Dies gilt natürlich im speziellen auch für den katastrophalen Palästina-Konflikt, welcher ein absolutes Armutszeugnis aller Beteiligten und in jeder Hinsicht, darstellt.
Es ist kaum auszuhalten, welche Ignoranz sich über das Leben der friedliebenden Menschen erhebt, die den Konflikt immer wieder neu anzuheizen vermag. Es ist nur zu offensichtlich, dass sich hier Machtinteressen verbergen, die das Armageddon einläuten möchten, koste es was es wolle. Hier werden Menschenrechte mit Füssen getreten, je mehr desto besser.
Auch ist es offensichtlich, das man gerne gesehen hätte, wenn sich die arabische Welt in den neusten Konflikt eingemischt hätte, um einen Flächebrand auszulösen, welcher die USA im "Hilfsmodus" bemächtigt hätte, weitere Aktivitäten im nahen Osten "legal" anzugehen...
Es ist nun Gott sei Dank nicht so weit gekommen und wir dürfen darauf hoffen, mit dem Niedergang der Ära Bush, eine neue Basis der friedensfördernden Verständigung zu erhalten.
Ob sich Obama hier durchzusetzen vermag, werden wir sehen Wenn Sie den unteren Artikel lesen, muss man davon ausgehen, das sich lediglich das Schlachtfeld ändert.
Doch vielleicht haben die alten Kriegs und Hassstifter endlich ausgedient und tauchen ab, in die Gefilde in die sie gehören. Man nennt sie auch Hölle...
Nun geben wir Obama die Chance, seine Worte in die Tat umzusetzen! Und... auf dass er sich nicht in dem Afghanistankonflikt verrennt!
Sehr aufschlussreiches:
Interview mit Christoph R. Hörstel
Die Taliban haben Obama einen Weg in den Frieden vorgeschlagen, wurden aber abgewiesen
Christoph R. Hörstel ist Experte für Islamismus und Terror und seit 1985 in Afghanistan und Pakistan unterwegs, wo er auch als Regierungsberater tätig war. Er verfügt über 22 Jahre Erfahrung aus erster Hand in Afghanistan, Pakistan, Kaschmir, Iran und Irak und gilt als ausgesprochener Kenner der Taliban und Situation in Afghanistan.
Will man sich nur annähernd konstruktiv mit dem Thema befassen, stellen wir blitzartig fest, dass man sich bereits in einer höchstbrisanten, unüberschaubaren Suppe befindet, die zurückführt bis ins babilonische Zeitalter... jedoch die prägnantesten Themen doch eigentlich erst in den letzten zwei - dreihundert Jahre, bis zu den letzten Jahrzenten und in jüngster Zeit zu finden sind. Dabei mischten wohl viele Staaten in eigenen Macht und Anspruchs-Erwartungen heftig mit.Die üblichen politschen Spiele scheuten auch die verschiedenen, auf Alleinherrschaft tendierenden religiösen Strömungen nicht. Höchste Zeit also das Problem nun auch gemeinsam und selbstlos anzugehen wie auch Fehler ein zu gestehen.
Wie auch immer - es ist jetzt jedenfalls sehr zu hoffen, dass sich bald eine konstruktive Lösung auftun muss! Dabei meine ich, dass auch hier endlich ein roter Strich gezogen werden sollte.
Es liegt nach dem jüngsten Massaker, nun klar an Israel, sein Gesicht wieder herzustellen http://www.youtube.com/watch?v=HU-2MxEinqQ, die getroffenen Abmachungen einzuhalten und ausserdem den Zaun des Hasses wieder abzureissen als Zeichen der Versöhnung.
Die Regierungen beider Seiten sollen Neuwahlen durchführen und religiös-fundamentalistische Strömungen sollten dringendst draussen bleiben.
Hassmedien müssen gestoppt werden und menschenverachtende Parolen an Schulen müssen verschwinden. Wie kann einer nur von Gott sprechen, während er sein Bruder oder Schwester hasst?
Hier braucht es dringend Aufklärung durch die Medien in eine positive Richtung und viel Toleranz, die aber erst wieder aufgebaut werden muss.
Dabei gibt es ja auch sehr viele gute Strömungen und Organisationen, welche beste Voraussetzungen mitbringen. Diese müssen gefördert werden.Ein Vollprogramm ist gefragt!
Es muss alles erdenkliche unternommen werden um den Frieden wieder herzustellen. Das Rad des Karmas muss endlich gestoppt werden. Ein grosses jedoch nicht unmögliches Unterfangen. Dabei muss die ganze Welt zusammenhalten inklusive und vor allem den USA um absoluten Druck auf beide Parteien ausüben, wenn nötig mit heftigen Sanktionen!
Wollen solche oder ähnliche Schritte nicht durchgeführt werden, müssen wir klar davon ausgehen, dass gewisse Strömungen die absolute Eskalation herbei wünschen und fördern. Wird der Hass weitergeschürt, gleitet die Situation in eine unkalkulierbare Katastrophe.
HumansHope
Dazu finde ich dieses Zitat äusserst treffend:
Glaubt nicht nur an die Welt, wie sie ist, sondern glaubt an die Welt, wie sie sein soll.
Die Welt als Schachbrett - Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski (Ungekürzte Fassung) Von HAUKE RITZ –
Ausblicke auf eine Präsidentschaft Obamas:
Die politischen Zyklen der westlichen Welt sind eng verknüpft mit den Amtszeiten amerikanischer Präsidenten. Mit jedem neuen US-Präsidenten verändert die Welt ein wenig ihren Charakter. So war die Präsidentschaft Clintons mit einer optimistisch nach außen vertretenen Globalisierung verbunden. Was im Heimatland des Imperiums eine riesige Finanzblase erzeugte, führte allerdings von Südostasien, Russland und Ländern Lateinamerikas zu einer ganzen Reihe tragischer Wirtschaftskrisen. Die Amtszeit Bushs war eng verknüpft mit dem „War on Terror“. Der selbst ernannte Kriegspräsident gewöhnte die Welt an die Wiedereinführung von Folter und geheimen Gefängnissen. Nach acht Jahren Regierungszeit ist das Ansehen der USA stark beschädigt und beschränkt zunehmend auch den Bewegungsspielraum amerikanischer Außenpolitik.
Nun bereiten sich die Vereinigten Staaten erneut auf einen Regierungswechsel vor. Man fragt sich, welcher Flügel der Elite nun an die Macht kommen wird und womit die Welt als nächstes zu rechnen hat. Vieles deutet darauf hin, dass Barack Obama zurzeit die besten Aussichten hat, der kommende amerikanische Präsident zu werden. Obama wird von dem Multimilliardär George Soros und dem ehemaligen Sicherheitsberater unter Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, unterstützt. Brzezinski ist zugleich der führende außenpolitische Berater Obamas. Als graue Eminenz unter den amerikanischen Geostrategen verkörpert er die Sichtweisen und Interessen eines ganzen Flügels der amerikanischen Elite. Aufgrund seines intellektuellen Ranges muss sein Einfluss als sehr hoch veranschlagt werden. Unter einer Präsidentschaft Obamas werden höchstwahrscheinlich die geopolitischen Vorstellungen dieser "Brzezinski-Fraktion" zum Tragen kommen. Hinzu kommt noch, dass Zbigniew Brzezinskis Tochter, die Fernsehmoderatorin Mika Brzezinski, Obama unterstützt, während ihr Bruder Mark Brzezinski ebenfalls zu den Beratern Obamas gehört.
Zbigniew Brzezinski gilt heute neben Henry Kissinger als einer der führenden Strategen amerikanischer Außenpolitik im 20. Jahrhundert. Als sein Hauptwerk ist das 1997 veröffentlichte Buch „The Grand Chessboard“ anzusehen, das einen tiefen Einblick in die langfristigen Interessen amerikanischer Machtpolitik gewährt. „The Grand Chessboard“ ist heute noch aktuell, weil es einen analytischen Abriss der geopolitischen Zielsetzungen der USA für einen Zeitraum von dreißig Jahren enthält. In seinem jüngsten Buch „Second Chance“ aus dem Sommer 2007 unterzieht er die Regierungen Bush I, Clinton und Bush II einer tief greifenden Kritik. Der Vorwurf lautet, sie hätten die Chance, nach dem Zusammenbruch der UdSSR ein System dauerhafter amerikanischer Vorherrschaft zu errichten, unzureichend genutzt. Brzezinski sieht jedoch eine „Zweite Chance“. Diese besteht darin, die unilaterale Politik einzuschränken und verstärkt auf Kooperationen und Absprachen mit Europa und China zu setzen. Auch mit Syrien, Iran und Venezuela sollen Verhandlungen aufgenommen werden. Zugleich soll jedoch Russland isoliert und möglicherweise auch destabilisiert werden.
Die wesentliche Differenz zwischen Brzezinski und den Neokonservativen besteht im Verhältnis zum Islam und zu Israel. Brzezinski setzt sich für eine konstruktive Lösung des Israel-/Palästinenser-Konfliktes ein. Denn als klassischem Geopolitiker sind ihm, anders als Bush junior, religiöse Motive fremd. In jüngster Zeit trat er zudem als Kritiker einer Politik auf, die sich auf einen Kampf der Kulturen gründet. Er befürchtet, dass der Kulturkampf zwischen dem Westen und dem Islam langfristig die amerikanischen Interessen im Nahen Osten beschädigen könnte. Nachdenklich stimmt Brzezinskis Kommentar zu Samuel Huntingtons Vorhersage eines Kampfes der Kulturen: "Huntington’s case appeared to be a provocative Prophecy that ought not be allowed to become self-fullfilling.”[1] („Der Fall Huntington wirkte wie eine provokative Prophezeiung, der man es besser nicht gestatten sollte, zu einer selbsterfüllenden zu werden.“) Doch diese Differenzen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass sich Brzezinski hinsichtlich des Ziels US-amerikanischer Vorherrschaft mit den Neokonservativen einig ist. Glaubten Letztere dieses Ziel durch die direkte militärische Kontrolle der Ölvorräte des Nahen Ostens zu erreichen, so könnte sich unter einer von Brzezinski beeinflussten Präsidentschaft Obamas der Schwerpunkt amerikanischer Außenpolitik auf die aufsteigenden Rivalen Russland und China verlagern. Eine von Brzezinskis beeinflusste US-Außenpolitik hätte zum vorrangigen Ziel, eine weitere Vertiefung der Bündnisbeziehungen zwischen beiden Staaten, wie sie sich in der Shanghai Cooperation Organisation (SCO) vorbereiten, zu verhindern. Ziel wäre es, China durch spezielle Angebote aus dem Bündnis zu lösen und Russland zu isolieren. Als Sohn eines polnischen Diplomaten lebte Zbigniew Brzezinski im Alter von 8 bis 10 Jahren während des Höhepunkts der stalinistischen Säuberungen in der Ukraine. Möglicherweise ist dies der Grund, warum Brzezinskis Denken auf verhängnisvolle Weise auf Russland fixiert ist. Wie im folgenden zu zeigen sein wird, gibt es begründeten Anlass zu der These, dass sich unter einer Präsidentschaft Obamas die bereits eingeleitete Entwicklung hin zu einem neuen Kalten Krieg weiter verschärfen wird.
In Anbetracht eines möglichen Irankriegesoder Russlandkrieges
mit nicht absehbaren Folgen für die ganze Erdbevölkerung, rufen wir zu sofortigem Stopp dieser kranken Kriegstreiberei auf! Die Gründe liegen schon längst klar offen auf dem Tisch und müssen endlich eine Lösung finden. Einen Atomkrieg zu riskieren, kann und darf nicht die Lösung sein!
Die ganze westliche Hemisphäre redet und fordert die Demokratie - Also soll endlich die ganze Weltbevölkerung über eine Konfliktlösung, demokratisch abstimmen.
Dazu gehört erstens die sofortige Beilegung des Palästina-Konflikts - Endlich. Zweitens: Der weltweite Atomwaffenausstieg, aller Nationen!
Wenn dieses zu Stande kommt, muss der Iran sein Atomprogramm fallen lassen. Die eingesparten Finanzmittel sollen für saubere Energiegewinnung und deren Forschung eingesetzt werden. Miteinander geht es!
Sind wir weiter nicht bereit, diese Schritte zu begehen, kann dem Iran das Recht auf friedliche Nutzung der Atomspaltung nicht abgesprochen werden.
Selbst wenn der Iran die Bombe baut, weiss er, dass wenn er sie gegen Israel einsetzen würde, auch er von der Landkarte verschwinden wird.
Krieg wollen sie...die Kriegshetzer und Finanzhaie der Rüstungsindustrie! Damit die fallenden Finanzmärkte wieder auspäppeln? Alle gehören sie hinter Gitter oder in die Arena, in der sie sich selbst bekämpfen können!
Alle diese Kriegshetzer-Regierungen, betreiben ihr Spiel ohne Zustimmung des Volkes! Das Volk wird hintergangen!
Hier wird klar welcher Wind weht. Reduktion der Weltbevölkerung auf 500 Millionen!
Wie bitte, Sie finden das lächerlich...Verschwörungstheorie...absurd? Dann lesen Sie bitte den folgenden Artikel:
Georgia Guide Stones
Kurze Amateur-Reportage über die Georgia Guide Stones, einem mysteriösen Monument im Bundesstaat Georgia, USA. Es handelt sich bei den “Georgia Guide Stones” um eine megalithische Steinsetzung aus Granit, welche sich auf einem Hügel im Elbert County im amerikanischen Bundesstaat Georgia erhebt. Manche Zeitzeugen bezeichnen sie als das “Amerikanische Stonehenge” . Das Synonym wirkt etwas übertrieben angesichts der Tatsache, dass mit diesem Begriff in den USA für Bauwerke ähnlicher Art recht freizügig umgegangen wird. Bemerkenswert hingegen ist die Tatsache, dass die Georgia Guide Stones eine Botschaft enthalten, die den Zehn Geboten der Bibel vergleichbar ist. Diese neuen Gebote sind in acht verschiedenen modernen Sprachen in das Monument eingraviert. Eine kürzere Botschaft findet sich im oberen Teil des Bauwerkes. Hier werden vier verschiedene antike Schriften benutzt. Die Steinsetzung ist etwa sechs Meter hoch und wird von sechs Säulen aus Granit gebildet. Insgesamt wiegen alle Bauteile mehr als 100 Tonnen. Eine Säule erhebt sich im Zentrum des Bauwerkes, vier weitere sind um sie herum arrangiert. Ein Deckstein beschließt das Bauwerk. Er ist nach astronomischen Kriterien ausgerichtet. Ein steinernes Tableau befindet sich westlich der Steinsetzung. Es enthält Erklärungen zur Geschichte und zum Verwendungszweck der “Guide Stones”.
Die Botschaft der Marksteine von Georgia
Diese Botschaft enthält zehn Hinweise oder Prinzipien, welche in acht verschiedenen Sprachen in den Georgia Guide Stones eingraviert sind. Bei diesen Sprachen handelt es sich um Englisch, Spanisch, Suaheli, Hindi, Hebräisch, Arabisch, Chinesisch und Russisch. Eine Inschrift in Deutsch ist nicht vorhanden. Die Übersetzung der Botschaft aus dem Englischen lautet:
* Reduktion der menschlichen Bevölkerung des Planeten Erde auf 500 Millionen Menschen, um ein Leben in Eintracht mit der Natur zu ermöglichen. * Überlegte Reproduktion der menschlichen Rasse – Entwicklung von Fitness und Verschiedenheit. * Vereinigung der menschlichen Spezies mittels einer neuen, universellen Sprache. * Beherrschung von Leidenschaften, Glauben und Tradition mit abgeklärter Weisheit. * Schutz der Menschen und Nationen durch faires Recht und effiziente Gerichte. * Herrschaft einer Weltregierung über die einzelnen Nationen und Klärung von internationalen Streitfällen vor einem weltweit zuständigen Gericht. * Vermeidung von Ausnahmerechten und unnützer Bürokratie. * Ausgewogenheit zwischen persönlichen Rechten und gesellschaftlichen Pflichten. * Wertschätzung von Wahrheit, Schönheit und Liebe – Suche nach der Harmonie mit dem Unendlichen. * Seid kein Krebsgeschwür für diese Erde – Lasst der Natur Raum – Lasst der Natur Raum.
Das Tableau mit den Erklärungen
Einige wenige Meter westlich des Monumentes ist eine weitere Tafel aus Granit waagrecht in den Boden eingelassen. Dieses Tableau beschreibt das Bauwerk und die Sprachen, in welcher die Inschriften verfasst sind. Außerdem enthält es zahlreiche Fakten über die Größe, das Gewicht und die astronomische Ausrichtung der verwendeten Steine. Das Datum, an welchem das Monument errichtet wurde, ist hier nebst den Sponsoren des Projektes ebenfalls genannt. Ferner berichtet die Inschrift von einer „Zeitkapsel“, welche sich unter dem Tableau im Boden befinden soll. Allerdings fehlen die kalendarischen Angaben, wann jene „Zeitkapsel“ vergraben wurde, und wann sie wieder geöffnet werden soll. Somit ist bis heute nicht erwiesen, ob eine solche „Zeitkapsel” hier jemals tatsächlich versenkt wurde. Das Tableau ist mit seinen Ecken nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet.
Die Inschrift des Tableaus enthält Fehler in der Interpunktion, ferner ist das Wort „Pseudonym“ falsch geschrieben. Handelt es sich hier möglicherweise um einen Code, der nur „Eingeweihten“ – welcher Art auch immer – die wirkliche Bedeutung der Inschriften und des gesamten Monumentes erschließen soll?
Die Übersetzung des Tableau-Textes aus dem Englischen lautet wie folgt:
Im Zentrum einer jeden Ecke des Tableaus symbolisiert ein einzelner Buchstabe die Himmelsrichtungen (N, S, O, W), der sich innerhalb eines kleinen Kreises befindet.
Im oberen zentralen Bereich des Tableaus steht geschrieben:
Die Marksteine von Georgia Zentrale Sektion errichtet am 22. März 1980
Unmittelbar darunter befindet sich ein Viereck, das die folgende Botschaft hervorhebt:
Mögen diese Marksteine Wegweiser zu einem Zeitalter der Vernunft sein.
Außerhalb der Linien des Vierecks sind die vier antiken Sprachen beschrieben, in welcher die Inschriften verfaßt wurden. Beginnend bei der oberen Linie des Vierecks sind dies (im Uhrzeigersinn):
Bei den Hieroglyphen handelt es sich nicht um eine Sprache, die korrekte Bezeichnung dieser ägyptischen Schrift lautet Demotisch.
Auf der linken Seite des Tableaus befindet sich folgender Text:
Astronomische Merkmale:
1. Die Bohrung durch den Stein weist auf den Polarstern. 2. Der horizontale Schacht beschreibt die jährliche Bewegung der Sonne. 3. Der Sonnenstrahl durch den Deckstein markiert die Mittagszeit während des gesamten Jahres
Autor: R.C. CHRISTIAN (Ein Pseudonyn)
Hier ist das Wort “Pseudonym” (bewusst?) falsch geschrieben.
Sponsoren:
Eine kleine Gruppe Amerikaner deren Ziel ein Zeitalter der Vernunft ist
Zeitkapsel:
Vergraben 1,80 m unterhalb dieses Punktes am wieder zu öffnen am
Es sind hier keine kalendarischen Daten eingraviert worden.
Auf der rechten Seite der Tafel findet sich folgender Text:
Physikalische Daten:
1. Gesamthöhe – 5,88 m 2. Gesamtgewicht – 117.373 Kg 3. Vier Hauptsteine, jeweils 4,99 m hoch zu einem Gewicht von jeweils 21.218,5 Kg. 4. Der zentrale Stein ist 4,99 m hoch und wiegt 10.478,5 Kg 5. Der Deckstein ist 2,98 m lang; 2,06 m breit, 54 cm stark, Er wiegt 12.416 Kg 6. Stützsteine (Basis) 2,25 m lang, 66 cm breit, 45 cm stark, ein jeder hat ein Gewicht von 2.437,5 Kg 7. Stützstein (Basis) 1,36 m lang, 84 cm breit, 89 cm stark, Gewicht 1.353,5 Kg 8. 317 qm Granit 9. Der Granit stammt von den Pyramiden Steinbrüchen die sich 3 Meilen westlich von hier in Elberton, Georgia befinden
Unter diesen Beschreibungen erklärt folgender Text:
Die Sprachen der Marksteine:
Ein schematisches Diagramm zeigt die aufrecht stehenden Steine des Monumentes. Es enthält ein kleines Viereck, welches von vier größeren Vierecken umgeben ist. Diese sind nach Nordwest, Nordost, Südwest und Südost ausgerichtet. Die Bezeichnungen acht moderner Sprachen wurden entlang der Linien dieser Vierecke eingraviert, eine pro Seite. Beginnend im Norden (und weiter im Uhrzeigersinn) sind dies folgende Sprachen:
Im unteren Teil der Tafel schließlich findet sich diese Inschrift: Weitere Informationen sind im Elberton Granit Museum, College Avenue, Elberton, Georgia, erhältlich.
Verschwörung? Jedenfalls keine Theorie! Wenn gleich die Inschrift durchaus auch sehr positive Ansätze birgt, sollten wir den Reduktionsgedanken doch klar und vehement von uns weisen. Weitere Zusammenhänge findet der Suchende auf dieser Webpage zur genüge.
Es liegt an jedem Einzelnen, sich für das Leben oder für den Tod zu entscheiden!
Nun bitten wir Sie, sich vehement gegen einen neuen Krieg einzusetzen. Es drängt!
Aufruf: Sollten Regierungen wie die Bush-Administration und Konsorten, mit ihren Drohungen tatsächlich Ernst machen, rufen wir alle Menschen auf, sofort die Arbeit niederzulegen und alle Verkehrswege zu blockieren. Schreibt Briefe, beteiligt Euch an Petitionen, reicht Informationen weiter - gewaltlos alles! Aber bestimmt und klar!
Ihr seid am 11.9.2001 schon einmal betrogen worden! Diesmal nicht!
Es darf nicht noch einmal ein Irak geben!Es gibt eine Lösung des Friedens!
Begehen USA Terroranschläge im Iran?
Gerhard Wisnewski
Teheraner Behörden beschuldigen die USA, verdeckte Terroranschläge im Iran durchzuführen. Propaganda? Vielleicht. Dummerweise wurde aber genau dies von einem amerikanischen Ex-General empfohlen.
Berühmt: die Gärten von Schiraz
Man schrieb den 12. April 2008, als sich in einer Moschee in Schiraz (Südiran) eine verheerende Explosion ereignete, bei der 14 Menschen starben und über 200 verletzt wurden. Die etwa 900 Kilometer südlich von Teheran gelegene Stadt ist bei ausländischen Touristen wegen ihrer berühmten Gärten und der Nähe zu historischen Stätten aus der Zeit der altpersischen Dynastie der Achämeniden beliebt.
Niemand nahm besondere Notiz davon, als iranische Behörden die USA, Großbritannien und Israel beschuldigten, hinter dem Bombenanschlag zu stecken. Ein zwischendurch vermuteter Unfall mit Militärmunition wurde mittlerweile ausgeschlossen: Im Gefolge des Scheiterns »der Politik der amerikanischen Potentaten bei ihren Verschwörungen« rund um den Iran, so das iranische Informationsministerium laut einem iranischen Radiosender, »unterstützte die amerikanische Geheimdienstorganisation ein Terrornetz finanziell und belieferte es mit Waffen zu inhumanen Aktionen in Iran«.
»Aufgrund eindeutiger und unwiderlegbarer Dokumente war ein terroristisches Netz an der Explosion im religiösen Zentrum Seyyed-ol-Schohada in Schiraz im Südiran beteiligt«, wurde ein Beamter des Außenministeriums zitiert: »Dieses terroristische Netz beabsichtigt weitere terroristische Aktionen in Iran. Es wird von einer in den USA ansässigen konterrevolutionäre Gruppe geführt und unterstützt.«
Christoph Bertram plädiert für einen radikalen Wandel der westlichen Politik gegenüber dem Iran
Selten gibt es in der von beiden Seiten angeheizten Atmosphäre zwischen dem Westen und Iran Stimmen, die Vernunft walten lassen und die Lage nüchtern betrachten. Zu diesen Ausnahmen gehört die vor Kurzem erschienene Analyse von Christoph Bertram. Der ehemalige Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik bilanziert den nun seit mehr als fünf Jahren andauernden Streit um das iranische Atomprogramm und stellt fest, dass die westliche Strategie gegenüber Iran nichts taugt und deshalb grundlegend geändert werden muss.
Wie groß ist die Gefahr, die von Iran ausgeht, wie realistisch sind die Horrorszenarien, die tagtäglich in der westlichen Presse gemalt werden, fragt Bertram. Ist der Eindruck, den die Berichte liefern, richtig, dass Iran sich unmittelbar vor dem Bau der Atombombe befindet? Trifft es zu, dass ein nuklear gerüsteter Iran eine ernste Bedrohung für Israel, für Europa, für die USA darstellt? Kann ein atomar bewaffneter Iran gar zum Auslöser eines Dritten Weltkriegs werden?
Bei allen diesen Fragen meldet Bertram erhebliche Zweifel an. Zwar sei es berechtigt, die Beteuerungen Irans zur friedlichen Nutzung der Atomenergie infrage zu stellen. Doch folge man den Berichten der Internationalen Atombehörde, sei das Land noch Jahre von der Bombe entfernt. Und gesetzt den Fall, Iran würde doch rascher als vermutet in den Besitz eines nuklearen Sprengsatzes gelangen, »wieso wäre, wie es in den einschlägigen westlichen Politikerreden gern heißt, ein atomar bewaffneter Iran inakzeptabel?«
Für jene, die seit Jahren an dem Feindbild Iran basteln, klingen solche Fragen wie kalter Hohn. Aber Bertram lässt sich davon nicht beeindrucken. Er bringt überzeugende Argumente dafür, dass selbst jene Radikalen in Iran, die möglicherweise die nukleare Bewaffnung des Landes anstreben, dies nicht mit dem Ziel tun, Israel oder gar Europa und die USA zu vernichten. Auch für Iran gelte der Grundsatz, dass Atomwaffen nicht zum Einsatz, sondern zur Abschreckung dienen. Das Land ist rund um seine Grenzen von amerikanischen Streitkräften und Stützpunkten umzingelt und von mehreren Atommächten umgeben. Dementsprechend groß ist sein Bedürfnis nach Sicherheit. Die Gefahr eines iranischen Angriffs auf Israel oder gar Europa und die USA sei auch deshalb so gut wie ausgeschlossen, weil dem Regime in Teheran bewusst sei, dass ein solcher Schritt einer Selbstvernichtung gleichkäme. Auch das Argument, Iran wolle durch nukleare Bewaffnung die Rolle einer regionalen Großmacht spielen, sei nicht überzeugend. Diese Rolle habe Iran dank der falschen Politik des Westens bereits ohne Atomwaffen übernommen. Schon heute seien die Probleme in Afghanistan, im Irak, im Libanon oder in Palästina ohne iranische Beteiligung kaum lösbar. Reine Spekulation sei schließlich die Behauptung, eine Atommacht Iran würde die Nachbarstaaten zur Nachahmung bewegen. Wieso sollten diese Staaten dies tun, wenn nicht einmal die atomare Bewaffnung Israels sie zu einer solchen Reaktion veranlassen konnte? Für die arabischen Staaten gäbe es eine bessere Option als eine eigene Atombombe: den Schutz der USA, was für den Westen eher von Vorteil wäre.
Soll man also beruhigt die Hände in den Schoß legen und Iran gewähren lassen? Mitnichten, sagt Bertram. Aber Sanktionen und Kriegsdrohungen seien der falsche Weg. Man müsse den Bedürfnissen des Regimes nach Sicherheit entgegenkommen, müsse das Land nicht als Feind behandeln, sondern als Partner akzeptieren. Erst durch eine enge Kooperation, die auch für den Westen sowohl ökonomisch als auch politisch von großem Nutzen sein könnte, würde man die Probleme lösen und der Führung in Teheran klarmachen können, dass eine nukleare Bewaffnung nicht zum Vorteil, sondern zum Nachteil des Landes sei.
An dieser Stelle verlässt Bertram den Boden der Realität und begibt sich in das Reich der Utopie. Denn jeder, der sich genauer mit dem Atomstreit befasst hat, weiß sehr wohl, dass der Konflikt zwischen Iran und den USA weit über die Atomfrage hinausgeht. Das strategische Ziel der USA ist, unabhängig von der jeweiligen Regierung, die Kontrolle über den Nahen und Mittleren Osten, über ein Gebiet, in dem die reichsten Energiequellen der Welt lagern. Doch dieses Ziel lässt sich nicht erreichen, solange die Islamisten in Iran an der Macht sind. Daher hat Washington nie einen Hehl daraus gemacht, dass es einen Regimewechsel in Iran anstrebt.
Auf der anderen Seite gehört die Feindschaft gegen den Westen, namentlich gegen die USA und Israel, zu den ideologischen Säulen der Islamischen Republik. Eine echte Partnerschaft zwischen Iran und den westlichen Staaten, wie sie Bertram vorschlägt, würde diese Säule ins Wanken, ja gar zum Einsturz bringen und dem Regime die Basis rauben. Daher sind die Islamisten wohl zum eigenen Machterhalt bereit, mit westlichen Regierungen und Unternehmen zu kooperieren, sie werden jedoch, so weit wie möglich, vielfältige Beziehungen zwischen den Gesellschaften verhindern.
Christoph Bertram hat völlig recht, wenn er die Bedeutung des Atomkonflikts auf das reale Maß herunterschraubt, und er hat ebenso recht mit der Feststellung, dass man mit Sanktionen und gar Kriegsdrohungen das Regime in Teheran eher stärkt und nicht zum Einlenken zwingen kann. Aber sein Vorschlag einer engen Partnerschaft wird aufgrund der völlig konträr ausgerichteten Zielsetzungen kaum umzusetzen sein.
Die Lösung für die Konflikte mit Iran liegt in der Unterstützung der weitgefächerten iranischen Zivilgesellschaft. Hätte der Westen in all den Jahren Iran wegen eklatanter Verletzung der Menschenrechte unter Druck gesetzt und damit der Zivilgesellschaft den Rücken gestärkt, wäre das Regime im eigenen Land weit mehr isoliert, als es bereits ist. Sanktionen und Kriegsdrohungen wegen des Rechts zur Nutzung der Atomenergie spalten die iranische Zivilgesellschaft, die nicht das Schicksal der Nachbarländer Irak und Afghanistan erleben möchte.
Christoph Bertram: Kooperation, statt Konfrontation
Für eine andere Iran-Politik. Ein Standpunkt; Edition Körber Stiftung
"Von der Landkarte tilgen" Bundeszentrale für politische Bildung mußte falsche Wiedergabe einer Äußerung von Irans Präsidenten korrigieren
Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann, Arbeiterfotografie *
Seit 1948 wurde Palästina Schritt für Schritt von der Landkarte getilgt. Doch im Bewußtsein der allermeisten Menschen hält sich ein ganz anderer, seit Oktober 2005 tausendfach wiedergegebener Satz: »Israel muß von der Landkarte getilgt werden.« Er soll angeblich von Mahmud Ahmadinedschad, Präsident des Iran, ausgesprochen worden sein. Und dieser Satz spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstellung, der Iran plane, Israel mittels Atomwaffen auszulöschen.
Die Behauptung, Teheran wolle den Nahoststaat von der Landkarte tilgen, fand sich bis vor kurzem auch im einleitenden Text zu einem Antisemitismus-Dossier auf der Website der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Das war für uns Anlaß, am 17. Januar einen offenen Brief an die Bundeszentrale zu richten und die Nennung der Originalquellen für das Landkarten-Zitat und weitere angebliche wörtliche Wiederholungen zu fordern, mit denen der iranische Präsident als Judenhasser und Holocaustleugner gebrandmarkt wird. Eine Reaktion erfolgte zunächst nicht. Dazu kam es erst, als wir uns etwa vier Wochen später mit einer Petition an den Deutschen Bundestag wandten und das Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung (21 Bundestagsabgeordnete) anschrieben. Schließlich, am 26. Februar, antwortete der Vize-Präsident der Bundeszentrale, Dr. Bernd Hübinger. Doch der machte es sich sehr einfach. Er verwies lediglich auf ein paar Veröffentlichungen in »seriösen« Medien. Angaben zu Originalquellen waren in seinem Schreiben nicht zu finden.
Politisches Ziel
Damit konnten wir uns nicht zufriedengeben. Wir hatten in unserem Brief auch um die Berücksichtigung der Veröffentlichung von Jonathan Steele im Guardian gebeten, der sich sehr eingehend mit der Thematik befaßt hat. Aber nichts dergleichen war geschehen. Deshalb hakten wir am 3. März mit einem weiteren Brief an die Bundeszentrale und an das Kuratorium nach. In ihm machten wir deutlich, wie die Übersetzung des Zitats entsprechend unserer Recherchen und denen von Jonathan Steele tatsächlich lauten muß: »Das Besatzungsregime muß von den Seiten der Geschichte verschwinden.« Oder weniger blumig ausgedrückt: »Das Besatzungsregime muß Geschichte werden.« Das sei etwas deutlich anderes als das, was weltweit in den Medien und von der Bundeszentrale behauptet werde und beschreibe ein politisches Ziel, um das es allen am Frieden im Nahen Osten Interessierten gehen müsse.
Wieder ließ eine Antwort der Bundeszentrale auf sich warten. Wichtiger Impuls dafür, daß doch noch etwas ins Rollen kam, war ein Artikel mit dem Titel »Der iranische Schlüsselsatz – Ein Übersetzungsfehler macht gefährliche Weltpolitik« von Katajun Amirpur, einer bekannten Islam-Wissenschaftlerin, in der Süddeutschen Zeitung vom 15./16. März. In diesem Artikel griff sie unsere Argumentation in wesentlichen Punkten auf und initiierte damit eine wesentlich breitere öffentliche Diskussion um die verfälschende Wiedergabe des Zitats.
Wir wandten uns schließlich erneut an den Petitionsausschuß des Bundestages, die Bundeszentrale, deren Kuratorium und dieses Mal auch an dessen wissenschaftlichen Beirat. Die bpb reagierte erstaunlich schnell (am 8. April) und legte dar, daß sie vom Petitionsausschuß aufgefordert sei zu handeln, insbesondere eine offizielle Übersetzung einzuholen. Etwa zwei Wochen später war das erfolgt, die Bundeszentrale ließ im einleitenden Text zu ihrem Antisemitismus-Dossier die kritisierte Passage fallen und veröffentlichte die Übersetzung der gesamten Rede Ahmadinedschads.
Alles Irrtum
Der Sprachendienst des Deutschen Bundestages legte folgende Übersetzung vor: »Unser lieber Imam [Khomeini] sagte auch: Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, muß aus den Annalen der Geschichte [safha-yi rozgar] getilgt werden. In diesem Satz steckt viel Weisheit.« Damit sind von drei Fehlern, die in dem kurzen Satz steckten, zwei bereinigt. Aus ›Israel‹ ist ›das Regime, das Jerusalem besetzt hält‹ geworden und aus ›Landkarte‹ ist ›Annalen der Geschichte‹ geworden. Was geblieben ist, ist das transitive »tilgen«, das nach den Erkenntnissen von Jonathan Steele, Juan Cole und Katajun Amirpur zu »verschwinden« hätte werden müssen. Aber die Wendung »von der Landkarte tilgen«, die im englischen Sprachraum mit »wipe off the map« kursiert und im übertragenen Sinne die Bedeutung von »dem Erdboden gleichmachen« oder »ausradieren« hat, ist damit als eindeutig falsche Übersetzung entlarvt.
Am 14. Mai gesteht auch Spiegel online den »Irrtum« ein. Statt mit »Israel muß von der Landkarte getilgt werden« wird der iranische Präsident jetzt richtig zitiert mit: »Das Besatzerregime muß Geschichte werden.« Aus Kriegstreiberei ist die Aufforderung zur Beendigung eines völkerrechtswidrigen Zustands geworden. Zur Zeit läuft eine Beschwerde beim Deutschen Presserat gegen die Nachrichtenagenturen dpa, AP, AFP und Reuters, die das falsche Zitat am 26. Oktober 2005 in Umlauf gebracht haben.
www.arbeiterfotografie.com/iran
Dokument Zweites Deutsches Fernsehen Anstalt des öffentlichen Rechts 55100 Mainz Markus Schächter Intendant
Mainz, 05. Juni 2008
Sehr geehrte Frau Fikentscher, sehr geehrter Herr Neumann,
herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 7. Mai 2008, das der Fernsehrats-Vorsitzende Ruprecht Polenz an mich weitergeleitet hat.
Sie kritisieren in diesem Brief, dass die Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad falsch übersetzt worden sei. Wir können Ihrer Kritik zustimmen und auch unsere Recherchen kommen zu dem gleichen Ergebnis. Inhaltlich sind auch wir der Meinung, dass Ihre Übersetzung die Aussagen des iranischen Präsidenten wiedergibt.
Ich möchte Ihnen versichern, dass alle Kolleginnen und Kollegen über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und die Übersetzung entsprechend berücksichtigen.
Ich bedanke mich noch mal herzlich für Ihren Hinweis und würde mich freuen, wenn Sie auch zukünftig unser Programm einschalten.
Werkstatt Frieden & Solidarität Neutralität und aktive Friedenspolitik statt Kumpanei bei der Kriegsvorbereitung gegen den Iran Das Säbelgerassel der EU und der USA gegen den Iran aufgrund seines Atomprogramms wird immer lauter. Jedem nüchternen Beobachter ist klar, dass eine weitere Eskalation des Konflikts mit der Perspektive eines Militärschlags eine Katastrophe für die Menschen im Iran, im gesamten Nahen und Mittleren Osten einschließlich Israels, aber auch für uns in Europa heraufbeschwören kann. Damit es nicht so weit kommen kann, brauchen wir eine auf Vernunft und Interessensausgleich gerichtete, aktive Friedenspolitik, anstatt Drohungen, Sanktionen und aktiver Kriegsvorbereitung.
Alle Menschen in der Region haben ein Recht auf Sicherheit und Entfaltung ihrer gesellschaftlichen Interessen. Der Konflikt um das Atomprogramm des Iran ist daher sicherlich auch im Lichte der mehr als hundert Jahre langen Unterdrückung, Ausbeutung und Demütigung der Menschen im Nahen und Mittleren Osten durch die europäischen Kolonialmächte und die USA zu verstehen. Diese Mächte müssen dazu verpflichtet werden, dem Iran Sicherheitsgarantien zu gewähren und sich nicht in die inneren Entwicklungen einzumischen.
Der Vertrag zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen verpflichtet die bestehenden Atommächte zu nuklearer Abrüstung. Nur so können andere Mächte zum Verzicht auf eigene Nuklearrüstung bewegt werden. Stattdessen wird aber sowohl in den USA als auch in der EU (Frankreich) eine neue Generation von Nuklearwaffen (Mini-Nukes) entwickelt und mit dem Ersteinsatz von Atomwaffen gedroht.
Im Zusammenhang mit der Irankrise wird das Desaster, in das sich die österreichische Außen- und Sicherheitspolitik begeben hat, offensichtlich. Die österreichische Außenpolitik gefällt sich in der Rolle des Sprachrohrs der europäischen Großmächte, insbesondere Deutschlands.
Wir fordern deshalb von der Bundesregierung:eine auf Neutralität und aktive Friedenspolitik gründende Außen- und Sicherheitspolitik Österreichs - keine Kumpanei mit den europäischen Großmächten, die den Konflikt anheizen. Aktive Nutzung des UNO-Sitzes in Wien in diesem Zusammenhang.den sofortigen Austritt aus Euratom, der Europäischen Rüstungsagentur und den Rückzug aus den EU-Battle-Groups als ersten Schritt zur Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit einer auf ehrlicher Vermittlung gerichteten Außen- und Sicherheitspolitik.
Eine eigenständige, auf Neutralität und aktive Friedenspolitik gerichtete Außen- und Sicherheitspolitik muss sich folgenden Zielen verpflichten:Sofortiger Stopp aller Sanktions- und Kriegsdrohungen und Kriegsvorbereitungen, insbesondere auch vonseiten der EU. Internationale Sicherheitsgarantien für alle Staaten, insbesondere auch den Iran und Israel.Sofortiger Stopp der Entwicklung neuer Atomwaffen (Mini-Nukes). Die Drohung mit dem Ersteinsatz von Atomwaffen ist völkerrechtswidrig. Dies muss von der Bundesregierung laut und deutlich ausgesprochen werden.Initiativen zur Umsetzung der Forderung nach einer kernwaffenfreien Zone im Nahen und Mittleren OstenErfüllung des Nichtweiterverbreitungsvertrags: konkrete Schritte der nuklearen Abrüstung aller AtomwaffenstaatenFörderung regenerativer Energieformen zur Verhinderung eines Comebacks bzw. Ausbaus der zivilen Nutzung der Atomenergie mit dem Ziel des gänzlichen Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie.
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Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat sich mit scharfen Worten beim US-Kongress über einen US-Bericht zum Stand des iranischen Atomprogramms beschwert. Der Bericht sei empörend, zum Teil fehlerhaft, irreführend und enthalte unbegründete Behauptungen heißt es in einem Brief von Inspektoren, die für die Untersuchung des iranischen Atomprogramms zuständig sind. Der Bericht des US-Geheimdienstausschusses von 23. August enthalte "gravierende Verdrehungen", die den Eindruck erweckten, das iranische Programm zur Herstellung von Nuklear-Brennstoff sei viel weiter gediehen als dies von der IAEO dargelegt werde - und selbst als dies nach Erkenntnissen des Geheimdienstes CIA der Fall sei. Die Darstellung in dem US-Bericht, Iran habe Uran bis hin zur Waffentauglichkeit angereichert, sei falsch. Die IAEO-Inspektoren seien zu der Erkenntnis gekommen, dass die Anreicherung nur bis zu einem wesentlich geringeren Grad erfolgt sei. US-Vorwurf: IAEO hat unliebsame Mitarbeiter entfernt. Der von der IAEO kritisierte US-Bericht wirft der Atomenergie-Organisation außerdem vor, sie habe warnende Stimmen zum Schweigen gebracht. So habe IAEO-Generaldirektor Mohammed ElBaradei einen hochrangigen Inspekteur abgezogen, weil dieser Besorgnis über das iranische Nuklearprogramm geäußert habe. Die IAEO wehre sich auch gegen diese Darstellung, berichtet die "Washington Post" weiter. Die USA wiesen die Kritik der Atomaufseher zurück. Es gebe "keinen wirklichen Fehler" in dem Bericht, sagte ein Sprecher des Geheimdienstausschusses. In dem Dossier habe lediglich "in einer Bildunterschrift" gestanden, dass der Iran waffenfähiges Material hergestellt habe. Das sei zwar tatsächlich so nicht richtig. Die Aussage gehöre aber nicht zum eigentlichen Haupttext des Berichts, erklärte der Sprecher. Der Ausschuss werde noch darüber entscheiden, ob er auf die Beschwerde der IAEO antworten werde. Erinnerungen an Irak-Krieg werden wach Der Protest ruft Erinnerungen an den Streit zwischen IAEO und US-Regierung vor dem Irak-Krieg wach. Damals hatten sich US-Berichte über Massenvernichtungswaffen im Irak als falsch herausgestellt. Die IAEO untersucht das iranische Atomprogramm seit 2003. Bislang hat die Behörde keinen Hinweis auf die Herstellung von Waffen gefunden, aber geheim gehaltene Aktivitäten zur Urananreicherung aufgedeckt.
Unsere Meinung: Es ist das exakt gleiche Bild wie vor dem Irak-Krieg. Hier geht es wieder um das Erdöl und um die Vormachtsstellung des "Westens" im nahen Osten. Wenn es indessen tatsächlich der einzige Kummer wäre, dessen sich Bush so sehr gerne annehmen würde, müssten wir uns viel mehr überlegen, was wir dem Iran an Alternativen anbieten können, das er überhaupt nichts mit Atom, bewegt! Doch auch hier stinkts nach viel Geld... Offensichtlich sind wir in dieser Diskussion noch Meilenweit entfernt... Leider.
Indessen werden wir uns beeilen müssen einen US-Militärschlag im Iran, abzuwenden. Denn wie Sie wissen, gibt es ein US-Gesetz, welches aussagt: Wenn sich die USA im Krieg befindet, kann der amtierende Präsident im Amte bleiben. Was liegt näher?
Humans Hope
Links in Deutsch:
Knapp 6 Jahre nach dem Krieg in Afghanistan, 4 Jahre nach der Invasion des Iraks und Tausende Gesetztesklauseln gegen ArbeiterInnen, MigrantInnen und soziale Bewegungne später plant die USA und ihre Verbündeten nun also einen weiteren Krieg im Nahen Osten. Eine grosse Friendensbewegung mobilisierte vor 4 Jahren weltweit spektakuläre Proteste in noch nie gesehener Grösse. Doch ist es meist beim Spektakel geblieben. Direkte Aktionsformen wie Streiks, Sabotage und Blockaden gegen den Krieg und die Kriegsprofiteure kamen nur vereinzelt vor. http://ch.indymedia.org/demix/2007/04/48372.shtml
Bomben auf den Iran?
Georg Meggle 18.01.2006
Gedanken zum Iran-Krieg
Bomben auf den Iran? Das ist keine offene Frage mehr. Offen ist nur noch: Wann? Wer? (Israel? Die USA? Beide? Weitere?) Welche Ziele? Welche Art von Bomben? Warum/Wozu? Und Wie sieht die Welt nach diesen Bomben aus?
Stopp den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran! Trotz oder gerade wegen des Desasters im Irak bereitet sich der US-Imperialismus offensichtlich auf einen Krieg gegen den Iran vor. Die anfangs März angelaufene NATO-Offensive in Afghanistan ist auch unter diesem Aspekt zu verstehen. Mit der „Operation Achilles“ soll der von den Taliban kontrollierte Süden des Landes unter die Herrschaft der Besatzungsmächte gestellt werden. Ein Blick auf die Landkarte zeigt die strategische Bedeutung dieser Region Afghanistans für einen allfälligen Krieg gegen den Iran. Die beiden Länder sind mit einer rund 950 km langen Grenze verbunden. Auch wenn die Taliban keineswegs Alliierte der Teheraner Regierung sind, könnten sie im Falle eines Überfalls auf den Iran einen nicht unbedeutender Störfaktor darstellen. http://www.keinkriegimiran.ch.vu/
Links in english:
Stop War on Iran President George W Bush has given Israel a go-ahead to begin preparations for a military attack on Iran, in case talks over the country’s controversial nuclear programme fail to yield results, a media report has said. The Bush administration is said to have informed Jerusalemthat he would back an Israeli plan to strike Iran’s main nuclear sites with long-range aerial weapons if diplomatic talks over Tehran’s nuclear programme broke down, the Sunday Times said quoting a Pentagon official. http://stopwaroniran.wordpress.com/
CASMII is an independent campaign organisation with the purpose of opposing sanctions, foreign state interference and military intervention in Iran. http://www.campaigniran.org/casmii/
CodePink Woman for Peace WE NEED DIPLOMACY WITH IRAN, NOT WAR The same people who advocated the invasion of Iraq are once again raising the drumbeat for military action against Iran. The Bush administration, echoed by presidential candidate John McCain, is now beefing up their justifications for war by labeling Iran one of the greatest threats to American security, and blaming Tehran for the difficulties American troops face in Iraq. http://www.codepink4peace.org/article.php?list=type&type=135