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Treibjagd auf Delfine in Japan - Tiere "hochgradig verseucht" 13.10.2008

Ungeachtet internationaler Proteste töten japanische Fischer vor ihrer Küste mit Billigung der Regierung derzeit erneut Tausende von Delfinen. Der alljährlichen Treibjagd fallen zwischen 16 000 und über 20 000 Tiere zum Opfer.

Mit einer Protestaktion machten Tierschutzaktivisten im September 2008 auf die bevorstehende Delfinjagd aufmerksam. Der Protest verhallte ungehört.

Ein Teil des Fleisches der mit Lanzen, Haken und Messern abgestochenen Kleinwale gelangt in den Handel. Tierschützer schlagen jetzt Alarm: "Das Delfinfleisch ist hochgradig quecksilberverseucht", warnte der Delfinschützer Richard O'Barry in Tokio. Die japanische Regierung verheimliche der Bevölkerung das Gemetzel
und die extreme Vergiftung.

In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, werden unter Mithilfe von Delfintrainern in einer Lagune einzelne besonders schöne Delfine im Auftrag von Aquarien und Delfinarien aus aller Welt ausgesucht und teuer verkauft. Der Rest wird in einer abgeschirmten Nachbarbucht abgestochen.

Die boomende Delfinariums-Industrie biete erst den finanziellen Anreiz, um die brutale Treibjagd in Taiji in Gang zu halten, beklagte O'Barry. Der US-Amerikaner war in den 60er Jahren Trainer der Delfine für die Fernsehserie "Flipper", seit 1970 kämpft er weltweit aktiv für den Schutz der Meeressäuger.

Für bis zu 200 000 Dollar werden die Delfine nach Angaben von O'Barry gehandelt. Er forderte den Weltverband der Zoos und Aquarien (Waza) mit Sitz in Bern auf, die Mitgliedsorganisationen zu beaufsichtigen und daran zu hindern, sich an dem Handel mit den bei der grausamen Treibjagd in Taiji gefangenen Tiere zu beteiligen. Ohne diese Nachfrage käme die Jagd zum Erliegen.
(sda)

http://www.petitiononline.com/golfinho/petition.html



Es ist unglaublich aber leider wahr!

Jedes Jahr werden diese Delphine in Dänemark brutal abgeschlachtet, weil diese junge Männer beweisen wollen, daß sie erwachsen sind!
Diese superintelligente Delphine haben keine Scheu, die nähern sich Menschen aus reiner Neugierde!

Doch sind es einige Staaten mehr, wo dies auch praktiziert wird. Laßt diese Schande weltweit bekannt werden. Vielleicht hört dann dieser Wahnsinn auf!

http://de.geocities.com/danielascharosworld/Delphine_ BedrohungdurchMenschenI.htm#F%E4rioer





Der illegale Holzeinschlag

ist eine der Hauptursachen der rasanten Regenwaldrodung. Illegale Hölzer und Holzprodukte werden massiv in die Europäische Union (EU) und nach Deutschland importiert. Es ist kaum zu glauben, aber der Verkauf illegalen Holzes ist bei uns bisher nicht gesetzlich verboten. Völlig legal werden täglich illegale Hölzer und daraus hergestellte Möbel an ahnungslose Kunden verkauft und diese ungewollt zu Komplizen an der Regenwaldrodung gemacht.

Seit Jahren debattieren Bundesregierung und EU über ein Importverbot für illegale Hölzer und kommen keinen Schritt voran. Machen Sie Schluss damit und schreiben Sie an EU-Präsident Jose Manuel Barroso. Die Aktion finden Sie auf unserer Internetseite:

http://www.regenwald.org

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

Reinhard Behrend
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
040 4103804
info@regenwald.org
www.regenwald.org

Haben Sie übrigens einmal dem lackierten Besenstiel den Lack abgekratzt?

Anmerk. Humans Hope



Gentechnisch verändertertes Fleisch in Lebensmitteln

Seehofer stellt sich gegen Klonfleisch [Bildunterschrift: Horst Seehofer: Nein zu Zulassung von Genfleisch ]
Bundeslandwirtschafts- minister Horst Seehofer hat sich dagegen ausgesprochen, Fleisch von geklonten Tieren in den Handel zu bringen. Seehofer sagte zum Auftakt der Grünen Messe in Berlin, er habe "unter ethischen Gesichtspunkten äußerst große Vorbehalte, geklonte Tiere als Lebensmittel in die Lebensmittelkette zu bringen". Diese Frage dürfe nicht nur unter naturwissenschaftlichen oder gesundheitlichen Gesichtspunkten diskutiert werden.

Lesen Sie den ganzen Artikel: 

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/klonfleisch2.html





Repressionen gegen TierrechtsaktivistInnen - Solidarität mit den Betroffenen!

Am 21.5. fanden bei TierrechtsaktivistInnen österreichweit Hausdurchsuchungen statt, gegen einige wurden Haftbefehle erlassen. Begründung ist der Vorwurf der Bildung einer kriminellen Organisation gem §278a StGB.

Bei mehreren Wohnungen wurden die Türen von Beamten der WEGA eingetreten. Wie in schlechten Hollywood Filmen stürmten die Beamten die Wohnungen. Einige der teilweise noch schlafenden BewohnerInnen wurden mit gezogenen Waffen in ihren Betten geweckt. Erst nachdem die BewohnerInnen eingeschüchtert, "gesichert" an die Wand gestellt bzw mit Handschellen versehen wurden, machten sich Beamte der Kriminalpolizei an die Durchsuchungen. Bei den Hausdurchsuchungen wurde dem Großteil der Betroffenen der Anruf bei einer Vertrauensperson oder einer RechtsvertreterIn verwehrt. Auch FreundInnen, die nach dem Rechten sehen wollten, wurde ein Gespräch mit den Betroffenen verweigert. Die Verhältnismäßigkeit der Amtshandlung war nicht gegeben. Das frühmorgendliche Erstürmen von Wohnungen durch vermummte WEGA-Beamte mit gezogener Waffe muss als vollkommen überzogen bezeichnet werden. Gesucht wurde nach allen Gegenständen, die dazu dienlich sein können, strafrechtlich relevante Delikte zu begehen. Neben Computern, Handys, Uniskripten oder Fotoalben wurden auch Kleidungsstücke beschlagnahmt.

Gegen zwölf Personen, bei denen Hausdurchsuchungen stattgefunden haben, liegen Haftbefehle vor. Begründet werden diese mit Verdunkelungsgefahr, da die Betroffenen zb mit verschlüsselten Mails kommuniziert haben sowie Tatbegehungsgefahr, weil die Betroffenen seit langem in der Tierrechtsszene aktiv sind. Beide Argumentationsstränge stehen in eklatantem Widerspruch zur Unschuldsvermutung. Vollkommen willkürlich wird eine kriminelle Organisation konstruiert, die für sämtliche unaufgeklärte Straftaten der letzten Jahre verantwortlich gemacht wird. Die Inhaftierten haben sich für Tierrechte eingesetzt. Sie organisierten Demonstrationen und Infostände in Fußgängerzonen. Diese völlig legalen Aktivitäten werden ihnen ebenfalls als Betätigung im Rahmen der "kriminellen Vereinigung" angelastet. (Presseaussendung der Rechtshilfegruppe)

Laut Printmedien sind Schäden im Ausmaß von rund 2 Mio Euro entstanden sind. Könnte es sein, dass es dabei v.a. auch um Schäden infolge negativer Publicity durch diese Aktionen und damit die Behinderung des freien Warenverkehrs geht? Und sich dadurch gleichzeitig eine gute Möglichkeit ergibt, (aktive und potentielle) KritikerInnen der herrschenden Verhältnisse einzuschüchtern und zu kriminalisierung sowie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit weiter auszuhöhlen?

Vor kurzem wurde eine Aktion von GentechnikgegnerInnen in Portugal von Europol als "terroristisch"eingestuft: Bei der Aktion im August 2007 wurden ein Hektar Maispflanzen umgeknickt und ausgerissen. An der Aktion hatten rund 150 Personen teilgenommen, die öffentliches Bewußtsein für die Gefahren von Gensaat schaffen wollten. (zit. nach guernica 2/2008, S. 2, gek)

Sollte diese offensichtlich von oben verordnete Repressionswelle nicht auf breite öffentliche Ablehnung stossen, besteht die Gefahr, dass jederzeit auch andere Bereiche einer kritischen Zivilgesellschaft mundtod gemacht werden. Durch den Polizeistiefel. (Presseaussendung der Rechtshilfegruppe).

Werkstatt Frieden & Solidarität
Waltherstr. 15, 4020 Linz
Tel. 0732/771094, Fax 0732/797391
Mail: office@werkstatt.or.at, Web: www.werkstatt.or.at








Tierethik im Unterricht – Eine Erziehung des Bewusstseins

Seit der Mensch sich vor Millionen Jahren aus der Tierwelt herausentwickelt hat, macht er seinen Tiergeschwistern das Leben auf dieser Erde zunehmend zur Hölle. Noch hat er nicht begriffen, dass er nur durch den einen Atem Gottes lebt, der allen Geschöpfen gemeinsam ist, und dass sein Schicksal eng mit dem Schicksal der Tiere und Pflanzen verflochten ist. Alles, was die Menschheit der Natur und den Tieren antut, fällt unweigerlich auf sie selbst zurück. „Ökologisches Gleichgewicht“, nennen wir es heute; „Karma“, sagt der Hindu, und in biblischer Sprache heisst es: “Was der Mensch sät, wird er ernten.“ So einfach und klar ist das göttliche Gesetz, doch die Menschheit will es nicht begreifen.

Der Kampf gegen die gewerbsmässige Ausbeutung der Tiere scheint aussichtslos. Noch nie gab es so viele Tierschutzorganisationen wie heute, und noch nie gab es so viele leidende „Nutztiere“.  Die Grundübel für die lebensverachtende Vergewaltigung, Misshandlung und den milliardenfachen Mord an Tieren sind Profitgier, Verblendung und blanker Egoismus. So lange Tiere als minderwertig klassifiziert werden, zur Nebensache degradiert und als Nutzsache produziert werden, kann von wirksamem Tierschutz nicht die Rede sein.

Je mehr Menschen es auf der Welt gibt, umso mehr Nutztiere werden bedenkenlos künstlich ins Leben gerufen und in Tierfabriken unter KZ-artigen Bedingungen ausgebeutet und letztlich am Fliessband ermordet. Da diese Scheusslichkeiten im Verborgenen, hinter Mauern und verschlossenen Schlachthäusern stattfinden, über die die Medien nie berichten, hat der Fleischesser meist keine Ahnung vom Leidensweg der Bratwurst auf seinem Teller. Es ist die Anonymität der Tieropfer, die die Gesellschaft taub macht für ihre Schreie.

Mahatma Gandhi sagte: "Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."
Noch zu keiner Zeit waren wir weiter von Gandhis Vision entfernt als heute. Selbst in seinem geliebten Indien, das er gewaltlos in die Unabhängigkeit geführt hat, zerfällt die Jahrtausende alte Tradition des „ahimsa“, der Gewaltlosigkeit.Tierrechte und Menschenrechte sind unteilbarTierrechte und Menschenrechte sind nicht teilbar, d.h. die Würde des Menschen und die Würde des Tieres lassen sich nicht trennen. Tierethik ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtethik und gehört folglich zur Grunderziehung jedes Menschenkindes. So lange die Unversehrtheit des Tieres im menschlichen Bewusstsein und im Gesetz nicht verankert ist, bleibt das Tier ein Gegenstand der Verfolgung und Ausbeutung. Wahre Ethik beinhaltet nicht nur Gewaltlosigkeit allen Mitgeschöpfen gegenüber, sondern auch Barmherzigkeit und gelebte Spiritualität. Ohne Spiritualität fehlt das tragende Fundament, fehlt die Hoffnung auf Erlösung – auch und gerade für die verknechtete Kreatur. Mit gelebter Spiritualität ist aber weder Theologie noch Kirchgang gemeint, sondern das Wissen um den einen Atem, der alle Wesen belebt, den einen Geist, der alle Körper beseelt; auch die pelzigen, auch die beschuppten, auch die gefiederten. Die Schrift sagt: „Alles, was ihr dem Geringsten meiner Brüder antut, das tut ihr mir an.“ Also ist Gott in allen seinen Geschöpfen.

Erziehung des Bewusstseins
Wer einmal diese Worte in sein Herz aufgenommen hat, der kann kein Tier mehr quälen, möchte man glauben, und wenn er konsequent ist, auch kein Fleisch mehr essen. Es muss zu einem radikalen Bewusstseinswandel in der heranwachsenden Generation kommen. Solange das Übel nicht mit der Wurzel ausgerottet wird – nämlich im menschlichen Bewusstsein – wird das Verbrechen am Tier kein Ende nehmen. Wir sollten auch den Mut zu ungewöhnlichen Erziehungsmethoden haben, wie jene Vegetarische Gesellschaft, die einen leidenschaftlichen Fleischesser einlud. Es gab nur vegetarische Gerichte, dem Fleischesser aber servierten sie ein lebendes Kaninchen und ein scharfes Messer. Von da an ass der Mann keine Tiere mehr. Wenn jeder Fleischesser sein Opfer selber töten und präparieren müsste, gäbe es bald nur noch Vegetarier auf dieser Welt – und die Tiere könnten endlich aufatmen.

Die Kinder sind unsere Hoffnungsträger. Auf sie müssen wir unser Augenmerk richten, denn ihnen gehört die Zukunft. Sie sollen am eigenen Leib erfahren dürfen, dass sie zur Erhaltung ihrer Gesundheit und zu ihrem Lebensglück weder den Genuss von Fleisch noch andere tierische Qualprodukte irgendwelcher Art benötigen, auch keine Medikamente aus Tierversuchen. In aller Klarheit muss ihnen gezeigt werden, dass gigantische Interessengruppen wie die Pharma-Multis und die Fleisch-Mafia die Menschheit skrupellos an der Nase herumführen und ausbeuten. Zuerst wird die Bevölkerung durch übermässigen Fleischkonsum (Billigfleisch) krank gemacht, danach wird sie von der Pharmaindustrie wieder „gesund“ gemacht (die Krankenkassen wissen davon ein Lied zu singen!). Ein schwer durchschaubarer Teufelskreis! Zukünftige Generationen werden hoffentlich eines Tages unrühmliche Forscher bestrafen, die Tiere gentechnisch verändern und als Ersatzteillager für ausgediente menschliche Organe missbrauchen, während wir Heutigen es zulassen, dass solch monströse Verbrechen mit dem Nobelpreis geehrt werden.

Ohne Fleischkonsum, der für viele Krankheiten verantwortlich gemacht wird, hätte der Welthunger schon längst behoben werden können, denn die riesigen Rinderherden der Wohlstandsstaaten verzehren das Getreide der Armen. Ausserdem ist längst bekannt, dass die Massentierhaltung den Treibhauseffekt auf der Welt immer dramatischer vorantreibt. Den Kindern muss vorgelebt werden, dass das Tier sich selbst gehört, und nicht den menschlichen Gelüsten und Begierden. Nur so werden zukünftige Generationen im Laufe ihrer Evolution die unheilvolle Gier nach blutiger Nahrung und Lustmord als barbarisches Überbleibsel aus ihrer vorzivilisierten Sammler- und Jägerzeit erkennen und beschämt ablegen.
Im Zeitalter des Terrorismus, des täglichen Massentiermordes und der zunehmenden Gewaltbereitschaft – auch und gerade an Schulen – sollte die Erziehung zu Ehrfurcht vor dem Leben erste Priorität haben. Alle anderen Schulfächer sind von sekundärer Bedeutung. Werden unseren Kindern weiterhin Gewalt, Brutalität und Profitgier vorgelebt, so müssen wir uns nicht wundern, wenn sie in ihrem Nachahmungstrieb ihre Lehrer terrorisieren, sie erschiessen und sich auch untereinander umbringen. Denn so wie das Kind seine Vorbilder erfährt, so wird es auch leben und handeln.

Eine neue Form von Tierschutz macht Schule
Statt dem hoffnungslosen Kampf im gängigen Tierschutz, der seit Jahrzehnten Millionen Spendengelder verschlingt und leider nur bescheide Resultate zeitigt, wendet sich DAS TIER + WIR direkt an das noch empfängliche Bewusstsein und noch empfindsame Herz der Kinder, um Alternativen zu den eingefleischten Lebens- und Konsumgewohnheiten zu finden, die für das Tierelend und Massensterben auf unserem Planeten mitverantwortlich sind. Tierethik will die junge Generation ermutigen, gewohnheitsmässige „Selbstverständlichkeiten“, wie den täglichen Fleischkonsum oder die Pelz- und Lederbekleidung kritisch zu hinterfragen und unerschrocken im Familienkreis zu diskutieren. Die Jungen sollen selber entscheiden dürfen, ob sie weiterhin Tiere essen und sich mit Tierhäuten bekleiden wollen oder nicht, und ob Tierfabriken und Schlachthöfe sich mit ihrer geistigen und spirituellen Evolution vereinbaren lassen.

Tierschutz ist Herzenssache
Oberstes Anliegen der Tierethik ist Ehrfurcht vor dem Leben und Mitgefühl allen Geschöpfen gegenüber. Die Lektion beginnt mit einem ethischen Einstieg, der immer auf den gleichen Nenner gebracht werden kann: Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu. Schnell begreifen die Kinder, dass Tiere leidensfähige Geschöpfe sind wie wir, und dass wir kein Recht haben, sie zu quälen oder auszubeuten. Die Tierschutzlehrkräfte berühren die Herzen der Kinder mit ihrem eigenen Mitgefühl, mit ihrer eigenen Betroffenheit.

Im Informationsteil werden dann – immer dem Alter der Kinder entsprechend – authentische Dia- und Filmaufnahmen über die Haltung von Nutz-, Pelz- und Zirkustieren sowie über Tiertransporte, usw. gezeigt. Dieses Material wurde von Fachleuten geprüft und als pädagogisch wertvoll eingestuft.

Nach den Bildern und den ausführlichen Informationen sind Lehrer und Kinder in ihrer Trauer vereint. Die Betroffenheit darf sein, denn was uns nicht betroffen macht, das betrifft uns nicht, und was uns nicht betrifft, das lässt uns kalt. Nach einer Weile der Besinnung werden die Kinder ermutigt, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, sei es verbal, zeichnerisch oder mittels anderer Darstellungsweisen. Anschliessend werden gemeinsam oder in Gruppen Lösungen zur Linderung des Tierleidens erarbeitet. Jedes Kind kann auf seine eigene Weise einen wertvollen Beitrag leisten, das macht der Klasse Mut und alle sind begeistert.

Eine Woche nach der ersten Doppellektion besuchen die Tierethiklehrer die Klasse ein zweites Mal. Jetzt geht es um die Verinnerlichung der Tierethik und der Ethik überhaupt. Die Schüler berichten über ihre Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Träume. In diesem wichtigen Lösungsteil wird den Kindern aufgezeigt, wie sie Zugang finden können zu ihrer Innenwelt, zu ihren Gefühlen, Visionen und Träumen, und wie sie positiv Einfluss nehmen können auf das Schicksal der Geschöpfe in dieser Welt. Hierbei handelt es sich um eine Reise ins eigene Herz, wo das Kind noch unversehrt ist. Diese für Schulen ganz neue meditative Innenschau wird in der Regel von der ganzen Klasse samt Lehrer mit Forschungseifer und Begeisterung aufgenommen. Wer nicht mitmachen möchte, wird nicht gezwungen.

Die Aussenwelt als Spiegelbild der Innenwelt
Nach der stillen Einkehr erzählen die Kinder über ihre Reise ins innere Paradies, wo die meisten ihrem Tierkumpel begegnen, so wie man auch seinem Schutzengel begegnen kann. Genau an dieser Stelle, nämlich im Herzen, wird die Mensch-Tier-Beziehung geboren und hier erwachen auch Freundschaft, Mitgefühl und Barmherzigkeit. Die Kinder werden ermutigt, ihre neuen Erkenntnisse und Gefühle zuzulassen und sie mit Eltern, Geschwistern und Freunden zu kommunizieren. Vielleicht wird ihnen zum ersten Mal so richtig bewusst, dass alles, was sie in der Aussenwelt sehen, alles, was der Mensch in die Welt hinein setzt, aus seiner Innenwelt kommt und zuerst als unsichtbarer Gedanke im Bewusstsein existierte. Haben die Kinder einmal begriffen, dass die Welt ein Spiegelbild des menschlichen Bewusstseins ist, so wissen sie auch, dass sie die Welt mit ihren eigenen Gedanken und Visionen verändern können. Sie können Tierversuche, Tierfabriken, Schlachthöfe, Schlachtfelder und Terror aus ihrem Bewusstsein löschen, und stattdessen eine Welt aufbauen, in der Mitgefühl und Ehrfurcht vor dem Leben oberstes Gebot sind. Alles ist möglich, denn Gedanken sind Kräfte, die sich verstofflichen und konkretisieren, wenn genug Menschen sie denken und leben.

Zum Schluss motivieren die Tierschutzlehrerinnen die Klasse, sich auf irgendeine Weise aktiv für den Schutz der Tiere einzusetzen und ihre Konsum- und Essgewohnheiten zu überdenken. Zu diesem Zweck hinterlassen sie vielfältige Anregungen in Form von Merkblättern und Informationsmaterial. Auch Kreativ-Wettbewerbe werden laufend durchgeführt und einmal jährlich prämiert. Dort können die Kinder in einem eigens für sie eingerichteten Forum miteinander Tierschutzgedanken und -projekte austauschen und sich gegenseitig inspirieren.

Wie aus dieser Darlegung hervorgeht, kann das Projekt Tierethik im Unterricht für die Schullehrer sowohl eine Entlastung als auch eine Unterstützung sein. Infolge der Dichte der Lehrpläne, die zu erfüllen sind, fänden die Lehrer und Lehrerinnen kaum Zeit, um sich das nötige Hintergrundwissen und die ganzen Zusammenhänge anzueignen. Ferner kann man kaum erwarten, dass jeder Pädagoge sich ausschliesslich vegetarisch ernährt und ein meditatives Leben führt, was für unsere Tierschutzlehrkräfte unabdingbare Voraussetzungen für ihre Lehrtätigkeit sind. Blosse Theorie wäre aus unserer Sicht verlorene Liebesmüh’, denn wo es um Ethik und den Schutz von Leben geht, muss die Lehrkraft auch vorleben, was sie lehrt, sonst kann kein Funke vom Lehrer auf den Schüler überspringen. Wie überzeugend sind Tierschützer, die nicht davor zurückschrecken, die Leichen ihrer Schützlinge zu verzehren?

Tierethik als Gewaltprävention und Erwachsenenbildung
Aus unserer Sicht ist Tierethik im Unterricht nicht nur eine viel versprechende Massnahme zur Linderung des Tierleidens, sondern auch eine wichtige und wirksame Gewaltpräventionen. Wer früh lernt, seinen Tiergeschwistern mit Respekt und Mitgefühl zu begegnen, dem wird es auch nicht schwer fallen, Rücksicht auf seine Mitmenschen zu nehmen. So kann Tierschutz zu Menschenschutz werden, sofern die Kinder nicht mit Absicht, ja geradezu mit verbaler Gewalt von ihrem angeborenen Tiefblick und ihrer Sensitivität weggezerrt werden.

Ethik im Schulunterricht soll aber auch ein Appell an die Erwachsenen sein, den Kindern und Jugendlichen eine freie Entscheidungsmöglichkeit, eine freie seelische Gestaltung zuzugestehen, nachdem mit ihnen die Grundelemente der Tierethik besprochen worden sind. Das heisst, sie nicht zu zwingen, weiterhin Tiere als Objekte zu sehen, die man einfach benutzen und wegwerfen darf. Das heisst aber auch, ihre ethischen Erkenntnisse aus den Vorgaben nicht zu verbieten und zu verschütten, oder sie zu zwingen, in den alten Mustern weiterzufahren, weil es ja schon immer so war. Auch sollte man ihnen auf keinen Fall Respekt vor alten Bräuchen aufzwingen, die mit Tierquälereien verbunden sind, wie beispielsweise Jagd, Schächten, Stierkampf, oder Tierhetzen, usw. Alle diese Bräuche stammen aus Zeiten, als das menschliche Bewusstsein noch sehr verdunkelt war.

Kinder und Jugendliche sind hellhörig und feinfühlig, sie wissen um Dinge, die bei uns Erwachsenen längst verschüttet sind. Kinder haben noch ein ungetrübtes Mitgefühl und ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, wenn wir es nicht zerstören. Ihre natürliche Bereitschaft, Tiere als gefühlsbetonte und beseelte Mitgeschöpfe und Spielgefährten zu lieben und mit ihnen zu kommunizieren, ist selbst bei Stadtkindern noch vorhanden. Diese wunderbaren Gaben der Natur sollten in den Kindern gehegt und gepflegt werden, statt sie mit Gewalt zu zerstören.

Ausblick
Die Erziehung des Bewusstseins ist ein langwieriges und mühsames Unterfangen, da mit vielen Hindernissen, Rückschlägen und Rückfällen zu rechnen ist. Sofortige Resultate werden selten sichtbar. So dürfte es wohl noch einige Generationen dauern, bis Mensch und Tier wieder in Eintracht miteinander leben wie einst im Paradies. Es dauerte auch mehrere Jahrhunderte, bis die Negersklaverei endgültig abgeschafft war und man den Schwarzen eine Seele zugestand. Selbst heute gibt es im Verborgenen noch zahllose Formen von Sklaverei und Unterdrückung in allen Ländern der Welt.

Andererseits wissen wir seit C.G. Jung (kollektives Unbewusstes) und Rupert Sheldrake (morphische Felder und morphische Resonanz), dass es auf Grund des Kollektiven Gedächtnisses, auf das jedes Individuum zurückgreifen kann und zu dem es auch seinen Beitrag leistet, leichter ist, etwas zu lernen, was andere bereits gelernt haben. In anderen Worten, die nächsten Generationen werden den Tierschutzgedanken viel schneller umsetzen als unsere Kinder. Und den übernächsten wird der Schutz ihrer Tierfreunde bereits ein grosses Anliegen sein. Danach wird es immer schneller gehen und hoffentlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die Mensch-Tier-Beziehung für alle Erdbewohner eine bereichernde und beglückende Lebensform geworden ist. Es kann aber auch ganz anders kommen! Wenn wir so weiterfahren wie bis heute, dann ist unser wundervoller Planet bald einmal ein Jammertal statt ein einzigartiges Juwel im All.

Erica Kalika Blöchlinger

Quelle:                         http://www.tierundwir.ch/pages/themenarchiv/bewusstsein.php






Film über das Elend der Orang-Utans verursacht durch Palmöl   http://www.regenwald.org/news.php?id=777



Der ganz normale Wahnsinn im Tierschutz

Schon Arthur Schopenhauer sagte: "Für die Tiere ist das Leben auf dieser Welt die Hölle, und ihre Teufel sind die Menschen."

Unsere Tierschutzgesetze, bei Licht betrachtet, schützen nicht etwa die Tiere, sondern sie sind vielmehr eine Gebrauchsanweisung zur gewerbsmässigen Ausbeutung unserer Nutztiere. Laut Gesetz müssen Kühe an 90 von 365 Tagen eine halbe Stunde aus dem Stall gelassen werden, um die "guten" Tierschutzvorschriften zu erfüllen. Wie soll dieser kurze, seltene Auslauf überhaupt kontrolliert werden, und von wem? Mastmunis dürfen sogar lebenslänglich ohne Auslauf dicht gedrängt auf Vollspaltenböden gehalten werden. Weder der Bauer noch die Bevölkerung scheint sich daran zu stossen. Die natürlichen Bedürfnisse unserer Tiergeschwister werden einfach ignoriert, als seien Tiere nur für den Menschen und sein Ausbeutungswerk da.

In der Schweinemast erlauben die "guten Tierschutzgesetze" KZ-artige Verhältnisse, nämlich zwei Schweine pro Quadratmeter. Das ist ein bodenbedeckendes Gedränge. Lebenslänglich müssen die sensiblen Tiere auf dem harten, einstreulosen Zementboden am gleichen Platz koten, harnen, essen und schlafen. Mutterschweine dürfen noch bis ins Jahr 2008 wochenlang in nur gerade körpergrosse Käfige (Kastenstände) gesperrt werden, wo sie sich nicht einmal umdrehen und ihre Jungen sehen können. Auch sie sind gezwungen, Tag und Nacht im eigenen Kot und Urin zu liegen. Die lange Zeit in Einzelhaft - ohne Bewegungs- und Beschäftigungsmöglichkeit - macht sie neurotisch, was an ihren endlosen stereotypen Kopfbewegungen ersichtlich ist, doch wer schaut schon hin? Wir ernähren uns vom Leiden der Tiere, als seien Tiere nur für den Menschen und seine Begierden da.

Ferkeln und Lämmern dürfen bei vollem Bewusstsein die Hodensäcke aufgeschnitten, die Hoden heraussgerissen und abgeklemmt werden. Kälbern dürfen die Hornansätze abgebrannt werden, was nachweislich sehr schmerzhaft ist. Küken dürfen die Schnäbel abgeklemmt werden, was ebenfalls sehr schmerzhaft ist und die Tiere beim Picken behindert, sie also zu Krüppeln macht. Ob diese geschändeten Kreaturen wohl von dauernden Phantomschmerzen geplagt werden? Dafür interessieren sich die sonst so neugierigen Forscher nicht, denn damit kann weder Geld noch ein Nobelpreis gewonnen werden. Als seien Tiere nur für den Menschen und sein Zerstümmelungswerk da.

Masthühner und Truten dürfen so qualgezüchtet werden, dass sie nicht mehr richtig gehen und nicht einmal mehr artgemäss auf eine Sitzstange sitzen können. Legehennen dürfen derart mit Kraftfutter gedopt werden, dass ihnen die Federn ausfallen. Zum Schlachten dürfen sie kopfunter mit den Füssen an ein Förderband gehängt werden, was sie in Todesangst versetzt. So werden sie Tag für Tag zu Abertausenden bis zur völligen Erschöpfung hängen gelassen, damit sie sich nicht mehr wehren, wenn sie endlich betäubt und geschlachtet werden. Auch viele Tierschützer scheinen beim Genuss von ″weissem Fleisch“ keinerlei Bedenken zu haben. Es gibt sogar solche unter ihnen, die sich als “Vegetarier“ bezeichnen, als sei Fleisch nicht in jedem Fall ein beseeltes Wesen gewesen, bevor es gewaltsam zu Tode kam.

Mit der grössten Selbstverständlichkeit wird unseren Tiergeschwistern auch ihr gesamtes natürliches Sexualverhalten geraubt, als sei Sex nur für die Menschheit bestimmt. Munis und Eber dürfen gerade noch eine Attrappe bespringen, wo sie dann von Menschenhand abgesamt werden, um die Muttertiere künstlich zu befruchten. Milchkühe müssen Jahr für Jahr ein Kälbchen gebären, das ihnen sofort nach der Geburt weggenommen wird, um die Milchproduktion für die Menschenwelt zu gewährleisten. Kein Babykälbchen darf mehr die Nähe zu seiner Mutter erleben und von ihr trocken geleckt werden, und keine Kuh darf ihr Mutterglück erfahren. Weder Tierschützer noch Bauern finden daran etwas Verwerfliches, als seien natürliche Fortpflanzung, Kindschaft und Elternschaft nur für den Menschen bestimmt.

Die Abermillionen Versuchstiere in den Labors der Pharmagiganten, die zum "Wohle der Menschheit“ bei vollem Bewusstsein bis zum Irrsinn gequält und dann entsorgt werden, stehen auf einem anderen Blatt. Ebenso die genmanipulierten ”Ersatzlager-Tiere“, deren Organe zur Transplantation in Menschenkörper gehandelt werden. Nicht zu vergessen sind auch die zu Millionen malträtierten Pelztiere, die der Eitelkeit der Schwachsinnigen dienen, und die schwangeren Pferdestuten, die in Kanada und den USA lebenslänglich zu Zehntausenden in Tierfabriken stehen, Tag und Nacht an eine Vorrichtung angeschlossen, die dem Sammeln ihres östrogenreichen Urins dient. Diese erbärmlichen Kreaturen können sich kaum bewegen, sich nicht auf die Seite legen oder ihren Kopf auf dem Boden ausruhen, und ihre Fohlen sind ein unerwünschtes ”Nebenprodukt“. Eine dämonischere Folter könnte sich wohl nicht einmal der Leibhaftige persönlich ausdenken. Und dies nur zur luktrativen Herstellung äusserst fragwürdiger Östrogenpräparate mit Namen wie Presomen, Premarin, Sequenna, u.a., die den Frauen nach ihrer Menopause von Ärzten aufgeschwatzt werden, als sei das Recht auf ein Leben ohne Folter nur für den Menschen bestimmt.

Wie viel Elend und Leiden muss unseren Tiergeschwistern noch angetan werden, bis die Menschheit den Fluch erkennt, den sie dadurch auf sich und die Welt zieht? Wie lange dauert es wohl noch, bis die Forscher begreifen, dass sie für jede Krankheit, die sie zu besiegen meinen, eine neue ins Leben rufen? Wie viel unschuldiges Tierblut muss unsere geduldige Mutter Erde, müssen unsere Gewässer noch schlucken, wie viel Mitwelt muss noch zerstört werden, bis die Menschen zur Einsicht kommen und die Verantwortung für ihr Tun übernehmen?

Quelle:                              http://www.tierundwir.ch/pages/themenarchiv/wahnsinn.php





Eine etwas härtere Kost? (Nur für starke Nerven):

Die Ausbeutung der Erde (Devour the Earth)

http://de.youtube.com/watch?v=fM8ixs4BHpE

wie auch:

"Earthlings"

ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby. Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden. Höchst empfehlenswert!

(Sehr harte Kost - Entscheiden Sie deshalb selbst inwieweit Sie diesen Film ihren Kindern zeigen wollen!)

http://veg-tv.info/Earthlings (english mit deutschen Untertiteln)