Lebens durch die Manipulation am Zellkern.
Schockstudie der EU: Handys knacken die DNS und bewirken schwere Zellschädigung
Handystrahlung ist für den Menschen weitgehend ungefährlich: Das galt bisher. Eine von der EU finanzierte, internationale Studie, an der auch Forscher der Uni-Klinik Benjamin Franklin (Steglitz) beteiligt waren, kommt jetzt zu ganz anderen Ergebnissen: Handy-übliche Strahlungen bewirken schwere Zellschädigungen, knacken die DNS, die das Erbgut trägt. Das bewiesen zwölf Forscherteams in sieben europäischen Ländern. Unabhängig voneinander. Schlimmer noch: Nach Auskunft des Wiener Wissenschaftlers Hugo Rüdiger, einem der Forscher, hat die Industrie in den vergangenen Monaten in Brüssel massiv versucht, die Ergebnisse zu unterdrücken. In den kommenden Tagen wird die Studie trotzdem vorgestellt.
Die Ergebnisse der Studie sind erschreckend: "Seit 40 Jahren gilt die Lehrmeinung, dass elektromagnetische Felder zu schwach sind, um das Erbgut zu verändern", sagt Projektleiter Franz Adlkofer. "Unsere Ergebnisse haben das Gegenteil gezeigt." Trotz unterschiedlicher Nachweismethoden kamen die Forscher zum gleichen Ergebnis: Ab einem SAR-Wert von 1,3 Watt pro Kilogramm Körpergewebe kam es zu Einfach- und Doppel-Strangbrüchen. Der Grenzwert für Mobiltelefone beträgt 2 Watt pro Kilogramm. Weitere Studien hatten ergeben, dass bei getesteten Ratten die Strahlung sogar die Blut-Hirn-Schranke aufweichte - die Ratten-Gehirne bekamen Löcher. Diese Barriere ist aber überlebensnotwendig. Die Wiener Forschungsgruppe fand außerdem heraus, dass die beschädigte DNS vom Körper längst nicht so gut repariert wird, wie man bisher glaubte. Adlkofer: Die nachgewiesenen Genschäden und Änderungen der Genfunktion sind die Grundlage der Krebsentstehung und der Entstehung aller chronischer Krankheiten. Mit Handystrahlen wird ja die Entstehung von Hirntumoren und der Alzheimerschen Krankheit in Zusammenhang gebracht".
Handys nur in Notfällen benutzen
Die Ergebnisse der Studie sind nach Ansicht des Wiener Forscher Hugo Rüdiger so gravierend, dass er Empfehlungen für das Benutzen von Handys formulierte. So sollte man Handys nur dann benutzen, wenn es wirklich erforderlich ist. Stundenlanges Plaudern sollte man vermeiden. Wenn möglich, sollte man eine Freisprechanlage benutzen, im Auto etwa. Denn die Stärke des magnetischen Feldes, die auf den Körper wirkt, ist vom Abstand zum Sender abhängig. Wichtig ist auch, welche Antenne eingebaut ist: Je nach Typ kann sich die Strahlung verzehnfachen. Auskunft kann nur der Hersteller geben.
Was sich bereits bei Werten 10.000-fach unterhalb der Grenzwerte ereignet, zeigt eine Studie, die Prof. Dr. Peter Semm, Zoologisches Institut der Uni-Frankfurt im Auftrag der Telecom durchgeführt hatte. Semm warnte bereits vor Jahren: "Wir beschäftigen uns seit Jahren mit den Reaktionen von Vögeln und Insekten. Es werden mit 217 Hz gepulste Felder, wie sie für Handys üblich sind appliziert. Wir sehen feldbedingte Änderungen der Nervenzellen und Aktionspotentiale bei beiden Tierarten und zwar nur bei gepulsten Signalen. Die Schwelle für die neuronalen Reaktionen war 400 Mikro/Watt m (= 0,0004 Watt. Der Grenzwerte für Mobiltelefone liegt bei 2 Watt). Das sind Werte, wie sie im Wohnbereich außerhalb der Sicherheitszone von Sendern zu finden sind." Quelle: Der Berliner Kurier am 8.12.04
Es gibt keinen Zufall im Universum !
....und deshalb ist es auch kein Zufall, dass Sie diese Seite gefunden haben.
Auf dieser Seite erwartet Sie ein digitales Buch, mit dem Sie eine Reise zum Gipfel der Philosophie antreten und - hoffentlich erfolgreich - beenden können.
Wenn Sie dieses Werk gelesen haben, kann es sehr gut möglich sein, dass Sie die Welt und Ihr persönliches Dasein plötzlich mit gänzlich anderen Augen betrachten.
Sie werden, wenn alles klappt, keine Fragen mehr an das LEBEN stellen - jedenfalls keine grundsätzlichen mehr!
Das Buch, das Sie erwartet, ist unter äußerst ungewöhnlichen und mitunter sehr schwierigen Umständen entstanden, es trägt den Titel: "Auf ein Wort"
"Auf ein Wort" ist nun auch als richtiges Buch erhältlich, ich bin der Bitte vieler, vieler Lesern nachgekommen, und habe das Werk, nachdem ich es entsprechend überarbeitet habe, verlegen lassen. Erschienen ist es im Schweizer 1zu1-Verlag, und wenn Sie es bestellen wollen, dann geben Sie einfach einen Klick mit der linker Maustaste auf das nebenstehende Bild. Abgesehen von einem Inhalt, der Ihr Bewusstsein sehr wahrscheinlich vollkommen verändern wird, erwartet Sie ein Buch, das höchsten buchbinderischen Ansprüchen gerecht wird. Großformat (240x170mm), Hardcover, Farbdruck und 480 Seiten stark. Sie werden es sicherlich nicht bereuen!
In den USA ist die Mehrzahl aller Bienen verschwunden. Weil eine klare Ursache fehlt, spekulieren Forscher über das Ende der Insektenart - ein Ende mit möglichen Konsequenzen für die Menschheit. Von Petra Steinberger
Sie sind weg. Haben den Stock alleingelassen, die junge Brut nicht mehr versorgt. Sind nie wieder aufgetaucht, die älteren, erwachsenen Bienen.
Haben auch keine Toten zurückgelassen. Millionen und Abermillionen Bienen sind in Nordamerika einfach verschwunden im Lauf der vergangenen Monate. Und immer mehr amerikanische Imker, die in diesen ersten warmen Wochen nach dem Winter zum erstenmal ihre Bienenstöcke wieder öffnen, berichten dasselbe.
"So etwas habe ich noch niemals gesehen", sagte der kalifornische Bienenzüchter David Bradshaw schockiert einer Zeitung. ,,Ein Stock nach dem anderen war einfach leer. Es sind keine Bienen mehr daheim.‘‘
An der amerikanischen Westküste sind fast 60 Prozent der Bienenvölker kollabiert, an der Ostküste und in Texas sind es mehr als 70 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten ist betroffen und Teile Kanadas. Dasselbe passiert auch in Spanien und in Polen.
Aus der Schweiz gibt es die ersten Berichte und auch aus Deutschland - nur hat das Bienensterben bisher nirgendwo solche Ausmaße wie in den USA.
"Das Bienensterben kann eine Warnung an uns sein"
Es ist ein seltsames, geradezu unheimliches Phänomen, das die Bienenvölker heimsucht. Die Wissenschaft hat ihm jenen Namen gegeben, den sie reserviert hat für etwas, das sie noch nicht, vielleicht nie erklären kann: disorder, Störung. Man spricht vom ,,Colony Collapse Disorder‘‘, von einer Störung namens Bienenvolk-Kollaps, kurz CCD. Über die Symptome weiß man ziemlich viel: In betroffenen Kolonien fehlen alle erwachsene Bienen, und es liegen auch, wie normalerweise üblich, keine toten Bienen in der Nähe. Die Bienen fliegen fort und sterben irgendwo draußen.
Vorräte an Honig sind da, und die nicht ausgewachsenen Bienen, die nun verhungern. Eine Kolonie, die mitten im Zusammenbruch steckt, mag von außen ganz normal wirken. Aber innen gibt es viel zu wenige, viel zu junge Arbeiterinnen. Und schließlich kommt etwas Eigenartiges hinzu: Normalerweise werden die Stöcke eines Volkes, das an Krankheiten stirbt oder in einem kalten Winter verhungert, sofort von anderen Bienen oder Stockräubern ausgeplündert oder von Plagen wie Wachsmotten übernommen. Diesmal aber dauert es mindestens zwei Wochen, bis die Plünderer kommen.
Was die Ursachen für das Verschwinden sind, darüber weiß man fast nichts. Aber man weiß, dass es eine Katastrophe wäre, wenn die Honigbienen für immer verschwänden. Eine Katastrophe auch für den Menschen. ,,Früher‘‘, sagt May Berenbaum, Leiterin des Instituts für Entomologie an der Universität Illinois, ,,waren es die Kanarienvögel in den Minen. Wenn sie starben, dann wussten die Bergarbeiter, dass etwas passieren würde. Manche von uns glauben, dass die Bienen heute diese Funktion haben.‘‘ Die Aufmerksamkeit, die die Medien ihr und anderen Bienenforschern in den vergangenen Wochen entgegengebracht haben, verunsichert May Berenbaum. Vorsichtig sagt sie: ,,Das Bienensterben könnte eine Warnung an uns sein, dass etwas sehr aus dem Gleichgewicht geraten ist.‘‘
Milben sind es diesmal nicht
Es geht nicht nur um die Bedrohung einer Tierart, auch nicht um das Bienensummen im Frühling oder den Honig, der uns fehlen wird - zumindest ökonomisch gesehen ist er ein angenehmes, aber eher unwichtiges Nebenprodukt. Die Menschen brauchen die Bienen dringend, denn etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung ist direkt oder indirekt von ihnen abhängig: Äpfel, Birnen, Pflaumen, ein Großteil des Obstes werden zwischen 80 und 90 Prozent von Zuchtbienen bestäubt, ebenso Mandelbäume, Melonen, Paprika, Kürbisse, Himbeeren und etwa 90 andere Obst- und Gemüsearten - aber auch Viehfutter wie Klee oder das in den USA verbreitete Alfalfa.
,,Wenn Sie einen Hamburger essen‘‘, sagt Berenbaum, ,,dann verdanken Sie das indirekt den Bienen.‘‘ Manche Farmer versuchen, die Bäume mit Hilfe riesiger Ventilatoren zu bestäuben, oder sie experimentieren mit Hummeln und anderen Insekten. Aber wirkliche Alternativen zur Bestäubung durch Bienen gibt es nicht, Wildvölker existieren kaum noch, schon gar nicht in den riesigen Monokulturen, und andere Insekten würden diese Mengen nicht schaffen.
Den durch Bienenpollination erwirtschafteten Wert schätzen Forscher allein für die USA auf bis zu 18 Milliarden Dollar. In Europa sind es immerhin bis zu fünfMilliarden Euro. Durch ihre Leistung bei der Bestäubung gelten Bienen in Europa nach Rindern und Schweinen als das drittwichtigste Haustier - noch vor dem Geflügel
,,Eigentlich ist es eher merkwürdig, dass die Bienen es so lange ausgehalten haben‘‘, sagt der Bienenforscher und Soziobiologe Jürgen Tautz vom Biozentrum der Universität Würzburg. Ein Bienenvolk ist ein extrem komplexer Superorganismus, der sich über Jahrmillionen an die widrigsten Umstände angepasst hat.
,,Doch in den letzten zehn Jahren sind sie schwach geworden‘‘, sagt Tautz. ,,Vor allem der Stress ist zuviel.‘‘ Die größte Bienenplage war bisher die Varroa-Milbe, ein Parasit, der die Tiere aussaugt. Noch vor zehn Jahren brauchten Forscher in ihren Versuchen zehnmal so viele Milben wie heute um einen Stock zu töten. Aber Varroa ist es diesmal nicht.
Vielleicht gibt es tatsächlich nur eine einzige Ursache für den Völkerkollaps, die noch gefunden werden muss. Vielleicht aber, und das vermuten auch andere Bienenforscher, sind es viele Ursachen, die die Bienen langsam überwältigen. Die Flurbereinigungen, die keine Feldraine mehr übrig gelassen haben, die Monokulturen und eine allzu perfekte Forstwirtschaft, die jeden hohlen Baumstumpf aus dem Wald holt, in dem die wilden Schwärme sich einst ansiedelten.
Die Städte und Vorstädte, die das Land überwuchern. Die Pestizide, die sie vielleicht langsam vergiften. Krankheiten und Parasiten, die aus allen möglichen Teilen der Welt über sie hergefallen sind, eingeschleppt im Zuge der transkontinentalen Verschickung von Zuchtbienen.
Inzwischen fehlt den Bienen auch der Mensch, der ihnen Unterkunft bietet. In der freien Natur ist kaum noch Platz für sie. Aber auch die Imker sterben aus, weil sie, wie in Deutschland, oft Hobby-Imker sind, Pensionäre, die sich die Anschaffung neuer und die Versorgung kranker Völker in jedem Frühling aufs Neue nicht mehr leisten können. ,,Jedes Jahr durchschnittlich drei- bis fünfhundert Euro, das ist eine Menge Geld für einen Pensionär‘‘, sagt Tautz.
"Wenn die Biene verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben"
Ein Teufelskreis: Je schwächer die Bienen werden, desto teurer wird ihre Haltung und desto weniger Imker gibt es. Tautz und andere Bienenforscher fordern deshalb, dass der Staat die Bienenzüchtung finanziell unterstützt. In Amerika ist die Situation etwas anders. Zwar hat auch hier die Zahl der Bienenhalter drastisch abgenommen. Das liegt aber auch daran, dass sich das Geschäft konsolidiert hat. Denn ein Geschäft ist die Imkerei in den USA zumindest teilweise geworden - ironischerweise gerade deswegen, weil es nur noch so wenige Bienen gibt.
Seit Mitte der siebziger Jahre ist die Zahl der Honigbienen in den USA um die Hälfte geschrumpft. Inzwischen fahren mobile Bienenzüchter von Obstplantage zu Obstplantage, um die Blüten von den Bienen bestäuben zu lassen. Solche Großimker halten manchmal mehrere tausend Stöcke - bei einer durchschnittlichen Koloniegröße von zwanzig- bis dreißigtausend Tieren im Winter und bis zu sechzigtausend im Sommer. Heuer, nach den gewaltigen Verlusten durch CCD, zahlen die Obstfarmer manchmal das Dreifache des üblichen Hektarpreises für die Bestäubung.
Doch wenn solche kommerziellen Halter vom Colony Collapse Disorder getroffen werden, dann kann das den Ruin bedeuten. Ein Imker aus Pennsylvania investierte 15.000 Dollar, um seine Bienen zur Bestäubung der Mandelblüten nach Kalifornien zu bringen. Als er dort ankam, war keine einzige Kolonie mehr am Leben.
Auf einen Satz verweisen betroffene Bienenzüchter und nüchterne Bienenforscher inzwischen immer wieder, einen Satz, den Albert Einstein einmal gesagt haben soll:
,,Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr...‘‘.
Wieso es uns gibt und was wir wollen Mit Gleichgesinnten wurde anfangs 1997 der Verein AEGIS Schweiz gegründet. Viele von uns befassen sich mit Impfproblematik seit 12 Jahren oder länger. Verbindungen wurden weltweit mit ähnlichen Organisationen geknüpft. Der Informationsfluss wurde immer intensiver und die neuen Erkenntnisse gaben dann den Ansporn, dieses Wissen weiterzugeben. Viele Eltern mit impfgeschädigten Kindern suchten bei uns Rat. Die Zusammenarbeit mit vielen impfkritischen Ärzten, vor allem Homöopathen, war und ist eine wertvolle Stütze für unsere Tätigkeit.
Gesundheit vor allem die Gesundheit unserer Kinder liegt uns am Herzen. Wenn man sich mit unserem heutigen Gesundheitswesen intensiv befasst, stellt man unweigerlich fest, dass dieses tiefgreifend reformiert werden muss. Fast pausenlos verbreiten die Medien Erfolgsmeldungen der kurativen Schulmedizin. Die Kosten des Gesundheitswesens haben sich in der Schweiz, wie auch in vielen anderen Ländern, innerhalb weniger Jahre verdoppelt. Trotz der milliardenschweren Aufwendungen sehen wir uns mit einem Überhandnehmen der chronisch-degenerativen Krankheiten konfrontiert. Die Pharma entwickelt immer weiter neue und "bessere" Medikamente, deren Nebenwirkungen manchmal verheerender sind, als die Krankheit, welche sie heilen sollen. Die Chemotherapie lässt grüssen! Viele Eltern sind auch heute noch der Meinung, dass nur durch Impfungen ihre Sprösslinge gegen viele Infektionskrankheiten geschützt werden können. Die meisten Ärzte, in den meisten Fällen ohne besseres Wissen, sind der gleichen Meinung. Die Gefährlichkeit der Infektionskrankheiten - die meisten Kinderkrankheiten ausgeschlossen - sollte keineswegs unterschätzt werden. Nur die wenigsten wissen, das gilt leider auch für viele Ärzte, dass unsere heutige günstige Seuchensituation auf anderen Ursachen denn dem Impfen beruht. Erst nachdem Kläranlagen, Trinkwasserleitungen, Kanalisationsanlagen gebaut und das Wort Hygiene Einzug hielt, und die Bevölkerung genug zu essen hatte, gingen viele der Krankheiten zurück, verschwanden ganz oder sind heute, was den Krankheitsverlauf betrifft, unbedeutend geworden. Den Beweis dafür liefern viele wissenschaftliche Studien und eine mittlerweile umfangreiche Fachliteratur. Es würde den Rahmen dieser Vorstellung von AEGIS sprengen, wenn wir an dieser Stelle ausführlich über die immensen Gefahren des Impfens schreiben würden. Allen Interessierten möchten wir dringend empfehlen, unsere Vorträge "Impfungen, ein Segen - oder ein Problem?" zu besuchen. Wir verstehen uns keineswegs als Gegner der Schulmedizin. Die in den letzten Jahrzehnten entstandene Verflechtung zwischen Ärzten, Pharma und Behörden hat praktisch zu einem Monopol der Schulmedizin im Gesundheitswesen geführt. Die unbeliebte Konkurrenz der Homöopathie und Erfahrungsmedizin wird mit zahlreichen Einschränkungen, Verboten und sonstigen Schikanen geschickt ausgegrenzt und dadurch vom "Gesundheitsmarkt" weitgehend verdrängt, obschon sie in vielen Bereichen der Schulmedizin überlegen ist. AEGIS möchte die Öffentlichkeit für diese Problematik sensibilisieren und bewirken, dass sich die Schulmedizin für das Neue, welches gegen das herrschende und erstarrte Paradigma verstösst, öffnet. Alle vorhandenen medizinischen Resourcen, auch solche der Erfahrungsmedizin, sollten bei einer grösstmöglichen Handlungs- und Wahlfreiheit von allen beansprucht werden können, ohne Reglementierung und Einschränkung. Nur ein Zusammenwachsen der Schulmedizin und der Erfahrungsmedizin zu einer Neuen Medizin führen zwangsläufig zu einem Paradigmawechsel. Ein fast utopisches Unterfangen? Oder doch nicht?
Das Ende der Schulmedizin? Vor über vierzig Jahren, 1962, hat Prof. Dr. Maurice Delors bei der Einweihung der Akademie von Bourges, folgendes gesagt: "Die heutige Schulmedizin ist am Ende ihres Weges angelangt. Sie lässt sich nicht mehr umformen, modifizieren, neu anpassen. Die heutige Medizin muss sterben, um wiedergeboren zu werden. Wir müssen uns alle auf ihre vollständige Erneuerung gefasst machen." Die Voraussetzungen für die dringend nötige Erneuerung der Medizin und deren verkrusteten Strukturen sind heute bei weitem besser als vor vierzig Jahren. Die heutige "offizielle" Medizin kann nicht mehr mit dem blinden Vertrauen der Patienten in die "Götter in Weiss" rechnen. Die Patienten sind mündig geworden und sehr vielen fehlt es an Vertrauen in die heutigen Behandler und in die Behandlung. Die in groben Zügen hier dargelegte Problematik im Gesundheitswesen und Medizin, ganz besonders die erschütternden Gespräche mit den Eltern von impfgeschädigten Kindern, waren die auslösende Initialzündung, welche zur Gründung der Vereine AEGIS Schweiz, AEGIS Österreich, AEGIS Luxembourg und anderer Vereine und Elterngruppen führte. AEGIS heisst griechisch Schutzschild und steht auch als Akronym für "Aktives Eigenes Gesundes Immun-System" und "Alle Eltern für Gesundheit, Impffreiheit und Selbstbestimmung". Aus einem Nukleus von wenigen Gleichgesinnten ist ein sehr aktiver Verein entstanden. Die Aufgaben und Tätigkeiten, die AEGIS Schweiz sich als Vereinszweck gesetzt hat, sind insbesondere: Verhütung von Impfschäden durch gezielte AufklärungVorträge, andere Veranstaltungen und Publikationen. Impfsorgen- und Beratungstelefon. Impfschadensbegleitung von betroffenen Eltern. Vorträge und Seminare zum Thema Impfung, Gesundheit und Ernährung. Förderung eines intakten Immunsystems. Informationsstelle für Fragen der Gesundheitsvorsorge und Pflege des Immunsystems. Förderung der klassischen Homöopathie und anderer natürlichen Heilmethoden. Kinderkrankheiten als Chance, sanft begleitet durch die Klassische Homöopathie und natürliche Heilmethoden.
Zugegeben, kein leichtes Unterfangen. Unsere primäre Zielgruppe sind junge Eltern mit kleinen Kindern. Unser Bestreben ist es, diese Gruppe von Eltern noch vor der Geburt des ersten Kindes zu erreichen. Es ist wichtig, die Eltern so früh wie möglich über die Gefahren des Impfens aufzuklären. Die Kleinkinder mit noch nicht voll entwickeltem Immunsystem können durch das Impfen auf's Schwerste geschädigt werden:Multiple Sklerose Lähmungen einzelner Nerven Gehirnhautentzündungen plötzlicher Kindstod Neurodermitis Asthma Verhaltensstörungen Epilepsie
um nur einige der möglichen Nebenwirkungen zu nennen. Deshalb haben wir den Schwerpunkt unserer Aktivitäten auf diese Zielgruppe gerichtet.
Es wäre vermessen zu glauben, dass wir von AEGIS allein und aus eigener Kraft eine epochale Umwälzung des Gesundheitswesens und insbesondere der Medizin erwirken können. In vielen Ländern rund um den Globus sind ähnliche Organisationen entstanden, in Frankreich und England schon vor über 40 Jahren. Wir sind in engem Kontakt mit fast allen dieser Vereinigungen weltweit, laufend kommen neue dazu. Ohne Sie, liebe Leserin, lieber Leser, können wir sehr wenig erreichen. Nur wenn unsere Worte und Argumente bei Ihnen auf fruchtbaren Boden fallen, wenn Sie dieses Wissen in Ihrem Umkreis weitergeben, wenn unser Ziel auch Ihr eigenes Ziel geworden ist, nur dann kann ein neues Paradigma der Medizin Wirklichkeit werden.
AEGIS Schweiz Vlado Petek-Dimmer, Präsident Roland Brun, Vizepräsident http://aegis.ch
Das Wunder des Wachstums
Über die wundersamen Wachstumsraten der Medizinbranche und den Spiegel-Artikel „Die Abschaffung der Gesundheit“.
Unter dem Titel „Die Abschaffung der Gesundheit“ erläutert Spiegel-Autor Jörg Blech, wie es der Medizinindustrie gelingt, permanent Wachstumsraten zu erzielen. „Systematisch erfinden Pharma-Firmen und Ärzte neue Krankheiten. …Die Behandlung von Gesunden sichert das Wachstum der Medizinindustrie.“ Erfreulich ausführlich (über 11 Seite) wird mit zahlreichen Beispielen belegt, wie mit immer neuen Krankheitsbildern Bedarf für ständig neue Medikamente geschaffen wird. „Um das enorme Wachstum der früheren Jahre beibehalten zu können, muss die Medizinindustrie immer häufiger auch Gesunde medizinisch traktieren. Global operierende Pharma-Konzern und international vernetzte Ärzteverbände definieren die Gesundheit neu: Natürliche Wechselfälle des Lebens, geringfügig vom Normalen abweichende Eigenschaften oder Verhaltensweisen werden systematisch als krankhaft umgedeutet.“ Es mag „schlau“ sein oder „ein bisschen gemein“, vielleicht hat es sogar etwas mit „Gehirnwäsche“ zu tun, wenn man Bedarf für ständig neue Produkte schafft. Auf jeden Fall ist es eine bedenkliche Entwicklung, dass die Industrie gesunden Menschen Krankheiten einreden muss, um Gewinne und Wachstumsraten zu sichern. Auch wenn man nicht jede Zivilisationskrankheit für die Erfindung von Geschäftemachern hält, kann man dem Autor weitgehend zustimmen.
So gut dieser Trend dokumentiert wird, so dünn bleibt die Recherche nach den Ursachen. „Wenn es keine Krankheiten gibt“, wird ein Experte zitiert, „dann gehen die Parma-Firmen pleite“. Gegen Ende des Beitrags wird noch ein gewaltiger Druck festgestellt, den Mediziner, Unternehmen und Medien erzeugen. Die Motivation für diese Entwicklung bleibt nebulös. Kein Wort davon, dass Politiker, Journalisten und Ökonomen seit Jahren höhere Wachstumsraten fordern, um den „Standort Deutschland“ zu sichern. Der Umstand, dass Firmen ohne entsprechende Wachstumsraten schnell vom Markt verschwinden, ist keinen Satz wert. Der Gedanke, dass Manager und Ärzte der Logik des kapitalistischen Marktes folgen, scheint Herrn Blech fremd zu sein. Was verzeihlich wäre, gäbe es in der Redaktion des „Spiegel“ Kollegen, die sich den offensichtlichen Widersprüchen stellen würden.
Gesund bleiben ist sinnvoller als gesund machen, schafft aber kein Wachstum.
Die Bürger sollen Maß halten bei den Lohnforderungen, gleichzeitig aber mehr ausgeben um die Wirtschaft anzukurbeln. Die Arbeitslosen sollen sich endlich Arbeit suchen, während die Arbeitenden längere Arbeitszeiten akzeptieren sollen.
Mehr Arbeiten, mehr Produzieren, mehr Gewinne. Aber wie und wo? Mehr Pillen fürs Volk? Sollen wir jährlich mehr Autos produzieren und sie öfters zu Schrott fahren. Brauchen wir mehr Fernseher und Waschmaschinen? Es soll noch Kinderzimmer ohne TV geben. Müssen wir unsere Garderobe öfters entsorgen? Wie wäre es mit dem Einweghemd? Vielleicht kann man so auch die Müllverbrennungsanlagen besser ausnutzen. Mehr Rüstungsgüter - wenigstens darin besteht weitgehend Einigkeit - sollen es jedenfalls nicht mehr werden, oder etwa doch?
Es macht keinen Sinn, die Symptome und Auswüchse der Wachstumslogik zu beklagen, ohne nach deren Ursache zu fragen. Ständig positive Zinssätze erzwingen ständig wachsende Gewinne und eine permanent zunehmende Produktion. Gleichzeitig erzwingt unser Geldsystem einen immer größer werdenden Transfer von den Arbeitenden zu den Geldbesitzern. Mittlerweile werden uns täglich 1.100 Millionen Euro an Zinslasten abverlangt. Die fehlen in der Lohntüte und sie erzwingen eine permanente Ausweitung der Produktion – unabhängig von den Bedürfnissen der Menschen. Neue Pillen erst sichern die Verzinsung der Kapitalien, der Sach- wie der Geldkapitalien. Erst bei einem Zins um Null kann eine Firma überleben ohne permanent zu wachsen. Bei einem Zins um Null kann auch der Staat allen seinen Verpflichtungen nachkommen, ohne mehr Steuern einnehmen zu müssen. Nur ein Null-Zins-Niveau ermöglicht eine stabile Entwicklung und damit Entscheidungen, die an den Bedürfnissen der Menschen und nicht primär an denen des Kapitals orientiert sind. Das betrifft gleichermaßen Politiker, Manager und Verbraucher.
Es wäre erfreulich, wenn „Der Spiegel“ diesbezüglich seine Scheuklappen verlieren würde.
PS: Neben einem Null-Zins-Niveau ist eine Umlaufgebühr nötig, um eine Deflationskrise wie beispielsweise derzeit in Japan zu verhindern. Mehr dazu erfahren Sie auf unseren Internetseiten.
Quelle: „Der Spiegel“ 33/2003, Seite 116 ff. von Klaus_Popp - 18. Aug 2003
Tote Saat
Brigitte Zarzer 01.12.2005
Gentech-Multis bringen die Terminator-Technologie, die Saatgut keimungsunfähig macht, wieder ins SpielTerminator-Saatgut ist durch Gentechnik unfruchtbar gemachtes Saatgut. Das heißt, aus dem gekauften Saatgut wird zwar einmal eine Pflanze, aber deren Samen sind unfruchtbar (Terminatortechnik). Die Entwicklung dieser Technologie löste Ende der 90er-Jahre weltweite Empörung und Verbote von diesbezüglichen Freilandversuchen aus (Gentechnik - kein Mittel gegen den Hunger?). Doch im Hintergrund arbeiteten US-Regierung und Gentech-Multis weiter daran. Jetzt soll Terminator wieder salonfähig gemacht werden. Die neuen Argumente der Konzerne: Wenn das Saatgut unfruchtbar gemacht sei, könnte es keine Auskreuzung und keine Superunkräuter mehr geben. Trügerische Versprechungen, wie eine Hintergrundanalyse zeigt.
Am 3. März 1998 gaben das amerikanische Landwirtschaftsministerium und die Firma Delta & Pine – inzwischen eine Monsanto-Tochter – bekannt, sie hätten ein Patent auf ein neues Gentechnik-Verfahren erhalten, mit dem verhindert wird, dass Saatgut noch einmal keimen kann. Damit wäre es unmöglich geworden, Saatgut von der Vorjahresernte aufzubewahren und nochmals auszusäen. Diese Meldung sorgte für erheblichen Aufruhr.
NGOs prägten den Begriff "Terminator-Saatgut". Weltweit empörten sich Landwirte. Selbst US-Farmer, die ohnehin ertragreiche Hybridsorten häufig nachkaufen müssen, um die Qualität dauerhaft zu gewährleisten, und denen von Rechtswegen die neuerliche Aussaat von gentechnisch veränderten Pflanzen verboten ist, empörten sich. Dass man eine Technologie einführen wollte, die ihnen das letzte Refugium, die letzte Idee von der bäuerlichen Souveränität über die eigene Ernte, nämlich das eigene Saatgut rauben würde, ließ selbst den technikbegeisterten US-Farmern den Atem stocken.
Weltweit gab es massive Proteste gegen diese Technik, bei der eine Art Killergen in die Pflanze eingebaut wird. Im Prinzip kann die Pflanze zwar einmal eine Frucht hervorbringen, aber sich nicht vermehren, sobald das Gen angeschaltet wird. Andere Konzerne zogen nach und entwickelten Ähnliches. Es gibt zwar wenig Literatur über das genaue Funktionieren der entwickelten Methoden, jene der Firma Zeneca beruht offensichtlich darauf, dass das Killergen nur über die Zugabe spezieller Chemikalien abgeschaltet werden kann. Auch Syngenta, 2000 aus dem Zusammengehen von Novartis mit AstraZeneca entstanden, hält ein Terminator-Patent. Für die Firmen wäre die Technologie äußerst praktisch, zumal man sich dann alle Patent-Rechtsstreitigkeiten, teure Anwälte, Detektive etc. sparen könnte. Wenn Saatgut nicht mehr aufgeht, muss es zwangsläufig jedes Jahr nachgekauft werden.
Die Welternährungsorganisation FAO trat entschieden gegen die Terminator-Technologie auf. Die Folgen seien unabsehbar, sowohl in ökologischer und gesundheitlicher als auch in sozialer Hinsicht. Quer über den Globus, quer durch alle politischen Lager wurde diese Technologie als zutiefst unmoralisch verurteilt. Terminator-Saatgut ist in den meisten Ländern untersagt. Schließlich empfahl sogar die CBD ( Convention on Biodiversity) ein Moratorium für die Terminator-Technologie. Monsanto sah sich gezwungen, öffentlich zu erklären, die Forschungen an der Technologie einzustellen.
Offensichtlich begrub man das Unterfangen aber nicht wirklich. Die US-Regierung intervenierte massiv bei der CBD. Die FAO hätte nur die negativen Seiten dargelegt und wäre außerdem unwissenschaftlich vorgegangen, so das offizielle Amerika. Durch eine Indiskretion kam Anfang 2005 heraus, dass Kanada bereits knapp davor war, sein Terminator-Verbot zu kippen. GURT (Genetic Use Restriction Technology), so der Fachbegriff, wurde offensichtlich unter amerikanischer Regierungsaufsicht in Gewächshäusern weiter getestet. Nachdem Monsanto seine Felle davonschwimmen sieht – man denke an die Argentinier, die keine Gebühren an den Konzern zahlen wollen, zumal dieser ja auch nie ein Patent dort angemeldet hat –, leistet die Regierung offensichtlich Schützenhilfe. Greenpeace berichtete Ende Oktober, dass Delta & Pine Land und das US-Landwirtschaftsministerium im selben Monat bereits Patente zur Terminator-technik in Europa und Kanada erhalten haben.
Der Öffentlichkeit wird GURT jetzt als Lösung für die Koexistenzproblematik verkauft. Die Weiterverbreitung der Gene, Pollendrift, könnte damit unterbunden werden. Man höre und staune: Vor Einführung der grünen Gentechnik haben Konzerne und Wissenschaftler Stein und Bein geschworen, dass es so gut wie unmöglich sei, dass sich GV-Pflanzen ungewollt ausbreiten. Das Gegenteil ist der Fall, am massivsten bei GV-Raps, wie wir aus Kanada wissen.
Wiederkehr der Terminator-Technik als Mittel, die ungewollte Verbreitung von genveränderten Pflanzen zu verhindern
Jetzt kommt die Industrie mit einer neuen Lösung daher, die absolut unproblematisch sei und alle unangenehmen Nebenerscheinungen der grünen Gentechnik, die heute schon evident sind, wieder wettmachen würde. Wunderbar, schwärmte das Wissenschaftsmagazin New Scientist (Feb. 2005) , man sollte diese Technologie in alle GVOs einbauen. Wie bitte? Ein einziges Argument des New Scientist-Autors ist nachvollziehbar, nämlich, dass die Schwarzmärkte etwa in Brasilien eingedämmt werden könnten und somit auch weniger GV-Verunreinigung gewollt oder ungewollt auf den Äckern landen würde. Das würde sicher auch die Gegner der grünen Gentechnik freuen. Die Argumentation greift aber zu kurz, da sie die technischen Möglichkeiten überschätzt.
"Die Terminator-Technik wäre nur dann eine Möglichkeit, die Ausbreitung von GVOs zu verhindern beziehungsweise einen geringen Teil der Koexistenzprobleme zu lösen, wenn es eine hundertprozentige stabile Expression unter allen klimatischen Bedingungen weltweit gebe«" so der Risikoforscher Werner Müller. Die Instabilität gentechnisch veränderter Pflanzen ist ein Hauptproblem der Gen-Ingenieure. Manchmal funktioniert eine Pflanze unter gewissen klimatischen Bedingungen, doch bei den Nachbarpflanzen kann das schon nicht mehr der Fall sein. Pflanzen sind keine Maschinen, sondern Lebewesen. Jede Pflanze reagiert auf ihre eigene Weise auf Umweltbedingungen, auch wenn sie beide aus dem gleichen Saatgutsack stammen. In manchen Jahren und Gegenden kann das soweit führen, dass Genexpression in der Mehrheit der Pflanzen zum Erliegen kommt. Und dieses Risiko sollen wir mit einer Technologie eingehen, die die Saat keimunfähig macht?
Wenn eine Verbreitung verhindert und das Koexistenzproblem gelöst werden soll, müsste primär hundertprozentige Pollensterilität angestrebt werden. Dass sich Terminator aber über Pollenflug verbreiten kann, bestreitet der Journalist vom New Scientist gar nicht. Seine Schlussfolgerung: "Claims that Terminator genes might spread to other crops or wild relatives are nonsense. If any neighbouring plants are fertilised by pollen containing the Terminator gene, the resulting seeds will be sterile."
Das ist ein veritabler Kurzschluss. Wie kommt etwa ein konventioneller Raps-Farmer dazu, dass seine Pflanzen, sein Saatgut durch Pollenverunreinigung keimungsunfähig gemacht werden? Was passiert, wenn über Hilfslieferungen Terminator-Saatgut in Entwicklungsländer kommt und dieses die heimischen Sorten derart kontaminiert, dass in letzter Konsequenz kaum mehr konventionelles Saatgut zur Verfügung steht? Müssen die Menschen dort dann auch teures GV-Saatgut jährlich neu von den Multis kaufen? Für Entwicklungs- und Schwellenländer, in denen heute noch etwa 90 Prozent des Saatguts von kleinen Farmern selbst vermehrt wird und es kaum Züchterindustrie gibt wie in den Industrieländern, wäre das schlichtweg eine Katastrophe.
Ganz abgesehen davon wären die Auswirkungen von Terminator auch in unseren Breitengraden unberechenbar. Was ist, wenn die Technik nicht funktioniert, die Pflanzen verrückt spielen und nicht mehr keimen? Und was ist mit dem anderen großen Problem, das kein Wissenschaftler bestreitet: "gene silencing"? Dabei wird das fremde Genkonstrukt in die Pflanze erfolgreich eingebaut, die Wirkung kommt aber nicht zum Tragen. Solche Pflanzen könnten sich weiter ausbreiten, andere kontaminieren und das Killergen weitergeben – und irgendwann kriegt das Killergen eine Chance. Dann sehen möglicherweise viele Äcker sehr lückenhaft aus. Die Aussaat reißt ein großes Loch in die Felder und die Bilanzen der Landwirte. Ein Teil der Saat geht nicht auf.
Möglich, dass die Wahrscheinlichkeit solcher Szenarien gering ist, aber solange eine solche Möglichkeit nicht zu hundert Prozent ausgeschlossen werden kann, hat die Terminator-Technologie absolut nichts in Nahrungsmittel-Pflanzen verloren. Schon gar nicht, wenn es im Prinzip ja doch nur darum geht, Konzernen ihre Lizenzgebühren zu sichern.
Das Kapitel stammt aus dem eben in der Telepolis-Reihe erschienenem Buch von Brigitte Zarzer: Einfach GEN:ial – Die grüne Gentechnik: Chancen Risiken und Profite.